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<description>Reiseberichte, Tipps und Ausbauten rund um das Wohnmobil</description>
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<pubDate>Sun, 5 Oct 2025 20:31</pubDate>
<title><![CDATA[Fazit Nordfrankreich]]></title>
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eher eine günstige Reise</description>
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<![CDATA[
<p>Wir stehen früh auf, tanken schon wieder unser Knutschi mit viel günstigerem Diesel wie in der Schweiz und düsen los. 50km durch Frankreich bis wir bei Basel die Schweizer Grenze überfahren. Und dann nach über 100km bei Nadine ankommen, bevor wir dann ganz nach Hause fahren.</p><p>Auf diesen 100km staunen wir, oder regen uns auf, ist vielleicht treffender. Wir stellen den Schweizer Autofahrern kein gutes Zeugnis aus. In keinem anderen Land haben wir unaufmerksamere Autofahrer angetroffen, wie hier. Liegt das nur an den Sonntagsfahrern oder wirklich an den Schweizern? Ab heute bin ich Verfechter des autonomen Fahrens. Denn es kann nur besser werden, wenn keine Menschen mehr am Steuer sitzen! Computer sind wenigsten aufmerksam und beobachten die anderen Verkehrsteilnehmer, nicht wie die menschlichen Fahrer.</p><h2>Fazit Nordfrankreich</h2><p>{foto2}</p><p>Wir sind begeistert, viele Stellplätze, Traumlandschaften von Stränden und Felsküsten, grosse Ebbe-Flut-Differenzen, Steinkreise, Städtchen, Burgen, Schlösser, einfach alles. Es ist alles unkompliziert, viele Entsorgungsstationen, nie Mühe mit Schlafplätzen. Was will man mehr? Essen? Ja, das ist ja auch sehr gut und vielfältig. Nur Pommes können sie nicht, die Nordfranzosen!</p><p>{foto3}</p><p>Wir waren übrigens 120km zu Fuss unterwegs und haben insgesamt inkl. Diesel und Übernachtungen, Fährüberfahrten nach England, Essen etc. insgesamt CHF 2100 ausgegeben für 21 Tage. Pro Tag also 100.- für zwei Personen. Es war also eine unserer günstigeren Reisen.</p><p>{foto4}</p><p>Es war übrigens auch eine gute Idee, ein paar Tage nach England rüber zu fahren. Die Distanzen sind kurz, Fähre oder Tunnel klappt problemlos und Stonehenge muss man schon mal gesehen haben.</p><p>{foto5}</p>]]>
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<pubDate>Sat, 4 Oct 2025 20:46</pubDate>
<title><![CDATA[Lustlos in Colmar]]></title>
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440km nasse Strassen und kein Regen</description>
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<p>Wir schliefen beide aus verschiedenen Gründen nicht gut. Anita schlief nicht gut, da sie sehr stark erkältet und ihre Nase total zu ist und warum ich nicht gut schlief, wissen nur die Götter. Dazu stürmte es nachts ziemlich stark und regnete es aus allen Kübeln. So standen wir etwas gerädert auf und fuhren für uns ziemlich früh weg. Noch kurz einkaufen und Diesel tanken und dann die Überraschung: die Sonne schien vom Himmel.</p><p>{foto2}</p><p>Wir fahren auf klitsch nassen Strassen Richtung Süden, aber bei tollem Sonnenschein. Vor uns das Sturmtief, wo wir die dicken Wolken immer vor der Nase haben. Das Tief hatte ungefähr die gleiche Reisegeschwindigkeit wie wir, denn erst nach 140km waren wir etwas näher dran, so nahe, dass wir keine Sonne mehr hatten. Und dann dauerte es nochmals 300km, bis wir endlich den Regen eingeholt haben. Wir sind sage und schreibe 440km bei nassen Strassen gefahren, ohne einen Tropfen Regen zu haben. Immer hinterher ihm her.</p><p>{foto3}</p><p>Als wir den Regen eingeholt hatten und wir wieder Fahrerwechsel machten und ich an der Reihe war, gab ich Anita den Auftrag, einen Stellplatz zu suchen. «Sollen wir nach Colmar fahren?» war dann ihre Antwort. In 10 Sekunden entschieden wir uns, den Stellplatz in Colmar anzufahren und die Stadt zu besichtigen, die wir bisher noch nicht kennen.</p><p>Schnell sind wir auf dem Stellplatz geparkt und bereit, zu Fuss ins Städtchen zu laufen. Nur 10 Minuten später sind wir schon in der Fussgängerzone. Es hat viele Touristen, viele Menschen, schöne Häuser und viele Restaurants. Allerdings hat es nur 10 Grad und nicht ganz so anmächelig, wie wir uns das vorgestellt haben. Ich bin etwas zu kalt angezogen und Anita schnupft noch immer vor sich her.</p><p>{foto4}</p><p>Eigentlich wollten wir hier einen feinen Flammenkuchen essen, aber es ist uns zu kalt, um draussen zu essen und drinnen haben wir nicht unbedingt Lust. Es ist irgendwie nicht unser (oder mein) bester Tag heute. Was aber nicht an Colmar liegt (an Anita auch nicht), es ist wirklich toll hier, aber heute hätte ich wahrscheinlich auch die Hagia Sophia oder das Taj Mahal besichtigen können, ohne dass es mich vom Hocker gehauen hätte. Es lag aber eindeutig an uns (oder mir).</p><p>{foto5}</p><p>So beschliessen wir, wieder zum Stellplatz zurück zu gehen. Anita macht sich eine warme Suppe, ich esse die Resten des Baguettes. Man braucht ja nicht immer ein Festmenu.</p><p>Nun sitzen wir im warmen Knutschi, die Heizung läuft, genau wie die Nase von Anita, aber wir haben es kuschelig warm und es ist heute der Beste Platz auf der ganzen Welt.</p>]]>
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<pubDate>Fri, 3 Oct 2025 19:47</pubDate>
<title><![CDATA[Hoch auf einem Terril]]></title>
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und tief im Eurotunnel
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<![CDATA[
