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Reisebericht

Perfekte Wintertage 10.3.2016

Blauer Himmel, Schnee, Sonne und doch saukalt, nette Gesellschaft und feines Essen, was will man mehr?

Eigentlich haben Anita und ich gar nicht viel gemacht, ausser das Leben genossen. Gestern standen wir nicht auf den Langlaufskis, ich habe sie aber alle gewachst und weil wir Abends dann zu faul zum kochen waren, haben wir am „Zigeunerplätzli-Essen“ des Campingplatzes teilgenommen. Gino, der Senoir Chef, stand am selbst gebauten Grill und war neben Mary der Chefkoch.

Und wir Gäste sassen im Wintergarten, schnäderten über Gott und Campingreisen und schlugen uns den Bauch voll. Ein wirklich gelungener Abend und dann spätabends vielen wir endlich Müde ins Bett.

Heute fuhren wir dann mit dem Zug nach Silvaplana und skateten die 25km auf den Skis zurück. Keine Wolke am Himmel, es war einfach rundum perfekt. Na ja, die selber gewachsten Skis waren nicht optimal, ich dachte es wäre wärmer. Um 9 Uhr morgens war es immer noch -12 Grad. Aber für Sonntag am Engadin Skimarathon wird es dann schon aufgehen.

Als wir wieder bei unserem Knutschi waren, haben wir uns noch die Sonnenstrahlen und die warmen Temperaturen von 4 Grad ausgenutzt und sassen lange draussen.

Heute gehen wir übrigens an „Curry-Essen“ von Gino, denn so müssen wir wieder nicht abwaschen…

Übernachtung

Madulain - Camping ****
Schweiz, Camping
Sonniger Platz direkt beim Bahnhof, freundlicher Empfang, gratis Wlan
Koordinaten: 46.58710, 9.938972
N 46° 35' 13.6"  E 9° 56' 20.3"
letzter Besuch: 2.2018

Morgen der Engadiner Skimarathon 12.3.2016

Morgen früh startet der Engadiner Skimarathon und dies ist sportlich unser Jahreshöhepunkt.

Ich starte das Rennen mit ziemlich roten und verbrannten Kopf, die Sonne strahlte die ganze Woche vom Himmel, der Schnee reflektierte die Strahlen und die trafen alle genau meinen Kopf. Meine Holde hat mich zwar immer gewarnt, aber eingecremt hat sie mich nie, was für ein Versäumnis von ihr!

Um 7 Uhr müssen wir morgen früh in die Kälte raus, so dass wir alle drei, auch Marco ist gestern angekommen, gegen neun Uhr starten können. Warten bei -10 Grad, da bin ich doch ganz froh, strahlt mein Kopf gegen innen eine grosse Hitze aus. Eigentlich habe ich das so gewollt…

Heute hat Anita übrigens noch einen grossen Topf Spagehtti gekocht, schliesslich muss man auf jedes Detail achten und alles herausholen, was irgendwie geht. Ich habe sogar zwei Stunden lang die Skis gewachst, wehe, wenn das alles nichts nützt.

Wenigstens die Campingplatz-Rangliste muss ich unbedingt gewinnen ;-)

Übernachtung

Madulain - Camping ****
Schweiz, Camping
Sonniger Platz direkt beim Bahnhof, freundlicher Empfang, gratis Wlan
Koordinaten: 46.58710, 9.938972
N 46° 35' 13.6"  E 9° 56' 20.3"
letzter Besuch: 2.2018

Brutal strenger Engadin Skimarathon überstanden 13.3.2016

Total auf den Felgen aber alle drei haben es ins Ziel geschafft

Die Meteorologen haben total versagt. Die Wetterbedingungen waren total anders, wie vorausgesagt, viel Wärmer, Hochnebel, keine Sonne und vor allem sehr weiche Spur und voll Gegenwind. Nichts von schön dahingleiten, eher ein Murks und ein Krampf. Der wachs der Skis war wegen der Schuld der Wettervorhersager auch falsch gewählt, aber wahrscheinlich bei den meisten anderen auch.

Sogar die Spitze hatte statt den prognostizierten 90 Min volle 1:48 Std. Da bin ich gar nicht so schlecht mit rund 30 Minuten Verspätung gegenüber letztem Jahr.

Auf nächstes Jahr wird dann endlich mal richtig trainiert! Aber heute Abend wird im Engadin noch unsere Leistung gefeiert.

Übernachtung

Madulain - Camping ****
Schweiz, Camping
Sonniger Platz direkt beim Bahnhof, freundlicher Empfang, gratis Wlan
Koordinaten: 46.58710, 9.938972
N 46° 35' 13.6"  E 9° 56' 20.3"
letzter Besuch: 2.2018

Über den Julier nach Hause 14.3.2016

Wieder strahlend schönes Wetter. Warum konnte dies gestern nicht so sein?

Erholt sind wir noch nicht, die Müdigkeit steckt noch in den Gliedern. Darum gehen wir es gemächlich an und schlafen zuerst mal aus.

Danach schaufle und pickle ich unser Knutschi frei. Es hat sich einiges an Eis gebildet, vor allem über dem Stromkabel. Da ist alles ziemlich fest eingefroren, so dass ich es nicht mehr herausbringe. Mit zwei Spritzkannten warmem Wasser taut ein Teil des Eises, den Rest des Kabels hacke ich mit einem Spaten frei.

Am Mittag sind wir dann abreisefertig und fahren in Traumhafter Kulisse über den Julier nach Thusis. Dort tanken wir noch unser Gas voll und rollen nach Hause.

Es war eine wundervolle Woche im Engadin und wir haben auf nächstes Jahr den Platz grad schon wieder reserviert.

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