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Schweden 2018
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Reisebericht

Noch nie etwas vom Karawankentunnel gehört 11.9.2015

Ich gebe es zu, ich war noch nie in Kärnten und noch nie in Slowenien. Und mit fast 50 Jahren höre ich nun das erste Mal etwas von einem Karawankentunnel. Ca 8 Kilometer lange, 7 Euro Maut und liegt an der Grenze von Villach nach Slowenien.

Andrang an der Tankstelle

Ich merke, dass ich eigentlich schlecht auf diese Fahrt vorbereitet bin, 30 € Maut für 30 Tage Autobahnbenützung Slowenien, unbekannte Ortschaftsnamen und das einzige, was mir bekannt vorkommt, ist ein Wegweiser Richtung Kranska Gora. Und je länger wir fahren, desto mehr wird mir bewusst, dass ich rein gar nichts von Slowenien weiss. Heute sehe ich viele Berge, alles grün und eigentlich ganz schön. Na gut, wir sind ja auch nur etwa 20 km gefahren hier. Denn danach haben wir einen schönen Parkplatz gefunden, auf dem Wohnmobile ausdrücklich erlaubt sind. Da bleiben wir und da schlafen wir auch.
Ach ja, heute sind wir durch Liechtenstein, Österreich, ein bisschen Deutschland, ein bisschen Slowenien gefahren. Alles tiptop geklappt, keine Aufreger, 606 km und einen Durchschnittsverbrauch von nur 9,3 km. Kein Wunder mit den Baustellen in Austria, die haben auf der Autobahn noch mehr wie wir Schweizer…
Am Faakersee findet ein grosses Harley Davidson Töff-Treffen statt und wir sind ganz in der Nähe. Genau dort wollten wir dann auch noch vor dem Grenzübertritt tanken, aber die Tanke war besetzt ;-) also fuhren wir zur nächsten. 1.05 € für Diesel, ist wirklich sehr günstig.
Nun sitze ich im Knutschi, Anita hat mich wieder beruhigt, (dieses Windows 10 beginnt Updates, wann und wo es will, so dass man nicht mal in Ruhe arbeiten kann, das nervte mich gewaltig). Jetzt kochen wir dann etwas und morgen geht es weiter durch Slowenien nach Kroatien auf die Insel Krk.

Übernachtung

Vrba / Bled - Vrba***
frei

einfacher Parkplatz am Dorfrand, Wohnmobile explizit erlaubt

Koordinaten: 46.387032,14.147145
letzter Besuch: 9.2015

Ankunft auf der Halbinsel Krk 12.9.2015

Schon am Mittag haben wir unseren Platz bezogen und geniessen das Leben direkt am Meer

Für uns früh am Morgen um 9 Uhr verlassen wir unseren Parkplatz Richtung Kroatien. Die Fahrt durch Slowenien gefällt uns beiden super. Hierher kehren wir garantiert mal zurück, wir sehen alles in einem saftigen Grün, hohe Berge, einige Schlösser und Burgen und alles sehr gepflegt.

Wir sind ziemlich schnell durch Slowenien, Grenzübergang nach Kroatien passieren wir ohne Probleme und schon ist die Brücke von Krk in Sichtweite. Schnelle darüber und danach sehen wir rechts unten schon viele Wohnmobile. Also nach wenigen Kilometern die erste Strasse rechts und schon sind wir an der Schranke vom Autocamp Pusca. Einchecken geht keine zwei Minuten und dann können wir uns einfach einen Platz auswählen. Wir stehen keine 10 m vom kristallklaren Meer entfernt, hören die kleinen Wellen rauschen, keine Wolke am Himmel, was will man mehr?

In meinem kleinen privaten Stellplatzführer auf der Website würde dieser Platz eine glatte 4 bekommen, viel Platz, naturbelassen, weder Hecken noch Zäune, perfektes Meer, wenn, ja wenn die Aussicht gegenüber der Bucht nicht so trostlos in ein Industrieviertel gehen würde. So eine Aussicht ist mir eben doch noch wichtig und darum gibt es mindestens einen Punkt Abzug.