<p>Um 8 Uhr ist heute Verabschiedung von Ella und ihrer Familie. Wir ziehen weiter. Da wir den Zug um 12:46 Uhr im Eurotunnel gebucht haben und rund 250km bis nach Folkstone haben, bauen wir etwas Reserve ein. Man weiss nie, wie der Verkehr im Grossraum London läuft.</p><p>Wir kommen aber überall ohne grössere Probleme durch, erwischen auch alle Ausfahrten richtig und kommen so überpünktlich auf dem englischen Check-In-Terminal an. Das läuft wie immer problemlos, da wir die Tickets und alle Angaben online gemacht haben. Beim Terminal wird unsere Autonummer automatisch eingelesen und schon erscheint auf dem dortigen Bildschirm die Begrüssung von Mr. und Mrs. Järmann. Wir müssen auf dem Bildschirm bestätigen, dass wir beide anwesend sind, keine Haustiere dabei haben und den Zug um 12:46 Uhr nehmen wollen. Manchmal gibt es da mehrere Auswahlmöglichkeiten, vor allem, wenn man zu früh dran ist und es noch Platz auf einem früheren Zug hat. Heute allerdings nicht, es ist ziemlich ausgebucht. Danach durch die Passkontrolle, dann durch den Zoll, wo auch überprüft wird, ob wir die Gasflaschen geschlossen haben und schon sind wir auf der «Line 14» das dritte Fahrzeug. Auf dem Bildschirm vorne erscheint, das Boarding des Zuges beginnt um 12:20 Uhr.</p><p>Irgendwann kommt eine Verspätungsmeldung, die links und rechts von uns dürfen fahren, und wir stehen um 13:10 Uhr immer noch hier. Etwas grummelig, aber die anderen Chauffeure der anderen Fahrzeuge regen sich noch mehr auf. Irgendwann erscheint nämlich die Meldung, dass für den 12:46 Uhr Zug das Boarding komplett ist und wir stehen immer noch hier.</p><p>Dann endlich, eine Stunde zu spät fahren wir dann endlich in den Zug ein. Wir haben unsere Boardingkarte auf den Zug R3, neben uns stehen nun aber schon die Boardingkarten U. Dabei liegen dazwischen die S und T. Hatten die uns auf der Linie 14 vergessen? Wir werden es nie erfahren.</p><p>Auf alle Fälle müssen wir durch den gesamten Zug fahren bis in den vordersten Wagen. Danach werden die Wagen verriegelt und geschlossen und der Zug setzt sich etwas später in Bewegung. Die Strecke ist knapp über 50km lang, wovon 38km unter Wasser. Die Fahrzeit beträgt nur 35 Minuten, zuerst alles runter bis zum tiefsten Punk (nur 75m unter dem Meerespiegel) und danach wieder berghoch aufs französische Festland.</p><p>Der Tunnel besteht aus drei Röhren, zwei für die Züge in je eine Richtung plus einen Service-Tunnel. Es gibt auch extra eine eigene Feuerwehr. Das wäre mal der Traumberuf hier Feuerwehrmann! Die Feuerwehr musste seit der Eröffnung 1994 5x ausrücken zu grösseren Bränden oder Rauchentwicklung. Also mussten die Feuerwehrleute alle 6 Jahren mal arbeiten… Ach ja, die Tunnelbauer hatten eine Differenz von 36cm beim Zusammentreffen der englischen und französischen Seite, also nur 7mm Abweichung pro Kilometer und das ohne GPS im Tunnel drinnen. (NEAT 2mm, war aber auch 20 Jahre später).</p><p>Wir kommen dann mit einem Verlust von zwei Stunden (eine wegen Verspätung, eine wegen der Zeitumstellung) in Frankreich an und fahren darum nur noch rund 80km bis Haillicourt. So stoppen wir an einem kleinen, schönen Parkplatz neben den terrils jumeaux. Für alle, die mit dem Begriff nichts anfangen können: Das sind keine Berge, die die Natur über Jahrtausende geschaffen hat, sondern künstliche Hügel aus der Zeit des Kohlebergbaus. Und glaubt mir, sie haben es in sich! Die Terrils Jumeaux – die „Zwillingsterrils“ – ragen wie zwei schwarze Kegel in den Himmel. Wir staunen nicht schlecht, als wir unten auf dem Parkplatz stehen und die beiden Kolosse vor uns sehen.</p><p>{foto3}</p><p>Entstanden sind sie in den 1960er Jahren, als man hier fleissig Kohle förderte. Alles, was nicht verwertbar war – Gestein, Schlacke, Kohlereste – landete auf den Halden. So wuchsen die Zwillinge Stück für Stück in den Himmel. Heute erinnert nichts mehr an eine „Abfallhalde“. Stattdessen hat sich hier ein einzigartiges Ökosystem entwickelt. «Zwischen schwarzem Gestein wachsen Blumen, Sträucher und sogar seltene Pflanzen wie der „pavot cornu“. Vögel zwitschern, Insekten summen – die Natur hat sich ihr Terrain zurückgeholt.» Dies schreibt der Prospekt, heute zwitschert gar nichts, es schifft in Strömen. Und seltene Pflanzen sehen wir auch kein, oder mindestens nicht bewusst, weil wir nicht wissen, welche selten sind und welche nicht.</p><p>{foto2}</p><p>Für die Menschen hier sind die Terrils heute ein Ort der Erinnerung und der Erholung. Und seit 2012 gehören sie sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe!</p><p>Wir wandern trotz Regen los, umrunden den einen, erklimmen den anderen. Mit 172m Höhe sind diese Terrils übrigens die höchsten von Europa! Mit weniger geben wir uns auch nicht zufrieden!</p><p>{foto4}</p><p>Oben angekommen schifft und stürmt es ziemlich, nichts mit einem Drohnenflug und guten Fotos. Aber Eindruck machen diese künstlichen Berge schon. Es hätte noch mehr Platz hier für das Ausbruchsmaterial, aber den Minen gingen in dieser Gegend 1986 die Kohlen aus (im wörtlichen Sinne) und sie wurden geschlossen.</p><p>Etwas durchnässt machen wir es nun in unserem Knutschi bequem und kochen etwas feines, währenddessen draussen der Wind um die ecken pfeift und der Regen auf das Dach prasselt.</p>]]>
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<pubDate>Wed, 1 Oct 2025 18:43</pubDate>
<title><![CDATA[Englische Dopplestöckerbusfahrt]]></title>
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Zur Kathedrale von Gloucester</description>
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<![CDATA[
