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Reisebericht

Anleitung Einbau Batteriecomputer 27.10.2015

Ich habe den Batteriecomputer Büttner MT 4000iQ selber eingebaut, obwohl ich von Strom recht wenig Ahnung habe.

Wenn das gesamte Material inklusive den Kleinteilen da ist, hat man alles innerhalb eines Samstages erledigt. Die Kosten betragen ca. 350 €, was ich nicht mal so teuer finde.

Grundsätzlich besteht der Batteriecomputer aus zwei Komponenten, den Shunt, der bei der Aufbaubatterie montiert wird und die Anzeige, die irgendwo platziert werden kann. Vom Stunt muss ein dünnes Kabel an die Startbatterie des Fiat angeschlossen werden. Zwischen dem Stunt und der Anzeige muss das Steuerungskabel verlegt werden. Will man die Aussentemperatur in der Anzeige anzeigen lassen, muss noch der mitgelieferte Fühler in den Aussenbereich gezogen werden. Die Anzeige habe ich beim Eingang rechts oben im Hängeschrank unter dem Hubbett vorgesehen. Über der Türe bei der „normalen“ Anzeige habe ich wegen dem Hubbett keinen Platz.

Richtige Klippen hatte ich keine zu umschiffen, aber sobald es um Batterien, Strom und dergleichen geht, bin ich eher skeptisch. Zum Glück habe ich meinen Schwiegervater als ehemaliger Elektriker als Nachbar, so konnte ich ihn jeweils um Rat fragen. Wer gar keine Ahnung von Strom hat, soll den Batteriecomputer montieren lassen, oder wenigstens den Shunt. Die Anzeige selber ist problemlos selber einzubauen.

Benötigtes Material:

Und jetzt viel Spass mit der Anleitung. Für Fehler übernehme ich aber keine Haftung!

Ich habe übrigens unter der Rubrik "Unser Wohnmobil" einen neuen Menupunt "Anleitungen"....

Externe Links

Übernachtung

Willisau - Feuerwehrdepot****
Stellplatz

Guter Stellplatz fast im Zentrum von Willisau. Zwei Stellplätze brauchen längeres Stromkabel wie 25m, neben Asylzentrum, aber keine Beinträchtigungen. Keine Entsorgung, aber gratis Strom und Wasser

Koordinaten: 47.119347,7.997903
letzter Besuch: 10.2015

Wir sind unterwegs 28.10.2015

Vielleicht haben es einige schon gemerkt, seit gestern Abend sind wir wieder unterwegs.

Leider nur beruflich, ich muss Sitzungen in Sursee, Bern, St.Gallen und Salmsach besuchen, und das innerhalb von drei Tagen. Was liegt da näher, als mit dem Wohnmobil zu reisen? Gestern Abend sind wir im Dunkeln auf den Stellplatz in Willisau gefahren. Schöner Stellplatz für fünf Wohnmobile und nur 5.- pro Nacht. Solche Plätze sollte es auch in der Schweiz viel mehr haben.

Heute während dem Arbeiten sind wir dann doch noch schnell ins sehr schöne Städtchen spaziert, haben einen Vermicelle-Coupe gegessen, eingekauft und ein Prospekt für den Christkindl-Markt gesehen. Dieser Markt passt wahrscheinlich sensationell in die Altstadt und ich stelle mir das sehr romantisch vor. Ich glaube, wir kehren Anfangs Dezember hierher zurück…

Leider hatte ich keine Zeit heute, die Fabrik und den Laden der Willisauer-Ringli zu besuchen. Vielleicht besser so, denn da hätten wir sowiso wieder viel zu viel gekauft und dann später sicher alles selber aufgegessen.

Übernachtung

Willisau - Feuerwehrdepot****
Stellplatz

Guter Stellplatz fast im Zentrum von Willisau. Zwei Stellplätze brauchen längeres Stromkabel wie 25m, neben Asylzentrum, aber keine Beinträchtigungen. Keine Entsorgung, aber gratis Strom und Wasser

Koordinaten: 47.119347,7.997903
letzter Besuch: 10.2015

In St. Gallen 30.10.2015

Keine Zeit für den Blog

Gestern wurde es spät mit meinem Termin in St.Gallen. Bis ich im Womo war, und dann auf dem Stellplatz war es schon arg spät. Und heute Morgen hatte Anita einen Termin hier und ich im Stress mit einer neuen Website, die heute um 11 Uhr online ging. Darum komme ich erst jetzt zum Eintrag von Gestern.

Vormittags fuhren wir durch das Emmental nach Bern. Die Fahrt mit den roten Blättern an den Bäumen war faszinierend. Wir haben wohl genau den perfekten Tag für den Indian-Summer erwischt. So rot und farbig habe ich die Bäume echt noch nie gesehen. Schade haben wir nicht mehr Zeit und können noch ein paar gute Fotos machen.

Danach sind wir durch die halbe Schweiz nach St. Gallen gerast. Gerade noch rechtzeitig. Spät Nachts sind wir dann in St.Gallen noch auf den Stellplatz gefahren. Schnell Toilette entsorgt und eingeschlafen…

Übernachtung

St.Gallen - Krontal***
Stellplatz

mit Ver-/Entsorgung, aber Parkplatz vielfach besetzt

Koordinaten: 47.433653,9.404777
letzter Besuch: 10.2015

Strategischer Fehler und Metzgete 30.10.2015

Es lief heute eigentlich alles perfekt, wenn ich nur nicht einen Denkfehler gemacht hätte.

