von Skepsis bis Begeisterung
Im letzten Jahr konnte ich die EcoFlow Delta 3 ziemlich ausgiebig getestet. Dazumal mit einem Testgerät, inzwischen haben wir selber eines gekauft. Ganz ehrlich: Am Anfang war ich eher skeptisch. Noch so ein Stromding? Brauche ich das wirklich? Nach ein paar Wochen im Test sieht die Sache aber ganz anders aus…
Als ich angefragt wurde, ob ich die EcoFlow Delta 3 testen möchte, war meine erste Reaktion: „Eine was genau?“
Wir haben ja bereits alles im Wohnmobil ,auch eine Solaranlage, einen Wechselrichter und eine Lithiumbatterie. Also eigentlich genug Strom an Bord. Aber gut – aus Gwunder habe ich dann doch für einen Test zugesagt.
Als das Paket ankam und ich das Gerät ausgepackt habe, war schnell klar: Das ist nicht einfach irgendein Gadget.
Die Powerstation macht einen sehr wertigen Eindruck:
Mit ihren 12.7 kg ist sie kein Leichtgewicht, aber im Alltag absolut gut tragbar – vor allem, weil man sie eh meist rund um unser Knutschi einsetzt.
Die Bedienung? Ganz unkompliziert. Einschalten, Einstecken, fertig.
Was ich richtig spannend fand:
Das Display zeigt exakt, wie viel Strom gerade rein- oder rausgeht. Da habe ich zum ersten Mal gesehen, welche meiner Ladekabel wirklich etwas taugen… und welche direkt in den Abfall wanderten.
Die technischen Werte sagen schon einiges – aber in der Praxis wird’s erst richtig interessant:
Zum Vergleich:
Unsere Bordbatterie in Knutschi mit 100 Ah braucht dafür gute 7 Stunden mit dem verbauten alten Standardladegerät.
Das ist schon eine andere Liga.
Im echten Wohnmobil-Alltag getestet
Zu Hause & im Garten
Auch da kommt sie zum Einsatz. Mega praktisch. An unserem Osterfest im Wald mit der Familie hatten wir sie auch dabei – und die Kaffeemaschine auch. 15 Kapselkaffees rausgelassen 20% der Gesamtkapazität gebraucht. Theoretisch gehen also 60 Kaffees…
Das Highlight für mich: Ich konnte damit sogar unsere Wohnmobilbatterie nachladen. Allerdings ist das nicht ganz legal, denn die Ecoflow ist nicht geerdet und man sollte damit also schon etwas aufpassen. Das Problem dabei ist, dass bei einem Defekt oder Fehlstrom der Fi-Schalter nicht auslöst.
+2 Tage autark stehen bei schlechtem Wetter sind locker drin.
Und genau das macht den Unterschied, wenn die Sonne mal nicht mitspielt oder wir nicht fahren.
Die EcoFlow kannst du auch während der Fahrt laden:
Ich hätte es am Anfang wirklich nicht gedacht – aber:
Die EcoFlow Delta 3 ist eine richtig starke Ergänzung zu unserem Setup, so dass cih eine gekauft habe.
Besonders sinnvoll für alle, die:
Für uns ist klar:
Statt einer zweiten fixen Batterie würden wir heute eher so eine portable Lösung nehmen.
Was überzeugt hat
Was man wissen sollte
Schlusswort
Die EcoFlow Delta 3 passt perfekt zu unserem Reisealltag mit Knutschi. Allerdings haben wir sie nur dabei, wenn wir zum Voraus wissen, die Sonne scheint nicht, wir stehen irgendwo im Schatten oder wir brauchen viel Strom (im Winter z.B.).
Schweizer Version:
In der Schweiz dürfen nur Geräte verkauft werden, die eine funktionierende Steckdose haben. Die anderen drei müssen versiegelt sein. Das ist den Vorschriften in der Schweiz geschuldet. Geräte mit vier funktionierenden Steckdosen können im Ausland gekauft werden, allerdings könnten diese beim Zoll dann auch konfisziert werden.
Das Schweizer Modell vom Schweizer Händlern importiert wird also mit einer Versiegelung auf drei Steckdosen geliefert.
Achtung und bitte nicht nachmachen wegen Elektrogefahren: die Versiegelungen sind eingesteckte Steckdosenkindersicherungen, die einfach mit einer Spitzzange entfernt werden können. Ich habe diese Versiegelungen entfernt aus ästhetischen Gründen...