<p>Morgens bringe ich mit Marcel Ella in die Schule. Es gibt Privat- und staatliche Schulen. Die Privatschulen sind teuer, aber auch nicht unbedingt besser, sie haben einfach mehr Möglichkeiten. Die staatlichen Schulen hingegen sind kostenlos (ausser Schuluniform, Lehrmittel, Mittagessen, Transport etc.) Was für uns ungewöhnlich ist: man muss sich auch bei den staatlichen Schulen bewerben. Die Eltern schauen sich z. B. fünf verschiedene Schulen an im Hinblick auf Lehrplan, Aufnahmekriterien, Lage, Klassengrösse, Rating der Schulbehörden etc. und entscheiden sich dann, welche Schule sie bevorzugen. Sie müssen einen Antrag stellen mit der gewünschten Reihenfolge von drei Schulen. Jede Schule hat verschiedenste Aufnahmekriterien, die je nachdem verschieden sind: z.B. Wohnort, Religion, Vorbildung (Aufnahmeprüfung) etc. etc. Und so entschiedet die Schule Nr. 1, ob sie das angemeldete Kind aufnimmt. Wenn nein, entschiedet Schule 2 und dann Schule 3.</p><p>So gehen die wenigsten Kinder unmittelbar in ihrem Wohnort zur nächstgelegenen Schule und vor allem die jüngeren Jahrgänge werden von ihren Eltern mit dem Auto in ihre Schule gefahren und wieder abgeholt. Der morgendliche Verkehr auf dem Land ist zu 80% von diesen Fahrten verursacht. Die Einschulung ist übrigens mit 5 Jahren.</p><p>Nachdem Ella in der Schule ist (ihre ist nur 2 Meilen entfernt), wo sie auch über Mittag bleibt und Marcel arbeitet, beschliessen Anita und ich, mit dem Bus nach Gloucester zu fahren. Wir können die Tickets über eine App kaufen, sie kosten nur 3£ pro Person pro Weg, also CHF 3.25 für eine Stunde Busfahrt! Also laufen wir zum Busstop und kurze Zeit später kommt der (stündliche) englische Doppeldeckerbus. Wir steigen ein, zeigen unsere Handys mit den Tickets drauf und steigen natürlich in den oberen Stock ganz nach vorne. Der Bus fährt ab und wir merken, dass er 10 Minuten zu früh fährt. Wir werden unsicher, sind wir im richtigen Bus? Aber es klärt sich rasch, denn 10 Minuten später sind wir wieder am Ausgangspunkt und der Bus fährt nun nach einer kleinen Dorfrunde tatsächlich in die Stadt.</p><p>Die Fahrt ist schon ein Highlight: Wir streifen im oberen Stockwerk Äste, ziehen manchmal den Kopf ein, wenn ein Lastwagen entgegen kommt und schrammen Zentimeter knapp an Hauswänden, Ampeln und Verkehrsschilder vorbei. Es ist eng und schmal, aber der Busfahrer bremst nicht mal ab, wenn ein Lastwagen entgegenkommt. Nervenkitzel pur, wenigstens für uns. Jeder gestresste Schweizer Busfahrer muss wahrscheinlich einmal ein halbes Jahr nach England seinen Beruf ausüben, dann lernt er, stressresistent zu sein.</p><p>{foto2}</p><p>Wir kommen aber erstaunlicherweise ganz heil in Gloucester auf dem Busbahnhof an. So schlendern wir nachher durch die Fussgängerzone zur Kathedrale. Der heutige Steinbau wurde 1089 begonnen. Die Kathedrale ist sehr imposant und wir staunen Bauklötze. Die Kreuzgänge sind wegen ihren Fächergewölben besonders berühmt. Dieses Konstruktionselement zählt zu den schönsten mittelalterlichen Kreuzgängen weltweit. Dazu gibt es das riesige Great East Fenster hinter dem Hochaltar, etwa 22 m hoch und 12 m breit, das zu seiner Zeit das größte seiner Art war. Das Glasfenster stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist heute eines der wichtigsten mittelalterlichen Glasfenster Europas.</p><p>{foto4}</p><p>In den Kreuzgängen wurden übrigens auch viele Szenen von Harr Potter gedreht. Z.B. dort, wo Harry und Ron vor dem Troll fliehen und verstecken, wo Harry Snape & Malfoy in einem der Korridore belauscht oder Myrte’s Badezimmer überläuft, also das Wasser in den Gang fliesst. Anita kennt natürlich alles und ist sofort in die Zauberwelt hineinversetzt.</p><p>{foto3}</p><p>Als uns dann doch ein kleines Hüngerchen plagt, verlassen wir die Kathedrale und leisten uns in der Fussgängerzone ein kleines Häppchen. Etwas später sind wir wieder beim dortigen Busbahnhof und fahren wieder eine Stunde im 2. Stock des Buses für 3£ nach Hause. Auch die Heimfahrt ist so spektakulär wie die Hinfahrt und die 3£ gut investiert. Die Busse haben schon einige Kampfsuren, genau gleich wie unser Knutschi. Obwohl dies ja um einiges schmaler, niedriger und kürzer ist.</p><p>{foto5}</p><p>Zu Hause holen wir dann Ella wieder von der Schule ab und Anita waltet wieder ihres Amtes als Tante.</p>]]>
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<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 19:47</pubDate>
<title><![CDATA[Typisch Englisch]]></title>
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Nailsworth in Gloucestershire</description>
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<![CDATA[
<p>Dieser Ort taucht in keinem Reiseführer auf und hat keine bekannten Sehenswürdigkeiten. Eine typische englische Kleinstadt mit rund 6000 Einwohnern. Avebury mit seinen prähistorischen Steinkreisen ist nur 30 Meilen entfernt, gleichweit wie die Städte Bath oder Bristol, das angrenzende Wales oder die Kathedrale von Gloucester (Kulisse für mehrere Szenen der Harry-Potter-Filme).</p><p>Die Häuser sind alt und aus Stein, die Parkplätze sind nicht mit der Grösse der Autos mitgewachsen, die breite der Strassen auch nicht. An den Strassenrand fahren, Warnblinker rein, Besorgungen machen. So wie es in England jeden Tag millionenfach passiert. Der Busbahnhof hat einen ausgedünnten Fahrplan, aber es fahren tatsächlich Busse nach Gloucester und Stroud.</p><p>{foto2}</p><p>Dieses Städtchen in den Stroud Valleys in den Cotswolds ist aber charmant und bietet echtes Leben. Der rote Briefkasten wird noch täglich geleert, die zwei Barber-Shops finden Kunden, die drei italienischen Pizzerias ebenfalls. Die Damen treffen sich am Nachmittag zum Tee, bei schönem Wetter wie heute sogar draussen. Es gibt noch viele kleine Läden, von Tante Emma bis zur Töpferei, auch der öffentliche Waschsalon gehört dazu. Im Mittelalter war die Wollindustrie zentral. Textil-Mühlen nutzten das Wasser der lokalen Bäche, seit dem 15./16. Jahrhundert existieren mehrere Mühlen.