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Reisebericht

TV live-Übertragung und himmlisches Essen 20.3.2021

Wir landen im Schwarzen Bären, St.Gallen

Und es ist so wie immer: wir kommen ins Gehetze, müssen die restlichen Dinge noch schnell ins Womo werfen und fahren wieder einige Minuten zu spät ab. Die ersten Gedanken, noch bevor wir auf der Autobahn sind: was haben wir wohl vergessen? Na egal, wir müssen aufs Gas drücken. Wobei Gas, wir haben ja keines mehr. Und da kommt der grosse Nachteil unserer LPG-Gasanlage: hier in der Schweiz haben wir zu Hause weit und breit keine Tankstelle. Aber ohne Gas können wir nicht heizen und ohne Heizung bleibt unser Wasser nicht im Tank bei dieser Kälte.

Ich fluche etwas vor mich her, denn jetzt müssen wir einen ziemlichen Umweg fahren. Die Tankstellen hinter der Grenze nach Österreich können wir nicht legal anfahren, also bleibt uns nichts anderes übrig, als in St.Gallen einfach weiter zu fahren, in Wil zu drehen und auf der anderen Seite bis zur Autobahnraststätte Thurau, um dort endlich LPG tanken zu können und danach zurück nach St.Gallen. Ein Umweg von 58km. Das nervt.

Auf der Autobahn rast uns dann noch ein Übertragungswagen von SRF an uns vorbei, mit dem wir beim Schwarzen Bären abgemacht haben. Die Sendung Schweiz Aktuell will heute live berichten von einem WomoDinner und hätten gerne ein Interview mit mir. Das machen wir natürlich gerne, den Live ist immer spannend. Da sind keine Versprecher erlaubt und keine 2. Chance, falls man sich verhaspelt.

Wir treffen pünktlich ein, einige andere Womos sind schon da und das Team ist auch schon bereit. Während die TV-Leute das Restaurant und den Wirt in Beschlag nehmen, haben wir Zeit, uns mit den andern Womofahrern zu unterhalten. Der Schwarze Bären hat sich unter den Wohnmobilfahreren einen tollen Ruf erarbeitet und es ist wirklich ein toller Ort. Super Aussicht auf den Bodensee, und das bei schönstem Wetter, aber etwas kalt.

Danach haben wir eine kurze Besprechung mit dem TV-Team. Wir erklären WomoDinner, sagen, was uns wichtig wäre, hören, was für das Team wichtig ist, wie der Ablauf ist und dass die Live-Übertragung genau 6 Minuten dauern wird. Es gibt also nicht viel Zeit für die verschiedenen Interviews. Noch bei schönstem Wetter erklärt uns Michael, dass die Wetterprognosen für den Termin der Übertragung 19:15 Uhr ein Schneesturm voraussagt. Schlecht für uns beteiligten, spannend für die TV-Zuschauer…  Und um 18:30 Uhr beginnt dann tatsächlich der Schneesturm, der nicht mehr aufhört.

Um 18:45 Uhr haben Anita und ich immer noch keine Ahnung, was für Fragen uns gestellt werden, die haben Nerven! Und wir sind arg nervös. Dann um 18:55 Uhr macht das TV-Team einen Probelauf (die haben Nerven, denn für einen zweiten Probelauf gäbe es so keine Zeit mehr) und wir hören die Fragen und müssen antworten. Wow, das klappt ja wie am Schnürchen. Hat alles geklappt und wir begeben uns ins Womo auf die Warteposition. Unsere Aufgaben: alle Beleuchtung einschalten, auch aussen und warten bis es an der Tür klopft und dann schnell, sehr schnell, die Türe öffnen. Höchstens eine Sekunde nach dem Klopfen muss die Womotür offen sein, denn sonst kommt es für den TV-Zuschauer unendlich lange vor. Anita konzentriert sich auf das schnelle öffnen und ich gehe im Kopf meine Fragen durch.

