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Blackout - wenn der Strom in Europa ausfällt

Sind wir Wohnmobilisten dann besser dran und gerettet?

Photo by David Shankbone

Gestern gab es im Schweizer Fernsehen den Thementag Blackout.

Gründonnerstag, 24. März 2016. Viele sind schon auf dem Weg in die Osterferien, als um 13 Uhr plötzlich der Strom ausfällt. Schweizweit. Europaweit. Noch ahnt niemand, was die dramatischen Konsequenzen eines derartigen Stromausfalls sind. Gemäss Fachleuten ist solch ein Szenario durchaus denkbar und realistisch. Und es hat weit grössere Konsequenzen, wie auf den ersten Blick wohl angenommen.

Die Wasserversorgung funktioniert nicht mehr, keine Heizung, keine Verkehrsampel, kein Licht, kein TV und auch der Handyempfang ist tot, verdorbene Lebensmittel, kein Internet, nur noch marginale Informationsquellen.

Sind wir nun mit unserem Wohnmobil besser dran und können es locker nehmen? Auf den ersten Blick schon, wir Wohnmobilisten haben Vorteile gegenüber der normalen Bevölkerung: wir haben einen funktionierenden Kühlschrank, können auf eine Toilette, Kochen und auch heizen. Wir schwelgen daher wohl im Luxus. Allerdings einfach so in den Urlaub fahren können wir auch nicht, es herrscht Verkehrschaos, da die Verkehrsleitsysteme nicht funktionieren, also am besten zu Hause bleiben und im Womo leben. Das erste Problem beginnt mit dem Füllen des Wassertanks, die Wasserversorgung funktioniert nicht. Zum Glück haben wir zu Hause einen Teich mit 8000 Liter Wasser. Dieses Wasser ist ziemlich sauber und bedenkenlos mit Giesskanne in den Wassertank einzufüllen. Von Vorteil ist, wenn Gas- und Dieseltank voll sind… Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann es uns gegenüber dem normalen Volk wirklich sehr gut gehen. Na ja, und welche im Gegensatz zu uns eine Solaranlage haben, haben auch noch viel länger Strom, ohne das Womo bewegen zu müssen.

Der grösste Vorteil für uns Wohnmobilisten ist wohl, dass wir es schön warm haben und die Toilette benützen können und unser Kühlschrank und Gefreirfach läuft, damit man einige Lebensmittel retten kann. Mit dem Strom, den wir haben, könnten wir wohl unsere Handys aufladen, würde uns aber nicht so viel nützen, da die Sendemasten eben auch nicht funktionieren und mein Internet via Satellit wird ziemlich sicher auch nicht funktionieren. Die Sendeanlagen und auch die Datacenters haben Notstromgeneratoren, aber auch diese laufen nicht Tagelang und irgendwann ist auch damit ende Feuer. Als Informationsquelle muss dann also die alte Technik des Autoradio‘s dienen…

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