</p><p>Es gibt hier auch noch ein Railroad-Hotel, aber keinen Bahnhof mehr. Die Eisenbahnverbindungen der Stonehouse &amp; Nailsworth Railway, die von 1867 bis Mitte des 20. Jh. Personenverkehr hatte, wurden vor längerer Zeit eingestellt, die Schienen abgebaut.</p><p>{foto3}</p><p>Es ist irgendwie Idylle pur, auch wenn sich um den zentralen kleinen Kreisel im Stadtzentrum dauernd Autos, Lieferwagen und Lastwagen quälen. Anita und ich schlendern durchs Städtchen, quetschen uns durch enge Fussgängerwege, schauen durch viele Schaufenster, besichtigen die Kirche und das obligatorische Soldatendenkmal, wo alle Einheimischen aufgelistet sind, die im 2. Weltkrieg getötet wurden. Die Überquerung der Strassen gestalten sich etwas Tricky: nur nicht auf die falsche Seite schauen, denn die Fahrzeuge kommen von der anderen Seite, und zwar immer ziemlich schnell! Linksverkehr ist schwieriger, wenn man zu Fuss unterwegs ist, wie wenn man selber fährt. Dafür schaltet die Fussgängerampel schnell: kurz drücken, 10 Sekunden später stehen die Autos auf rot, der pfeifende Signalton zeigt an, die Füssgänger dürfen rüber.&nbsp;</p><p>Nailsworth und das nebenanliegende Stroud haben eine Tradition der „nonconformity“ (also abweichende Meinungen zu fast allem), der Begriff «stroudy» wird im englischen ungefähr so definiert: «Impliziert authentisch, kreativ, naturverbunden und leicht alternativ, in Anlehnung an die Atmosphäre der Stadt und des Stroud Valleys.» Da passen wir mit unserem Knutschi doch ziemlich gut hierhin, oder?</p><p>{foto4}</p><p>Nach unserem längeren Spaziergang und dem Einkauf in Morrison warten wir nun aber, bis Ella von ihrer Schule heimkommt und dann ihre Tante Anita so richtig geniessen kann (und umgekehrt).</p><p>Und zum Schluss habe ich etwas gefunden, warum es Nailsworth doch noch in einen Reiseführer schaffen könnte: hier gibt es die meisten noch funktionierenden Wasserräder pro Quadratmeile in England! Es gibt eine Mill Trail (Mühlwanderweg) und historische Mühlen wie Egypt Mill und Ruskin Mill.</p>]]>
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<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 22:04</pubDate>
<title><![CDATA[Stonehenge]]></title>
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Wir sind in Great Britain</description>
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<![CDATA[
<p>Heut müssen wir früh aus den Federn, um 7 Uhr müssen wir mit dem Womo 2km zum Hafen fahren und für die Fähre einchecken. Wie immer läuft alles sehr problemlos, nachdem ich mich gestern Abend aber noch erinnert habe, dass man sich ab diesem März für UK registrieren muss, damit man einreisen darf. War das ein Theater (siehe Zusatz unten).</p><p>{foto2}</p><p>Heute lief aber alles perfekt, Check-In ohne Probleme, dann hinauf auf Deck, Pia und Markus zum Abschied winken und dann bei schönstem Wetter die Fahrt über den Ärmelkanal geniessen. Die 6 Stunden gingen relativ schnell vorüber, man sah immer andere Schiffe, viele Tanker und Containerschiffe.</p><p>Und als wir der britischen Küste näher kommen, gibt es da drei Festungen, die ins Meer gebaut wurden. Kreisrund, am Grund mit 18m dicken Mauern und insgesamt einen Durchmesser von 73m. Die Bauzeit war von 1865 bis 1880 und Ziel war es, die Franzosen an der Landung an der Küste von Portsmouth (unserem heutigen Zielhafen) zu verhindern. Diese Forts wurden aber nie angegriffen und später im 2. Weltkrieg wieder stark bewaffnet gegen die Deutschen.</p><p>{foto3}</p><p>Auch im Hafen von Portsmouth sehen wir etwa 10 Kriegsschiffe, da die Portsmouth Naval Base einer der wichtigsten Marinestützpunkte des Vereinigten Königreichs ist. Viele der modernsten Schiffe der Royal Navy sind dort beheimatet oder verwenden den Hafen als Heim- oder Basisstation. Um nicht alles zu verraten (die Russen lesen sicher meinen Blog) habe ich aus Vorsicht das Foto zensiert von einem der Kriegsschiffe. Top modern, kaum sink- und zerstörbar, und nur ein bisschen Rost an den Planken. Aber das ist sicher, um den Gegner zu verwirren.</p><p>{foto4}</p><p>Als wir im Hafen dann von der Fähre können, warten wir sicher 20 Minuten, bis wir endlich durch den Zoll sind. In viele Fahrzeuge wird hineingeschaut und kontrolliert. Wir kommen nach einer kurzen Inspektion endlich in die Stadt, müssen uns ultraschnell an Meilen, Linksverkehr und wieder deutlich mehr Autos gewöhnen.</p><p>Aber schon eine Stunde später sind wir beim Stonehenge auf dem Besucherparkplatz und schlendern zum Eingangsbereich. Die Kassenhäuschen sind schon geschlossen und wir können im Shop grad noch das allerletzte Eintrittsticket für heute ergattern, inkl. Schleimen bei der Verkäufern (um 15 Uhr 30 wird schon geschlossen), also rennen wir noch zum allerletzten Shuttlebus, der uns direkt zu den imposanten Steinkreis bringt.</p><p>Es geht schon eine Magie von diesen Steinen aus. Eindeutig! Und das mit den Besuchern ist toll gemacht: keiner darf zwischen die Steine, man hat also keine anderen Besucher auf den Fotos. Von einer Seite ist man nahe an den Steinen, von der anderen Seite ist man weiter weg. Genau wie der Altar-Stein, der zwischen 3000 und 2000 vor Christus 750km von Schottland bis hierher gebracht wurde. Wenn man bedenkt, ohne Strassen, ohne Brücken und bei ca. 6 Tonnen Gewicht. Die Leute damals hatten weder Gabelstapler noch Wohnmobile, nicht mal das Rad war erfunden, ist das fast so beeindruckend wie die Tatsache, dass er nach 4000 Jahren noch immer dort liegt. Unglaublich so etwas.