Dann ist es endlich soweit und einige Sekunden später ist der Spuk schon vorbei und 100'000 Zuschauer waren dabei. Kurz und schmerzlos. So eine Live-Übertragung ist schon genial, da muss man nicht drei mal drehen, bis alle zufrieden sind, 1x und fertig.

Und nun können wir uns endlich auf unser Essen konzentrieren. Zu Vorspeise bestellten wir:

Tranche von gebratenem Perlhuhn Supreme
mit Morchelrahmsauce, Nüsslisalat
und Apfel- Mandel Bruschetta

Anita
Rindsfilet auf Blattspinat mit Rüebli-Pastinaken-Gemüse
Kartoffelgratin und Thymian- Jus



Rolf
Poulet-Cordon Bleu mit Rosmarinschinken, Appenzeller-Chäs
und Pommes Frites


Coupe Dänemark Vanille-Glace mit Schoggisauce und Schlagrahm


Wir müssen keine Werbung machen für den Schwarzen Bären und auch keinen Gefallen. Auch haben wir die Menus bis auf den letzten Franken bezahlt und vom TV kein Honorar bekommen: Aber das Essen war echt himmlisch und nicht zu toppen! Wir haben in unserem Leben selten ähnlich gut gegessen wie hier. Das Servierpersonal bei diesem Schneesturm extrem freundlich und sympatisch, wir sind begeistert! Typisch Ostschweiz

Etwas später rede ich noch mit dem Gastgeber und erfahre haarsträubendes. Sein Restaurant bekommt keine Unterstützungsgelder des Bundes oder des Kantons. Nicht mal von den Härtefallgeldern, sondern einfach nichts. Da er erst 2019 hier begonnen hat, habe er im Verhältnis zum Umsatz zu viel investiert (irgendwie so, ich bin kein Spezialist). Und der Öffentlichkeit wird vorgegaukelt, dass die Restaurants entschädigt werden…

Er überlebe momentan nur mit den WomoDinners und werde den Womofahrern ewig dankbar sein. Schade aber, dass alle nur immer am Wochenende kommen (versteht ihr den Wink mit dem Zaumpfahl?).

Jetzt ist es Mitternacht, draussen schneit es noch immer und wir haben heute mit diesem Tag unsere Ferien begonnen.


Ab ins Tessin 20.3.2021

Unsere Ferien beginnen heute

Es hudelt morgens immer noch, als wir erwachen. Und Schnee gab es auch, eiskalt und windig. Und das am Tag, wo der Frühling beginnt. Wir enteisen unser Womo, kämpfen uns auf die Strasse und fahren Richtung nach Hause. Dort aber schnurstracks vorbei und Richtung San Bernardino. Wir haben eine Woche Ferien und wollen diese im Tessin verbringen. Zum einen, weil dort die Sonne scheint, zum anderen, weil es momentan noch nicht so viele Leute hat. Ab Ostern wird dann alles voll sein, also wollen wir jetzt noch ein paar Stellplätze besichtigen. Auf welchen wir schlafen, wissen wir noch nicht, als wir ins Tunnel fahren. Entwas enttäuscht sind wir dann aber schon, als wir wieder Licht sehen. Auf der Südseite ist es genau gleich Kalt wie auf der Nordseite, nämlich -1 Grad. Wir haben uns das irgendwie wärmer vorgestellt.

Auf der Webseite von Womoland.ch schauen wir, wo der erste Stellplatz ist, den wir von Norden her erreichen. Der in Lostallo hat noch zu (stellt sich aber drei Stunden später als falsch heraus, denn der Betreiber meldete sich und eröffnet ihn genau heute), der nächste liegt in Roveredo. Also peilen wir den an. Wir finden ihn problemlos, auch hat es noch viel Platz. Das schönste an allem aber: das Thermometer zeigt 10 Grad an und strahlend blauer Himmel. 

Der Stellplatz

Der Platz ist erstaunlich ruhig, obwohl er praktisch neben der Autobahn liegt. Von Süden her ist direkt 100m nach der Ausfahrt, kommt man aber von Norden, muss man in Roveredo die Autobahn verlassen. Eigentlich liegt der Stellplatz hinter der Autobahnraststätte Campagnola, zwischen Autobahn und dem Fluss Moesa, darum heisst wohl der Stellplatz auch so.