Nun geniessen wir das Meer, danach werden wir mit unseren Rädern ins nächste Dorf fahren, Geld wechseln und etwas Gemüse kaufen und dann Abends so richtig am Meer grillen…

Übernachtung

Omisalj Krk - Autocamp Pusca***
Stellplatz

naturbelassen, direkt am Meer. Nicht so schöne Aussicht, aber viel Platz

Koordinaten: 45.236305,14.547369
letzter Besuch: 9.2015

Jadranska Magistrala 13.9.2015

Sie beginnt in Triest und endet in Ulcinj in Montenegro, die Küstenstrasse entlang des östlichen Mittelmeers, insgesamt etwa 1000 km lang.

immerwieder herrliche Aussichten

Wir sind nun die Migastrale von Rijeka bis Prizna 100km gefahren, und sie ist wirklich wunderschön. Ich denke, das ist eine der Strecken, die jeder Wohnmobilist mal fahren muss (und ganz sicher alle Motorradfahrer, mit dem Töff muss diese Strecke ein Traum sein). Ich kenne echt keine Küstenstrasse, wo man das Meer praktisch immer vor der Nase hat, azurrblau von den höheren Punkten, kristallklar wenn man gerade daneben ist. Und die Strasse, sehr viele Kurven, manchmal berghoch, dann wieder runter, aber immer sehr schön ausgebaut und übersichtlich und man kommt schnell voran. Mindestens den Teil von Heute ist jedem nur zu empfehlen.
In Prizna verlassen wir La Magistrale und nehmen die Fähre auf die Halbinsel Pag. Eine Fähre verpassen wir knapp, nehmen also die nächste eine Stunde später. Viel gibt es an der Anlegestelle nicht, aber auch hier das Wasser fantastisch sauber. Nach der kurzen Fährfahrt empfängt uns eine Mondlandschaft, staubtrocken, nicht viel Vegetation aber für das Auge wieder sehr schön.
Dann fahren wir einige Kilometer nördlich auf der Halbinsel, bis wir zum Autocamp Skovrdara kommen. Die Anfahrt dazu auf einer sehr schlechten Schotterstrasse und zum Teil steil bergab ist etwas abenteuerlich, für ganz grosse Wohnmobile nicht geeignet (für unser 8m Ding aber kein Problem). Aber danach sind wir vielleicht 30m vom Meer entfernt an der steinigen Küste.
Wir richten uns bequem ein, sehen auf das Meer und schwitzen vor uns hin, das Thermometer zeigt am Schatten 28.8 Grad an. Wenn das kein Urlaub ist?
Anita schreibt unser Bordbuch nach, ich führe den Blog und lausche den Grillen und den Wellen.

Übernachtung

Pag - Skovrdara***
Stellplatz

ziemliche steile Anfahrt, kein Strom, aber Sicht auf das offene Meer, herrlich ruhig und relativ viel Platz

Koordinaten: 44.628018,14.792806
letzter Besuch: 9.2015

Durch ehemaliges Kriegsgebiet zum Touristenort 14.9.2015

Eigentlich schon krass, so schöne Gegend mit Naturspektakel und im Hinterland Kriegsruinen.

Zeugen des Kroatienkrieges

Wir wollen heute zu den Wasserfällen im Nationalpark Krka. Kurz vor dem Ort Skradin haben wir im Web eine Stellplatzempfehlung gefunden. Beim Programmieren des Navis will es partout unbedingt in die Stadt Zadar, dabei wäre es geradeaus mindestens 30km weniger weit. Also programmiere ich ein Zwischenziel ein und endlich macht es das, was ich will.

Wir durchqueren die gesamte Insel Pag der Länge nach, faszinierende Landschaft, manchmal öde wie auf dem Mond, dann wieder Schilf auf beiden Seiten der Strasse und hinten schimmert jeweils das blaue Meer.