</p><p>{foto5}</p><p>Wir sind nun schon zum zweiten Mal in Stonehenge und es fasziniert auch dieses Mal. Allerdings ist unser Aufenthalt kurz, denn schon bald fährt der allerletzte Bus wieder zurück und wir sind insgesamt nur knapp eine Stunde dort (55 Pfund, 60 CHF).</p><p>Danach geht es 75km über enge, rumpelige englische Strassen quer durch die Pampa nach Nailsworth zur Familie vom Bruder von Anita.</p><p><br></p><p><br></p><h2>Grossbritannien ruft</h2><h3>und ich verzweifle (mal wieder)</h3><p>Also gut, die Reise nach England steht an, die Fähre fährt um 8:30 Uhr – und ich sitze um 22 Uhr noch im Womo. Plötzlich dämmert es mir: Ab März 25 braucht man für England so eine ETA, Electronic Travel Authorisation. Klar, das hatte ich im Blog ja schon erwähnt, aber irgendwie nur für die anderen Leser und nicht für mich. Ich hatte nicht mehr dran gedacht.</p><p>Die App heißt UK ETA. Lädt man sie runter, fühlt man sich sofort wie ein Testpilot auf fremdem Terrain: alles in Englisch. Französisch und Italienisch liegen mir ja weit besser, aber egal, Augen zu und durch. Deutschwäre ja nur wünschenswert, aber in den letzten zwei Wochen eher ein Fremdwort.</p><p>Also, Emailadresse eingeben, Code abwarten, ein Foto vom Reisepass machen – was sich als ziemlich Schwierig entpuppt. Immerhin spiegelt der Pass wie ein frisch polierter Spiegel, drei Versuche später klappt es. Dann der Höhepunkt: „Haben Sie einen Chip im Pass?“ Haben wir das? Wir Schweizer haben ja die besten Pässe, also rate ich mal ja.</p><p>Jetzt kommt der Supertrick: Das Handy soll den Chip auslesen. Wie soll dass den gehen? Ich lege das Telefon nach Anleitung auf die Passseite – und siehe da, das Ding erkennt den Chip tatsächlich. Ich klopfe mir auf die Schulter. „Gut gemacht“, flüstere ich mir zu.</p><p>Weiter geht’s: Gesichtsscanning. Anleitung: neutraler Hintergrund, keine Gegenstände. Wo mache ich das im Womo? Dusche? Spiegelproblem. WC-Türe? Perfekt! Passfoto beim 3. Versuch geklappt, Gesicht gescannt, fertig.</p><p>Dann: Adresse eingeben. Fehlermeldung. Linie 1 leer? Nee, ist voll. Ah, das ä von Gärbistrasse ist wohl ein Problem. Also kurzerhand: Gaerbistrasse. Voilà, es klappt. Beruf angeben? Und habe ich eine terroristische oder andere kriminelle Vergangenheit? Ich verneine mal vorsorglich.</p><p>Jetzt die Zahlung. 19 Euro, warum nicht Pfund oder Franken, frage ich mich. Egal, Kreditkarte gezückt – und wieder Fehlermeldung. Järmann statt Jaermann. Ach, die kleinen Buchstaben des Schicksals!</p><p>Natürlich alles nochmal für Anita, denn zwei Personen = doppelter Spass. Und dann beginnt das Warten: 3 Tage Prüfzeit, wir sind aber in 15 Stunden in England. Dürfen wir einreisen oder nicht?</p><p>Erlösung per Email 30 Minuten später: Antrag genehmigt! Wir dürfen einreisen! Hurra!</p><p>Aber ernsthaft: Wofür das Ganze? Die Terrorfragen beantworten sowieso alle brav mit „Nein“. Sicherheit? Oder einfach 19 Euro extra pro Person für die Staatskasse?</p><p>Egal, es ist jetzt 24 Uhr, 2 Stunden von meiner Lebenszeit und 38 Euro hat mich das Ganze gekostet.</p>]]>
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<pubDate>Sun, 28 Sep 2025 22:14</pubDate>
<title><![CDATA[Mont Saint-Michel]]></title>
<link>https://www.womoblog.ch/Blog/Alle_Eintraege&amp;blogID=1993</link>
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Wir wagen uns ins Getümel</description>
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<p>Nach 45km Fahrt sind wir nun auf dem Wohnmobilparkplatz von Mont Saint-Michel angekommen. Der Mont Saint Michel gehört zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten von ganz Frankreich und steht in der Kategorie Eiffelturm, Louvre oder Schloss Versaille. 2.7 Mio Menschen besuchen diese Insel jährlich, und das macht 7400 Leute täglich. Und an einem so schönen Sonntag wie heute dürften es auch einige mehr sein. Wir machen uns also auf ein ziemliches Gedränge gefasst. Aber weder ein Stau vor dem Parkplatz, noch enge Plätze bei den Womos. Alles sieht ziemlich locker aus.</p><p>Vom Womoparkplatz geht es 360m bis zur Haltestelle der Shuttles, mit denen man die 3km bis zum Felsenberg im Meer kostenlos über die Brücke fahren kann. Wir entschieden uns aber, den Weg zu Fuss zu gehen (Hundebesitzer müssen übrigens laufen, es sind keine Haustiere in den Bussen erlaubt). Wo kann man schon einen Spaziergang machen und dabei die Augen immer auf diesem faszinierenden Berg gerichtet haben? Selbstverständlich machen wir Fotos und selbstverständlich sind wir nicht alleine. Aber von einem super grossen Touristenansturm kann keine Rede sein.</p><p>{foto2}</p><p>Beim Eingang schreiten wir durch das Städtchen die Gasse zum Kloster hinauf. Eine Gruppe Chinesen hören an der engsten Stelle ihrem Guide zu und stehen im Weg herum, an der zweitengsten Stelle picknickt eine Gruppe Inder. Da staut es schon etwas, ist aber auch logisch. Aber ansonsten geht alles ziemlich reibungslos.</p><p>{foto3}</p><p>Wer heute über die schmalen Gassen im Städtchen herumspaziert, ahnt kaum, dass dieser Felsen Schauplatz dramatischer Belagerungen war. Im 15. Jahrhundert, während des Hundertjährigen Krieges zwischen England und Frankreich, war fast die ganze Normandie in englischer Hand. Nur ein einziger Ort widerstand allen Angriffen: der Mont Saint-Michel.</p><p>Die Engländer belagerten die Klosterinsel mehrfach, doch die starken Mauern und die unerschütterliche Moral der Verteidiger hielten stand. Berühmt wurde besonders der Versuch im Jahr 1434: Die Engländer rückten mit gewaltigen Belagerungsmaschinen an, darunter zwei riesige Türme, um die Mauern zu brechen. Doch die Verteidiger schafften es, die Angreifer zurückzuschlagen – mit Pfeilen, Steinwürfen und kochendem Pech. Die Bombarden wurden erbeutet und sind bis heute ein Symbol für den Sieg. Man kann sie noch heute am Mont Saint-Michel sehen!