Es wurde rundherum die Bäche und Landschaft renaturisiert, muss aber ganz frisch gemacht sein, die Pflänzchen sind noch etwas klein und alles sieht noch recht karg aus. In wenigen Jahren wird es hier aber wirklich ein kleines Naturparadies sein.

Nachmittags gehen wir etwas spazieren, machen Fotos mit unseren Handys (die Speicherkarten der Fotoapparate sind zu Hause liegen gelassen worden…) und geniessen die Ruhe.

die Moesa

Danach zurück im Womo innen (draussen ist es doch ziemlich kalt)muss ich Mails erledigen. Es kommen fast im Minutentakt irgendwelche Anfragen an Wohnmobilland Schweiz. Vieles wohl von dem gestrigen Bericht im Fernsehen. Es läuft da also ziemlich, aber wenn ich das nicht gleich erledige, komme ich dann nicht mehr nach.

Anita kocht uns ein feines Fondue, so dass wir unsere -Ferien im Tessin richtig schön beginnen können. Wir freuen uns jetzt schon auf morgen….


Ziellos 21.3.2021

Im Tessin unterwegs

Wir stehen in unserem Knutschi heute erst um 9 Uhr auf. Ist schon komisch, dass man im Womo immer etwas länger und besser schläft wie zu Hause. Nach einem gemütlichen Frühstück drinnen, draussen ist es doch noch recht frisch mit 10 Grad, beginnen wir mit der Planung des heutigen Tages. Eigentlich haben wir kein Ziel, und das sind immer die schwierigsten Planungen…

Bellinzona wollen wir besichtigen, wenn die Geschäfte geöffnet sind, also nicht heute am Sonntag. Aber wir fahren dort auf dem Stellplatz vorbei und leeren unseren Urintank und das Grauwasser. Die Entsorgungsstation macht einen guten Eindruck. Der Grauwasserablass ist topmodern und wird nach dem Benützen automatisch gespült.

automatische Spühlung

Er ist ziemlich breit und nicht befahrbar, also muss man ihn ziemlich gut treffen, um ihn zwischen den Rädern überfahren zu können. Und unser Grauwasserablauf sitzt aber auf der Seite, also keine Chance, unser Grauwasser direkt in den Ablauf zu kriegen. Moderner Ablauf, aber nicht wirklich praktisch. Also schliesse ich unseren Schlauch an, den ich jetzt in sieben Jahren erst zum zweiten Mal brauche… Nach einem netten Gespräch mit Fritz, einem Mitglied von Wohnmobilland Schweiz, fahren wir danach weiter mit dem Ziel Verzascatal.

doch nciht so ideal

Etwas vor Locarno folgen wir den Wegweisern steil Berg hoch. Ich dachte, das sei ein Tal und kein Berg? Sonst müsste es doch Verzascaberg heissen. Aber als wir auf der Höhe der Staumauer sind, wird es flacher und geht tatsächlich im Tal entlang. Da Sonntag ist, sind alle Parkplätze ziemlich belegt und so fahren wir direkt zum Stellplatz in Brione.

Er ist zweckmässig eingerichtet, ein ToiToi-WC ist installiert, aber kein Strom. Frischwasser kann man bei einem Brunnen holen. Was uns überrascht, dass hier zwei PW’s (einmal 3 Personen, einmal 4) hier auf dem Stellplatz übernachten. Das wäre wirklich nichts für mich…

Als wir stehen und eingerichtet sind, muss ich 25 Mail erledigen betreffend Wohnmobilland Schweiz. Lieber jeden Tag sofort erledigen, wie alles aufsparen, bis wir wieder zu Hause sind.

Stellplatz Brione

Da es noch nicht wirklich wärmer ist, gehe ich alleine auf einen Spaziergang. Anita will ihren Sonntag an der Wärme im kuscheligen Womo verbringen, schliesslich habe sie Ferien und könne machen, was sie wolle. Recht hat sie.