Morgens hatte diesmal Anita einen Termin und ich habe unser Knutschi am Nachmittag angemeldet, um seine Winterbereifung montieren zu lassen. Unsere bevorzugte Autogarage für komplizierte Um- und Ausbauten ist idealerweise nur gerade 800m von unserem Wohnmobilhändler entfernt. Die zwei Arbeiten sehr gut zusammen und darum habe ich seit Anfang auch meine Winterräder dort lagern. Also steht ein Termin relativ schnell und wir müssen uns keine Gedanken machen, wie wir die Wartezeit überbrücken.

Während dem Radwechsel also zum Händler und in seinem Shop etwas rumschmöckern. Aber heute hatte ich einen wichtigen strategischen Fehler gemacht: Anita ist dabei und viel Zeit in einem Wohnmobilzubehörgeschäft kommt selten gut. „Was meinst du, könnten wir das brauchen?“ „Schau mal, das würde perfekt passen!“ „Hey, hast du das gesehen, das ist eine gute Idee!“ und schwupps di wupps, obwohl wir rein gar nichts gebraucht hätten, haben wir nicht mal Platz und nicht so viele Hände, um alles zum Wohnmobil zu schleppen.

Aber Anita kennt mich und da wir nun im Thurgau sind, kommt sie mit der Idee der „Metzgete“. Metzgete gibt es nur Ende Oktober / Anfangs November und der Thurgau ist bekannt dafür. Da werden Schweine geschlachtet, frisch verwurstet, Kesselfleich, Rippchen, Geschnetzeltes, Blut- und Leberwürste und was weiss ich noch alles. Mit Kartoffeln und Sauerkraut. Wo gibt es da schon was Besseres?

Mehr als satt gegessen ist die Welt natürlich wieder in Ordnung und uns geht es rundum gut. Jetzt machen wir uns Gedanken, wo wir schlafen wollen und wohin wir am Wochenende noch fahren wollen. Das Wetter für die Berge wäre perfekt.

Statt nach Hause einfach weiter weg 31.10.2015

Warum sollen wir am Freitag Abend nach Hause, wenn wir am Weekend viel Zeit haben?

Die Frage steht ja schnell im Raum und beantwortet ist sie auch ganz schnell. Der Wetterbericht hat schönes Wetter vorausgesagt, das müsste man doch ausnützen. Ich habe dann ziemlich lange gesucht, wo in der Ostschweiz hat es einen schönen Stellplatz, den wir noch nicht kennen? Zu weit fahren wollen wir ja auch nicht. Irgendwie habe ich dann nichts zufriedenstellendes im Internet gefunden, also werden die Nachbarländer angeschaut. Montafon wäre eine Möglichkeit, aber auf 2000m oben ist es nun doch auch schon ziemlich kühl. Also haben wir uns für das Allgäu entschieden, 60km Fahrt und wir sind an einem wunderschön gelegenen Stellplatz für Wohnmobil in Amtzell, Platz Büchelwiesen.

Wir waren nicht die einzigen, die diesen Platz ausgesucht haben, etwa 10 Wohnmobile stehen da, Platz hätte es sicher für 50. Wir sind schnell in Kontakt mit anderen Wohnmobilisten und dann geniessen wir die Sonne in vollen Zügen. Es ist noch erstaunlich warm, Anita schreibt neben mir kurzärmlig im Bordbuch weiter.

Wir sind rundum glücklich, sitzen draussen und ich schwärme von unserem neuen Wechselrichter, den wir schon provisorisch benutzen können, lassen zu jeder Zeit unsere Kaffeemaschine laufen oder laden die Batterien des Fotoapparates auf. Klar, die Stromsäule des Stellplatzes steht grad neben unserem Campingtisch, aber das Kabel zu holen und einzustecken ist doch schon etwas mühsam, oder?

Abends wollen wir dann endlich noch grillen, schliesslich haben wir in unserem Kühlschrank immer noch die feinen Pizza-Steaks, die wir in Willisau gekauft haben.

Übernachtung

Amtzell - Büchelwiesen****
Stellplatz

sehr schön und ruhig, perfekt eingerichtet

Koordinaten: 47.708648,9.766679
letzter Besuch: 10.2015

Camperbeobachtungen auf dem Stellplatz 1.11.2015

Wir Wohnmobilfahrer sind schon ein spezielles Völklein

Wir sassen heute den ganzen Tag an der Sonne neben unserem Knutschi, haben ankommende und abfahrende Wohnmobile und deren Besatzungen beobachtet. Der Kampf um den besten Stellplatz nimmt manchmal bizarre Formen an. Man lässt einen Platz reservieren, wenn man kommt, fährt man aber auf den Platz daneben und vergisst dann, das reserviert-Schildchen wegzunehmen. Positiver Nebeneffekt: man hat viel mehr Platz, da niemand auf die reservierte Fläche fährt.

Einige Besatzungen haben anscheinend ein Treffen hier, nur blöd, das genau nicht vier Plätze mit den schönsten Aussichten frei sind. Was machen? Man kann ja mal fragen, ob vielleicht jemand noch heute wegfährt, damit man zu viert die schönsten Plätze belegen kann.

Und notabene alles auf einem Platz, der nur zu 20% besetzt ist und alle Plätze wunderschön sind. Wir haben lange diskutiert, welcher Platz warum wohl am schönsten sein soll. Wir konnten uns aber nicht einigen, da alle Flächen ja sehr schön und gleich sonnig sind.

Aber zum Glück ist das ja so, einige haben die Aufbautüren gegen die Sonne, andere am Schatten, die Front ins Grüne oder eben zum Platz. Und jeder hat das Gefühl, der andere hat es schöner. Die Geschmäcker sind halt verschieden.

Allerdings muss man auch sagen, dass sehr viele Camper einfach zufrieden sind, mit dem, was sie bekommen, nett und fröhlich sind. Aber spannend zu beobachten sind ja immer die anderen….

Ach ja, wir sind auch wieder gut zu Hause angekommen und morgen wartet wieder die Arbeit.

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