</p><p>{foto4}</p><p>Bevor wir uns auf dem Heimweg zu unserem Knutschi begeben, kaufen wir noch ohne anstehen ein Gelati, schlürfen dieses Genussvoll, bis wir dann den Shuttle zum Parkplatz zurück nehmen. Wir müssen keine 5 Minuten warten und schon haben wir Platz in so einem Bus.</p><p>{foto5}</p><p>Wir können es nicht begreifen, dass die Rezensionen bei Google über den Wohnmobilparkplatz so negativ geschrieben wird. Hauptkritikpunkt: 19 Euro sind viel zu teuer für einen Parkplatz!</p><p>19 € für zwei Personen inkl Shuttle, wenn man das vergleicht mit den Eintrittspreisen von den eingangs erwähnten Eiffelturm (72 €), Lovre (44€) und Schloss Versaille (64€) und da wüsste ich nun echt nicht, wo ich da auch noch mit dem Wohnmobil parkieren sollte, ist der Mont Saint-Michel ein wahres Schnäppchen!</p><p>Wir fahren also ein paar Stunden später total zufrieden wieder weiter Richtung Caen. Wir wollen da in der Nähe des Fährhafens auf dem Stellplatz übernachten, morgen fährt unsere Fähre Richtung England.</p><p>Auf dem Stellplatz treffen wir noch unsere Freunde Pia und Markus. Mit ihnen machen wir dann einen ausgiebigen Strandspaziergang, bevor wir nach einem Apéro draussen in ein Restaurant fein Abend essen gehen.</p><p>Danke, für diesen gemütlichen Abend und die guten Gespräche!</p>]]>
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<pubDate>Sat, 27 Sep 2025 21:27</pubDate>
<title><![CDATA[Saint Malo]]></title>
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Muss man gesehen haben</description>
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<p>Nach einer ruhigen Nacht ist das heutige Ziel schnell definiert: wir wollen nach Saint Malo, dem Ort, wo es mindestens europäisch (manche sagen weltweit) die grössten Tideunterschiede bis zu 18m gibt. Das ist genau etwas für uns, also wird zusammengepackt und losgefahren. Schon wieder in eine Umleitung hinein, aber alles mit der Ruhe, es kommt schon gut.</p><p>Nach einigen Kilometern Weg sehen wir einen Wegweiser zur Abbaye de Beauport, einem alten Kloster am Meeresufer. Wir stoppen und ziehen uns noch etwas Kultur in unsere Köpfe. Die Abtei sieht von aussen schon sehr gut aus, aber von innen ist sie noch viel grösser wie gedacht. Die 7 Euro Eintritt pro Person lohnen sich auf jeden Fall. Die Abtei zerfiel zwar schon um 1763, aber schon 1836 begannen die ersten Versuche, dieses Kloster für die Nachwelt zu erhalten. Man erfährt sehr viel Interessantes (auch auf Deutsch) und so sind wir dann mehr als eine Stunde später erst wieder in unserem Knutschi auf der Weiterfahrt.</p><p>{foto2}</p><p>Wir kommen gut in Saint Malo an und parken auf dem grossen, zentralen Parkplatz, der bei der Ausfahrt eine Ver-/Entsorgungsstation hat und man auch über Nacht stehen bleiben darf.</p><p>Kurze Zeit später machen wir uns auf den 2km langen Weg Richtung Hafen und Altstadt. Man könnte auch den Bus nehmen - aber wir doch nicht!</p><p>Nach ein paar hundert Metern landen wir schon mitten in einem Quartiermark oder Quartierfest (Anita meint, es sei ein Flohmarkt, aber da einigen wir uns heute nicht). Es hat viele Leute, Marktstände, Musik, Festwirtschaften. Wir sehen uns gemütlich um und wenn wir nicht auf dem Hinweg wären, hätten wir eine alte Hand-Kaffeemühle gekauft. Aber mitschleppen den ganzen Tag, da haben wir keine Lust drauf.</p><p>{foto3}</p><p>Also nehmen wir die restlichen Meter auch noch unter die Füsse, laufen zum Hafen und sehen vor den sehr imposanten Stadtmauern einen alten Dreimaster. „Schau mal, ein Piratenschiff!“, ruft Anita – und genau so fühlt es sich auch an.</p><p>Vor uns liegt die L’Étoile du Roy, eine gewaltige Fregatte mit drei Masten und fast 50 Metern Länge. Schon beim ersten Blick aufs geschnitzte Heck, die mächtigen Rahsegel und die 20 Kanonen fühlt man sich ins 18. Jahrhundert zurückversetzt.</p><p>Gebaut wurde sie zwar erst 1996, doch ihr Herz schlägt im Takt der Vergangenheit. Sie spielte schon in Filmen wie „Die drei Musketiere“ oder „Napoléon“ mit. Heute ist sie ein Wahrzeichen von Saint-Malo und erinnert an die stolze Korsarenzeit der Stadt.</p><p>Wir schreiten ehrfürchtig die Gangway hinauf. Planken aus Holz, Tauwerk, Kanonendecks, alles ist so gestaltet, dass man sich wie ein Seemann von damals fühlt. Im Bauch des Schiffes sieht man Schlafkojen, Offiziersräume und eine Kombüse, die Geschichten von langen Reisen über den Atlantik erzählt. Und endlich stehe ich wahrhaftig im Kapitänsbereich des Schiffes: Wie habe ich da als Junge geträumt davon, als ich die Bücher über James Cook, Magellan oder Kolumbus verschlungen habe!</p><p>{foto4}</p><p>Und das Beste: L’Étoile du Roy ist nicht nur ein Museum, sondern auch ein lebendiges Schiff. Sie kann mit bis zu 120 Passagieren in See stechen – sei es für Tagesausflüge, Abendfahrten oder festliche Dinner auf dem Meer. Heute steht aber keine Fahrt mehr an, wir geniessen das Schiff aber in vollen Zügen.</p><p>Erst danach laufen wir zum riesigen Stadttor in der noch viel grösseren Stadtmauer von Saint Malo. Die Mauer ist gewaltig, hoch wie breit und führt um die gesamte Altstadt herum. Man kann sie in der Höhe über die gesamten 2 km umrunden.</p><p>Kaum zu glauben, dass diese Steine einmal einem der verrücktesten Angriffe der Geschichte standgehalten haben: der Explosion der sogenannten „Infernal Machine“ im Jahr 1693. Im 17. Jahrhundert war Saint-Malo eine Korsarenhochburg. Von hier aus stachen Freibeuter in See, kaperten englische Handelsschiffe und brachten Beute in die Stadt. Für England war Saint-Malo ein rotes Tuch. Also versuchte die Royal Navy, die Stadt auf eine unkonventionelle Art zu zerstören.