Also laufe ich alleine los, ohne Handy und ohne Internet. Es tut richtig gut, einfach mal abzuschalten. Allerdings ertappe ich mich, dass ich schon wieder auf der Suche bin, ob es hier in Brione nicht auch ein Restaurant hätte, was bei WomoDinner mitmachen würde. Aber ich verwerfe diese Gedanken und geniesse einfach die Häuser, die mit dem Verzasca-Granit aufgebaut sind. Es ist schon eindrücklich, wie das früher alles gebaut wurde und wie die ca. 190 Menschen hier noch leben. Danach schlendere ich zur Verzasca und bin immer wieder erstaunt, wie farbig all diese Steine im Wasser sind. Es ist einfach faszinierend.

Eine Stunde später bin ich dann wieder bei Anita und uns geht es richtig gut. Rundeherum verschneite Berge, wir im kuscheligen Womo und auf einem Stellplatz, wo wir zum ersten Mal sind.

Bald geht es ans Kochen und ich beginne mit dem Schreiben des heutigen Blogbeitrages (na ja, jetzt bin ich ja schon fertig).

Verzasca am Montag 22.3.2021

Schon ein faszinierender Bergfluss

Sonnenstrahlen wecken uns in Brione auf dem Stellplatz. Es ist Montag, das Leben geht hier im Tal den täglichen Lauf ohne die Touristen des Weekends. Es ist ruhig und beschaulich. Nur ein paar Womos stehen auf dem Stellplatz. Im Sommer ist hier ja die Hölle los, Kolonnen von Autos schlängeln sich das Tal hinauf und hinab. Aber jetzt ist es ruhig, und ziemlich frisch.

Diese Zeit müssen wir natürlich ausnützen mit einer kleinen Wanderung der Verzasca entlang. Es ist schon ein ganz spezieller Fluss mit seinen runden, grossen farbigen Granitsteinen und seinem extrem grün-bläulichen Wassser. Wir spazieren zuerst dem Sportplatz entlang zur nächsten Brücke, überqueren auf dieser den Fluss und laufen auf der anderen Seite Richtung talabwärts. Gleich nach der Brücke startet der Boccia als Bosca Weg, (Bocca im Wald). Das hätte mir als Kind passieren müssen, da wäre ich gelaufen wie ein Uhrwerk! Unbedingt aber eine Boccia-Kugel mitnehmen, oder besser zwei oder drei pro Kind. Immer wieder gibt es so Kugelbahnen, wo man die Boccia-Kugeln runterrollen kann, mit Seilbähnchen auf den gegenüberliegenden kleinen Felsen hieven muss und zwischendurch wieder Weichen stellen. Und die Bahnen sind alle aus Ästen und anderen Holzstecken gemacht, einfach super. Wenn man Kinder, hat, diesen Weg unbedingt mal versuchen. Starten in Brione und geht 5,5km talabwärts, immer der Verzasca nach. Zurück kann man dann ja wieder mit dem Postauto, die ziemlich häufig fahren.

Wir haben unsere Kinder nicht hier, und auch keine Bocca-Kugel, also geniessen wir die Verzasca, steigen zu den Steinen herab und machen viele Fotos. Irgendwann drehen wir wieder um und wandern berghoch zu unserem Knutschi zurück. Dort beraten wir, wo es nun hingeht.

Sonogno

Wir beschliessen, die restlichen 7km ins Tal nach Sognogo zu fahren und den dortigen Stellplatz zu nutzen. Vor allem aber die Entsorgung anzuschauen. Es hat überhaupt keinen Verkehr und so treffen wir wenig Später problemlos auf dem dortigen Parkplatz ein. Die Entsorgungsstation hat enttäuschenderweise noch geschlossen, noch liegt Schnee darauf. Na gut, in 10 Minuten wäre der weg und man hätte sie öffnen können. Aber anscheinend rechnen sie erst an Ostern mit den Touristen, obwohl sicher schon 10 Womos hier stehen.