Ende der Insel kommt dann meine Abkürzung, querbeet durch das Hinterland, die Strassen werden etwas rumpliger, der Verkehr nimmt ab, das heisst, es existiert gar keiner mehr. Und dann sehen wir doch noch ziemlich viele zerschossene Häuser, Löcher von Granatwerfern und andere Waffen. Ist ja schon krass, hier wütete vor etwas mehr wie 20 Jahren noch Krieg. Als Schweizer fast nicht vorstellbar, welches Elend, Wut und Trauer da geherrscht hat. Wir wissen gar nicht, wie glücklich wir uns schätzen können, hat der Krieg unser Land doch seit vielen Generationen verschont.

Wir kommen Mittags dann gut in Skradin an, natürlich sieht man hier und weit und breit keine Kriegsruinen mehr. Kurz vor der Ortschaft geht es rechts ganz steil den Berg hoch bis wir nach einem Kilometer in den Hof eines ehemaligen Bauernhofes fahren. Der Besitzer empfängt uns sofort sehr freundlich und weist uns ein. Schon ein paar Minuten später fühlen wir uns wie zu Hause.

Und der Chef hier hat auch noch Geschäftssinn. Er empfiehlt uns, die Wasserfälle erst morgen Früh anzuschauen, es habe dann viel weniger Leute und die grosse Tour sei wirklich ganz schön, man muss also mehr Zeit einberechnen. Na, das heisst dann wohl, dass wir zwei Tage auf seinem Stellplatz verbringen… Aber es ist wirklich sehr schön hier.

Nachher fahren Anita und ich mit dem Rad noch ins Dorf, machen ein paar Einkäufe, trinken einen Drink, essen einen Coup und dann kämpfen wir uns wieder den Berg hoch zu unserem Knutschi.

Wieder ein perfekter Tag.

Ach ja, vor dem Dorf auf der Fläche hat es auch noch einen Stellplatz für Wohnmobile und nahe Zentrum hat es auch noch viele Parkplätze, aber so schön ruhig wie bei uns ist es sonst nirgends ;-)

Übernachtung

Skradin - Skorici****
Stellplatz

freundlicher Besitzer, schön ruhig, unter Bäumen mit W-Lan und schönen WC/Duschen

Koordinaten: 43.824316,15.911367
letzter Besuch: 9.2015

Krka Nationalpark 15.9.2015

Einfach ein MUSS wenn man in Kroatien ist

einfach fantastisch

Klar, es ist touristisch, klar, es hat auch ziemlich viele Leute, klar es wird damit Geschäfte gemacht, aber trotz allem, man muss hier gewesen sein. Wir sind beide beeindruckt.

Wir sind mit dem Shuttle des Stellplatzbetreibers schon um 9 Uhr auf dem gratis Boot Richtung Nationalparkeingang. 20 Minuten später haben wir am Eingang das Ticket gelöst, 220 Kn sind ungefähr 30€ und dann nichts wie ab zu den Wasserfällen. Es ist beeindruckend, einfach genial. Danach machen wir den ca. 2km langen Rundgang zweimal, schauen uns alles in Ruhe an und machen über 100 Fotos. Hinter jeder Ecke wieder etwas fantastisches.

Die Bootsfahrt auf den oberen Seen zur Klosterinsel machen wir dann nicht, es ginge nochmals zweieinhalb Stunden und man könnte danach auch nochmals mit einem Schiff weiter. Aber uns gefällt es hier so gut, da verzichten wir auf weitere Bootsfahrten. Stattdessen lassen wir uns eine Portion Touristenpommes mit Ketchup servieren und genissen den Ort einfach. Mit vollem Bauch beschliessen wir dann, die 4 km nach Skradin statt mit dem gratis Boot zu Fuss zurück zu legen und können so unsere Eindrücke auf dem 45 minütigen Fussmarsch verdauen.

Mit dem Stellplatzshuttle dann zurück und um 14 Uhr sind wir wieder beim Knutschi und bestaunen unsere Fotos.

