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Anita am Laptop Kroatien 2015
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Fährüberfahrt ijmuiden - Newcastle

Die Überfahrt in den Commodore de Lux Kabinen haben wir hinter uns.

Unsere Fährkabine

Wir landen mit unserem Knutschi schlussendlich auf Deck fünf, fast zuvorderst. Das Gas haben wir schon vor dem Checkin abgestellt, allerdings kontrollierte das hier niemand. Auch unser Rucksack mit ein paar Kleidern, Fotoapparat und Duschmittel hatten wir schon gepackt. Da man während der Schiffsfahrt nicht mehr zum Auto kann, sind diese Dinge einfach nötig.

Kabinen auf der Fähre

Auf Deck 9 haben wir unsere Commodore Kabinen de Lux. Wir sind echt gespannt, denn sowas hatten wir noch nie gebucht. Wir machen grosse Augen, schönes Doppelbett, zwei grosse, helle Bullaugen, Sofa, TV und Minibar! So lässt es sich leben! Kaum sind wir eingetreten kommt schon ein freundlicher Stewart und erklärt uns den Ablauf: Minibar dürfen wir gratis benützen, Frühstück bestellen wir auf die Kabine, Tisch im 7 Seas bestellt inkl. Dinnermenu. Wir fühlen uns wie Prinz und Prinzessin, denn sonst reisen wir jeweils mit der Holzklasse.

Danach erkunden wir das Schiff. Es ist sehr grosszügig, mehr Möglichkeiten wie auf der Fähre nach Hull, auch kann man auf eine Terrasse am Bug des Schiffes. Welch ein Ausblick!

Essen

Eine Stunde später sind wir um 18:30 Uhr schon zum Nachtessen angemeldet. Ein riesiges Buffet mit enormer Auswahl, allerdings auch eine Schlange bei der Essensausgabe. Aber es läuft zz (ziemlich zügig) und die Speisenqualität ist überraschend gut. Ein Kompliment an die Küche! Im Nachhinein wäre es von Vorteil gewesen, wenn wir die Reservation erst auf 19:30 Uhr gemacht hätten, denn dann hat es schon fast keine Leute mehr und das Buffet wird immer wieder nachgefüllt.

Das Salatbuffet war jetzt nicht der Hammer, aber die anderen Vorspeisen von Roastbeaf über Thonmousse bis zu Scampi und anderes Meeresgetier war echt gut. Auch die Hauptgang mit sicher sechs verschiedenen Fleischarten, Kartoffeln, italienischen Nudeln und was weiss ich noch alles, hat sicher für jeden Geschmack etwas. Allerdings haben sich viele Erwachsene auch am extra Kinderbuffet eingedeckt, Pommes, Chicken-Nugets, Hamburger, Hähnchenkeule, Spaghetti Bolognese und verschiedenen Gemüse sah lecker aus. Mir gefiel vor allem das Dessertbuffet, auch wenn die Brownies gar nicht nach meinem Geschmack war, der Rest war echt toll.

Vollgefressen schleppten wir uns nochmals eine Runde durchs Schiff, Nachtclub, Casino, Shopingläden liessen wir links liegen und zogen uns in unsere Kabine zurück. Man muss die ja auch geniessen, wenn man schon mal so luxeriös reist.

Geschlafen haben wir sehr gut, und das servierte Frühstück (von einer Stewardess im Negligée) ;-) um 7:30 Uhr war etwas nicht alltägliches und sehr reichhaltig.

Fazit

Alles in Allem hat sich der Aufpreis für Commodore Kabine und Dinneressen absolut gelohnt. Das Reisen ist schon irgendwie Luxus, wenn ich vergleiche mit den normalen, engen und ohne Fenster Standardkabinen! Auch das ganz leichte Schaukeln, wo Anita meistens grosse Mühe hat, hat sie diesmal sehr gut überstanden. Es ist halt schon etwas anderes, wenn man in einer hellen Kabine mit Aussicht auch einfach nur liegen kann und einem nicht die Decke auf den Kopf fällt.


Ach ja, im TV läuft auch ein interessantes Programm, der Ausblick vom Schiffsbug. Man könnte aus der Kabine also die Fahrt verfolgen, ohne dass man den Kopf in den Wind steckt… Uns war aber der Wind dann doch lieber!

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