</p><p>Das „Höllenschiff“ war ein ehemaliges Kanonenschiff, das die Engländer in eine schwimmende Bombe verwandelten. Es wurde mit rund 400 Fass Schießpulver und zusätzlich mit brennbaren Materialien, Granaten und Eisenstücken beladen – alles, was maximalen Schaden anrichten konnte.</p><p>Am 29. November segelte das Schiff, gesteuert von mutigen Freiwilligen, bei Nacht in Richtung Stadtmauern von Saint-Malo. Der Plan: die Explosion sollte die Mauern aufsprengen, die Stadt in Brand setzen und so den Weg für einen Angriff öffnen.</p><p>Doch das Schicksal meinte es anders: Das Schiff lief im Watt fest, bevor es die Mauern erreichte. Trotzdem explodierte es mit einer ohrenbetäubenden Detonation. Die Druckwelle zerschlug Fenster und Dächer in der Stadt, liess Mauern erbeben und Teile der Hafenbefestigung stürzen ein. Aber die eigentliche Stadtmauer blieb weitgehend intakt – Saint-Malo überstand die Attacke.</p><p>Die „Infernal Machine“ verbreitete mehr Schrecken als tatsächlichen militärischen Erfolg. Zwar wurden einige Gebäude beschädigt und Menschen getötet, aber die Stadt fiel nicht. Stattdessen festigte das Ereignis den Ruf Saint-Malos als „uneinnehmbare Korsarenfestung“. Die Stadt selber fiel in keinem einzigen Krieg, die Stadtmauern überstanden sogar das heftige Bombardement des 2. Weltkrieg, wo aber mehr als 80% der Gebäude der Stadt selber dem Erdboden gleichgemacht wurden.</p><p>Wir umrunden hoch oben die Stadt und sind echt begeistert. Irgendwie muss man mal hier gewesen sein. Es ist echt eindrücklich.</p><p>{foto5}</p><p>Cool ist natürlich auch das Leben unten an den Stadtmauern, viele kleine Cafés, Bistros und kleine Läden. Wir schlendern lange durch die Gassen, genehmigen uns einen Apéro, besichtigen die Kathedrale und bei Ebbe die Insel Grand Bé, bevor wir uns zum Abendessen eine Pizza genehmigen. Die haben wir uns heute verdient.</p><p>Danach geht es wieder die 2km zurück zu unserem Womo. Auch heute wieder über 10km zu Fuss.</p><p>Ach ja, die grösste Tide haben wir verpasst und gar nicht darauf geachtet…</p>]]>
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<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 18:55</pubDate>
<title><![CDATA[Côte de granit rose]]></title>
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Zöllnerpfad
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<![CDATA[
<p>Heute morgen sind wir etwas ratlos. Wir sind an einem wunderschönen Ort, haben wunderschönes Wetter, was sollen wir machen? Weiterfahren oder bleiben? Bleiben ist so eine Sache, wir haben diese super Küste gesehen, schöner kann sie nicht mehr werden. Weiterfahren, aber wohin? Küsten anschauen? Schöner wie die jetzige kann keine sein. Menhire oder alte Steine besichtigen? Haben wir schon gemacht und wird auch noch kommen? Städtchen anschauen? Kommt auch noch. Also was? Schlösser! Na ja, haben wir ja auch schon viele gesehen. Guter Rat ist teuer. Also dichten wir zum Zeitvertreib etwas bretonisches:</p><p>Zwischen Granit und mer so bleu,<br>sitzt Knutschi stolz – und wir, très beau.<br>Die Möwe schreit ein „bonjour, mon cher“,<br>doch sie will nur unseren Camembert.</p><p>Am Strand ein Fischer mit viel savoir-faire,<br>er bietet dir Muscheln, nur un peu cher.<br>Du denkst: „S’il vous plaît, besser ein kleines Bier!“<br>Er schaut verwirrt: „Non, cidre gibt es hier!“</p><p>Die Sonne sinkt, es duftet nach crêpe,<br>der Wind zerzaust dir schnell die cheveux.<br>Du lachst und rufst: „Bretagne, mon amour,<br>hier bleib ich gern für Ferien, pas toujours!“</p><p>Nach dem Gedicht, wissen wir, wohin wir fahren: zur Côte de granit rose, also nochmals Küste, aber dieses Mal mit rosa Granit.</p><p>Auf den 100km dorthin gibt es die eine oder andere Umleitung. Und typisch Franzosen: sie schreiben immer hin, was du machen musst: «Suivre Trecastel» oder «Route barrée, sauf riverains». Wer kann das auf die Schnelle schon lesen und auch noch übersetzen? Warum nicht einfach die gelben Wegweiser mit «Déviation» auf der GANZEN Umleitung? Immerhin haben sie ein grosses Herz für Radfahrer. Überall wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Radfahrer viel trinken sollen.</p><p>{foto2}</p><p>Wir kommen dann aber um 13 Uhr doch gut und ohne Schramme auf dem Stellplatz in&nbsp;Trégactel&nbsp;an. Sofort Wanderausrüstung anziehen (da mache ich den heute grössten Fehler: ich ziehe lange Hosen an. Viel zu warm!) und los. Zuerst dem Muscle Beach entlang, dann Plage de Ty Néouis, Plage Quo Vadis, Plage de Tourony und rund um den Hafen von Ploumanac'h.</p><p>{foto5}</p><p>Alles bei Ebbe und toller Sicht auf das Château de Costaérès. Dieses Schloss liegt auf einer kleiner Insel und ist seit 1988 im Besitz von Didi Hallervorden. Er will es aber momentan verkaufen für 9.5 Mio Euro. Ein Schnäppchen finden wir, denn es sieht wirklich traumhaft aus. Interessenten können sich bei Sotheby's International Realty melden und dort den Herr Peter Bos verlangen. Er hilft gerne weiter. Telefonnummer hätten wir auch.</p><p>{foto4}</p><p>Nach dem Hafen geht es weiter den «sentier des douaniers» (Zöllnerpfad, wo früher die Zöllner die Schmuggler aufspüren wollten). Er ist der Hammer und wir machen Fotos, bis die Speicherkarte voll ist.</p><p>{foto3}</p><p>Dann nach 6km kommen wir zum Phare de Ploumanac’h, für uns einer der schönsten Leuchttürme. Es sieht gewaltig aus, die rosa Granitfelsen und der rosa Leuchtturm aus diesen Felsen gebaut.</p><p>Auf dem Heimweg machen wir noch Halt in einer Creperia, denn wir müssen unbedingt unsere verbrauchten Kalorien wieder auffüllen. Wer will da schon in ein Minus geraten?</p><p>Nach etwas über 10km sind wir dann wieder bei unserem Womo und das Fazit: heute fast alles richtig gemacht (ausser die langen Hosen) und der Entschied, hierher zu fahren, hat sich voll gelohnt.</p>]]>