Tipp: Morgens hat es bedeutend weniger Leute, aber die Sonne für Fotos steht Nachmittags bedeutend besser. Wanderschuhe sind nicht nötig, aber Flippflopps würde ich auch nicht anziehen, gute Turnschuhe sind ideal. Für den untere Teil mit den Wasserfällen reicht ein halber Tag problemlos, Parkplätze hat es im Ort genügend auch für Wohnmobile, wenn man auch den oberen Teil besichtigen will, braucht man einen Tag.

Übernachtung

Skradin - Skorici****
Stellplatz

freundlicher Besitzer, schön ruhig, unter Bäumen mit W-Lan und schönen WC/Duschen

Koordinaten: 43.824316,15.911367
letzter Besuch: 9.2015

Endlich im Meer schwimmen 16.9.2015

Wir sind länger gefahren, als vorgesehen, aber unser Plätzchen ist wieder sehr schön.

Wir stehen jetzt nur gerade 60km vor Dubrovnik am Anfang der Halbinsel hinter Ston auf dem Campingplatz Prapratno. Vorher waren wir entweder noch nicht gewillt, zu stoppen, oder der Platz gefiel uns nicht so recht, oder das Meer war zu weit weg oder zu viele Leute oder sonst irgendwas. Wir fanden immer einen Grund, um noch etwas südlicher zu Fahren. Auch das kurze Stück von Bosnien Herzegowina konnte uns nicht stoppen. Erst die schöne Bucht, wo die Fähre nach Sobra ablegt, hielt uns zum verweilen an. Auf dem grossen Campingplatz haben wir schnell ein Plätzchen unter den Pinien- und Olivenbäumen ausgesucht, Badehosen geschnappt und ab ins Meer. Wir sind nun das erste Mal schwimmen, seit wir unterwegs waren. Es ist herrlich!
Das Wasser ist noch richtig warm und kristallklar, wie glaub überall an dieser Küste. Und verwunderlich, sogar einen Sandstrand hat es hier, das ist ziemlich aussergewöhnlich, normalerweise hat es immer Fels oder Kiesstrände.
Ach ja, die Fahrt hierher war wieder mit tollen Aussichten auf das Meer und Landschaft. Nur der Verkehr ist seit Split wieder dichter geworden, einmal hatten wir sogar etwas Stau wegen einer Baustelle.

Übernachtung

Prapratno - Prapratno***
Camping

Sandstrand, ziemlich gross, direkt am Meer

Koordinaten: 42.817432,17.674912
letzter Besuch: 9.2015

Wo hat es Schatten? 17.9.2015

Wie immer fahren wir direkt an die Sonne und merken erst später, dass es verdammt heiss ist.

Nach einem Morgenschwumm im Meer fahren wir die restlichen 70km bis nach Dubrovnik auf den Platz Kate in Mlini. Die Aussicht auf der Strecke ist wieder sensationell, und es wird immer wärmer. Die Sonne brennt herab und wir geniessen die gesamte Fahrt.
In Dubrovnik sehen wir die Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen, Aida, Costa Mediteranea und wie sie heissen, heisst also, dass es nun noch mindestens 4000 Touristen in der Altstadt hat. Aber für uns nicht tragisch, wir sind ja flexibel. Um 12 Uhr stehen wir schon hoch über dem Meer 8km hinter Dubrovnik auf dem Campingplatz. Viel kleiner wie gestern, herzlich, schönstes Wetter aber die Meersicht ist doch nicht so toll wie in den Prospekten. Macht aber nichts, wir haben schliesslich einen tollen Platz an der Sonne gefunden.
Aber bald merken wir, 36 Grad im Schatten und wir sind voll besonnt. Das erste Mal, seit wir unser Knutschi haben, kommt der leise Wunsch nach einer Klimaanlage für den Wohnbereich. Nach einigen tropfen Schweiss, packen wir unseren Rucksack mit Badetücher, ziehen die Badehosen an und steigen die 167 Treppenstufen ins Dörfchen hinab. Schnell finden wir auch einen Kiesstrand zum Baden und schwupps, sind wir schon im Meer am Abkühlen. Es ist einfach traumhaft, schön warm, klares Wasser. Ich möchte nicht wissen, wie heiss es da im Hochsommer ist!
Auf dem Heimweg kaufen wir noch schnell Früchte, Gemüse und Cevapcici für das Nachtessen.
Morgen um 9:30 Uhr geht es mit einem Boot dann nach Dubrovnik und dort werden wir die Stadt besichtigen. Muss ja ganz toll sein dort, wie immer alle schwärmen. Und am Vormittag ist es vielleicht noch nicht so heiss…

Übernachtung

Mlini - Kate***
Camping

5 Minuten bis zum Meer, keine top Meersicht

Koordinaten: 42.62349,18.207285
letzter Besuch: 9.2015

Dubrovnik, eine Perle 18.9.2015

Ich war mir nie bewusst, dass Dubrovnik so schön sein kann. Die Altstadt mit der Mauer ist wirklich sehr imposant und schön gemacht.

Ich sitze in Badehosen unter der Markise vor dem Knutschi, sehe aufs Meer und schwitze vor mich hin. Neben mir eine Bikinischönheit am Sonnen. Allerdings fing der Tag selber weniger gut an: um 6:30 Uhr dreissig weckte mich ein Alarm vom Handy. Alle meine Website und die der Kunden sind down! Schock, was ist los? Internet aufgeschaltet, keine Möglichkeit, auf meine Server zu kommen. Mischt, ist der Server kaputt oder was ist los? Leute wecken vom Datencenter und in den Dataraum eilen, schnell ist dann klar, dass nicht der Server das Problem ist, sondern der Switch und der Firewall davor. Um 8 Uhr ist dann alles ausgetauscht und repariert und alle Website sind wieder zu erreichen.
Na also, geht doch auch, wenn ich in den Ferien bin. So gibt es kein Problem, dass wir das Boot in unserem Hafen um 9:30 Uhr erwischen und 30 Minuten nach Dubrovnik schippern.
Die Stadtmauer ist schon von weitem zu sehen und die Einfahrt in den Hafen ist schon imposant. Es ist schon ziemlich heiss, also sofort auf die Stadtmauer, bevor sie sich in der Hitze so richtig aufheizt. Dieser Rundgang ist sehr imposant und ein Muss hier, auch wenn die Kroaten ziemlich geschäftstüchtig sind. Danach schlendern wir durch die sehr schöne Altstadt, essen eine wirklich gute Pizza, meine Holde Kundigunde geht noch einkaufen und es wird mehr, wie ein Bikini…
Danach beginnt aber ein Problem, wir wollen noch Getränke für nach Hause nehmen aber nirgends, auch gar nirgends finden wir nur etwas ähnliches wie ein kleines Einkaufszenter. Plötzlich sehen wir ein alter Kroate mit einem Handwagen voller, Cola, Salat und Tomaten. Es sieht auch, wie wenn er einen kleinen Laden beliefern würde. Also nichts wie hinterher und richtig, nach 5 Minuten biegt er in einen kleinen Konzum ein, wir sind gerettet (liegt am Parallellgässchen des Hauptweges rechtes etwa in der Mitte).
Etwas später sind wir wieder auf dem Boot zurück nach Mlini. Nach einem Drink am Hafen schlendern wir wieder zu unserem Knutschi zurück, wo ich jetzt sitze und schreibe.

Übernachtung

Mlini - Kate***
Camping

5 Minuten bis zum Meer, keine top Meersicht

Koordinaten: 42.62349,18.207285
letzter Besuch: 9.2015

Überführungsetappe nach Split 19.9.2015

Heute müssen wir unsere Vorräte wieder auffüllen und verschieben uns etwas nach Norden.