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<pubDate>Thu, 25 Sep 2025 18:58</pubDate>
<title><![CDATA[Leuchttürme und Felsen]]></title>
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Lieblingsküste Nr. 28</description>
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<![CDATA[
<p>Heute haben wir nur ein Ziel: keine neue Schramme in unserem Knutschi! Oder besser gesagt zwei Ziele: wir wollen noch ein Foto vom Leuchtturm Phare du Four. Oder noch besser, drei: ein schöner Übernachtungsplatz und die Sonne geniessen. Sind wir also schon bei vier. Und alles andere lassen wir weg.</p><p>Wenn es gestern kitschig war, ist es heute sehr kitschig! Wieder strahlend blauer Himmel und warm. Wir beeilen uns nicht, fahren dann aber nach Radénoc und parkieren vor der Halbinsel. Dort packen wir den Rucksack mit Teleobjektiv und Drohne und marschieren über die Presqu'ile Saint-Laurent zu ihrem nördlichen Ende. Begleitet werden wir von hier wohnhaften Wildhasen, die man überall sieht, auch ihre Häuser… Nach einem kurzen Fussmarsch sind wir dann am nördlichen Ende und sehen den Leuchtturm weit draussen im Meer auf dem Felsen stehen. Mit dem 600m-Teleobjektiv machen wir ein paar gute Fotos vom Leuchtturm. Danach wollen wir mit der Drohne hinausfliegen und Fotos von nahem machen. Gestern habe ich mich informiert, dass bei guten Bedingungen unsere Drohne bis 6km übers Meer entfernt fliegen kann. Dabei ist mir aber schon etwas mulmig, zum Glück schätze ich den Leuchtturm nur einen Kilometer weit im Meer draussen.</p><p>Die Drohne wird gestartet und die Reise geht los. Nach einem Kilometer ist auf dem Bildschirm der Leuchtturm immer noch ziemlich klein. Dann, nach 2km sind wir endlich mit dem kleinen Flugobjekt am Ziel. Der Tum sieht schon sehr gut aus. Er ist sehr bekannt für Fotos mit grossen Wellen und einer Gischt, die über den Turm hinwegfegt, obwohl er 31m hoch ist. Aber heute ist gar nix los, nur extrem kleine Wellen. Dafür blauer Himmel. Wir befinden, dass die Fotos gut sind und ich fliege möglichst schnell wieder zurück aufs Land. Etwas mulmig ist es mir schon, so weit über dem Meer. Die Drohne hat einen automatischen Rückkehr-Knopf, den ich nun betätige und 5 Minuten später setzt sie vor meinen Füssen wieder zur Landung an. Alles gut gegangen!</p><p>{foto2}</p><p>Wir geniessen die schöne Halbinsel noch ein wenig, bevor wir uns wieder auf den kurzen Rückweg machen.</p><p>Eigentlich wollten wir nun einige Kilometer weiter den Phare de l’Île Vierge, der höchste europäische Leuchtturm mit 84m Höhe besichtigen. Auch dieses Bauwerk liegt auf einer kleinen Insel (der Jungfrauinsel), aber leider konnte ich gestern keine Schiffsüberfahrt mehr buchen. Entweder fährt kein Boot mehr oder alles ist ausgebucht. Und eine 3-stündige, geführte Fahrt mit allem drum und dran ist nun nicht so unser Ding. Dazu habe ich auf Google Maps keinen wirklich brauchbaren Parkplatz für unser 7.3m Wohnmobil gefunden und so entschliessen wir, diesen Umweg nicht zu machen. So fahren wir direkt zur Site de Meneham, einem Küstenabschnitt mit grossen Felsbrocken und schönem Strand.</p><p>Nach 50km kommen wir auf dem Stellplatz hinter den Dünen an, parkieren unser Knutschi in der Zone ohne Strom (da gibt es bedeutend weniger Womos. Wobei ich erstaunt bin, dass bisher eigentlich immer sehr wenige Womos auf den Stellplätzen waren).</p><p>Zuerst stellen wir unsere Stühle nach draussen, schliesslich müssen wir uns von der Fahrt erholen. Es ist echt warm und hinter den Hecken absolut windstill.</p><p>{foto5}</p><p>Nach der Pause machen wir uns dann zu Fuss Richtung Westen, wo wir nach wenigen 100 Metern bei der Site du Meneham ankommen. Der Name stammt aus dem Bretonischen: Menez-ham bedeutet ungefähr „der Weiler hinter dem Berg“. Ursprünglich ab etwa 1756 wurde ein „corps de garde“ (eine Art Wachposten) mitten zwischen Felsen errichtet, zum Küstenschutz. Später kamen Bewohner hinzu: Zollbeamte, Bauern, Fischer &amp; Goémoniers (jene, die Meeresalgen ernten). 2001 verliess dann der letzte Bewohner diesen Weiler, der danach originalgetreu wieder aufgebaut wurde (der Weiler, nicht der Bewohner) und heute für die Touristen frei zugänglich ist (auch der Weiler). Anziehungspunkt ist natürlich das Haus zwischen den Felsen.</p><p>{foto3}</p><p>Ja, diese Felsen. Sie liegen auf dem ganzen Küstengebiet verteilt am Strand, im Meer und auch auf dem Land. Es sieht fantastisch aus, türkisfarbenes Wasser, dunkelblauer Himmel, grosse, runden Felsen überall, gelber Sandstrand, grüne bewachsene Dünen. Es kommt auf den Fotos gar nicht so zur Geltung, in Wirklichkeit ist alles viel schöner!</p><p>Zwei Stunden später und über 8km in den Füssen kehren wir wieder zu unserem Womo zurück. Total geflasht, total schön. Ich glaube, das ist nun unser Lieblingsstrand! Unsere Lieblingsküste! Allerdings hat diese nun jeden Tag geändert, immer wurde es noch schöner, noch faszinierender, einfach umwerfend.</p><p>{foto4}</p><p>Jetzt sitzen wir wieder vor dem Womo und überlegen uns, ob wir wirklich das heute gekaufte Fondue (in einem bretonischen Supermarkt) kochen sollen? Kann das fein sein? Passen würde es, schliesslich haben wir ja auch extra zwei Baguettes gekauft!</p>]]>
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