Nach einer Nacht, in der wir uns wie bei einem Föhnsturm zu Hause fühlten, geht es wieder zurück Richtung Norden. Nachts hat es sehr stark gewindet, das Womo hat geschüttelt und doch war es um 4 Uhr früh noch 28.8 Grad. Ganz so frisch ausgeschlafen sind wir also heute nicht.
Wir wollen heute in die Gegend von Split fahren, damit wir in der kommenden Woche auch noch die Plitvicer Seen bewandern können.
Durch das kleine Stück Bosnien Herzegowina füllen wir unseren Dieseltank. Ich habe das Gefühl, dass der Diesel in Kroatien einiges mehr kostet wie in Österreich oder Slowenien, habe aber keine Ahnung, wie das in Bosnien ist, also Risiko und die Kreditkartenabrechnung zu Hause abwarten.
In Kroatien füllen wir auch unseren Kühlschrank in einem Konzum wieder auf, und das Gemüse kaufen wir an den zahlreichen Stände in der Ebene von Buk-Vlaka, die für das Gemüse bekannt ist.
Vollgepackt fahren wir nun die Küstenstrasse Richtung Split. Die Campingplätze erfreuen unsere Gemüter nicht, die Stellplätze sind voll. Hat den Kroatien noch Hochsaison für Wohnmobilfahrer? Schlussendlich landen wir auf einem grossen Campingplatz vor Split direkt am Meer. Meersicht haben wir zwar keine direkt vom Knutschi, aber eine grosse Parzelle, viel Platz und Zeit für einen Schwumm. Allerdings sind wir vom klaren Meerwasser so verwöhnt, dass wir das Gefühl haben, dass hier der trübeste Strand von ganz Kroatien ist, der Strand es aber mit Italien allemal aufnehmen kann.
Nach einem feinen Grillmenu mit dem heute gekauften frischen Gemüse lassen wir den Tag locker ausklingen.
Ach ja, schon zum zweiten Mal treffen wir Susi und Remo mit ihrem Phönix, die wir in einem Internetforum früher kennengelernt haben…

Übernachtung

Stobrec - Split**
Camping

grosse Parzellen, direkt am Meer, aber das Meer ist überall in Kroatien schöner wie hier

Koordinaten: 43.504416,16.528453
letzter Besuch: 9.2015

Direkt das Meer vor der Schnauze 20.9.2015

Kleiner Stellplatz direkt am blauen Meer, da bleiben wir mehr wie nur eine Nacht.

In der Nacht gab es ein Gewitter und morgens war der Himme wolkenverhangen. Der Campingplatz und das Meer davor haben uns nicht zum bleiben überreden können, und so sind wir ziemlich früh (9 Uhr) losgefahren Richtung Zadar. Irgendwann haben wir dann die Küstenstrasse ins Landesinnere verlassen. Wir wollen ja auch mal etwas anderes sehen. Die Dörfer erden kleiner, verlassener und weniger herausgeputzt, aber dennoch eine sehr faszinierende Gegend. Es geht berghoch und runter und dann stehen wir plötzlich weit über der Küstenlandschaft um Sibenik. Einfach fantastisch von hier oben! Der kleine Umweg hat sich nur wegen dieser Aussicht schon mehr als gelohnt.
Wir wollen etwa bis 30 km vor Zadar, das heisst, schon gegen Mittag können wir einen Platz für unser Knutschi suchen, der uns gefällt. Wir finden auch sehr schnell einen direkt am Meer. Hier in der Gegend hat es unzählige kleine Autocamps und grosse Campingplätze. Wir entschliessen uns diesmal für einen sehr kleinen.
Nun haben wir die Möglichkeit, 40m vom Meer entfernt und mit Elektrizität, oder direkt am Meer ohne Strom. Der Entscheid ist schnell gefallen, wir wollen direkt ans Meer.
10 Minuten später sind wir schon im glasklaren Meer am Schwimmen. Wenn das keine Ferien sind?

Übernachtung

Sveti Petar na Moru - Martin****
Stellplatz

direkt am Meer, kleiner Platz für 15 Wohnmobile

Koordinaten: 43.99964,15.368357
letzter Besuch: 9.2015

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