Sonogno

Nach einem kleinen Spaziergang bei 12 Grad durch das herausgeputzte Dorf beraten wir schon wieder, was wir machen sollen. Der Wind weht kräftig und kalt, nicht der Geschmack von Anita. Also fahren wir zurück nach Locarno und checken dort auf dem Stellplatz ein.

Die Entsorgungsstation ist zwar offen, aber Grauwasser kann man nur mit Womos unter 2.80m anfahren. Also füllen wir nur, entleeren den Urintank und platzieren uns auf einem freien Platz. Dann nehmen wir unsere Stühle hervor, postieren uns direkt hinter der Mauer neben dem Womo und geniessen dort die Windstille, den Sonnenschein und die heissen Temperaturen. Im T-Shirt arbeite ich meine Mails ab und werde im Gesicht hoffentlich so richtig braun, so dass alle neidisch werden.

Als dann der Schatten kommt, schlendern wir in den nächsten Migros, wo ich die Speicherkarten für die Fotoapparate kaufe und Anita die restlichen Dinge, die wir vergessen haben (ich darf nicht verraten, was es alles ist).

Zum Abendessen gibt es dann unsere schon längt fälligen (weil über das Datum) Hamburger und eine Tessiner Polenta. Wir sind in Locarno und haben den See noch nicht von nahem gesehen. Das müssen wir dann morgen nachholen.

Knutschi schrumpft 23.3.2021

und wir passen durch

Strahlend blauer Himmel in Locarno nach einer ruhigen Nacht. Also schauen wir, dass wir etwas aktiver werden und entsorgen auf dem Stellplatz. Das Schild mit max. 2.80m Höhe bei der Station verwirrt schon, denn es sieht irgendwie viel höher aus. Also schaut Anita draussen und ich fahre ganz langsam in die Station rein. Und siehe da! Unser Knutschi passt problemlos da unten durch. Anscheinend ist es von 3.05m auf 2.70m Höhe geschrumpft! Wie kann das sein? Oder hat der Tessiner Gemeindearbeiter, der die Höhe angeschrieben hat, Handgelenk mal Pi die Höhe geschätzt? Bei ganz genauem Hinschauen merke ich dann aber, dass der seitliche Vorsprung genau dieser Maximalhöhe entspricht, wahrscheinlich ist so ein Depp rechtwinklig zur Entsorgungsstation hingefahren und oben sein Womo zerflettert und dann der Gemeinde die Schuld gegeben. Also, wenn man intelligent genug ist, kann man diese Station bis ca. 3.10m anfahren.

hier dürfen wir leider nicht Übernachten

Gut, da wir nun doch kein geschrumpftes Womo haben, fahren wir ins Maggiatal. In Bignasco gab es letztes Jahr einen temporären Stellplatz und wir haben nie ein Foto davon bekommen. Zeit also, eines zu machen und dort kann man sicher auch jetzt noch die Nacht verbringen. Wir finden den Platz problemlos und parken. Ein Gemeindearbeite ist am Brennholz verarbeiten und so frage ich ihn, ob wir hier übernachten können. «Nein, geht leider nicht, der Stellplatz wird erst nächsten Freitag eröffnet.»  Mist, wir können nicht hier übernachten, aber dafür habe ich gleich die Information, dass dieser Platz dieses Jahr wieder existiert und auch ab wann er wieder öffnet. Das ist schon mal positiv. Aber wo übernachten wir nun? Also fahren wir Richtung Cevio und finden schon nach wenigen 100Metern einen Parkplatz, wo unser Knutschi auch Platz hat. 

La Stalla

Hier satteln wir unsere Fahrräder und fahren ins Zentrum von Cevio, dort treffen wir Ernst, meinen Bergsteigerkollegen und seine Frau Phennapa, die hier vor drei Jahren ganz legal einen Stall in ein herziges Rustica umgebaut haben und nun im Tessin leben. Einfach extrem schön mit einem tonnenschweren Granitdach nach altem lokalem Vorbild. Es sieht einfach fantastisch aus!

Der Apero wartet schon und nach dem Grillen sitzen wir bis um 16 Uhr an der Sonne draussen und quatschen. Einfach eine schöne Zeit.

Endlich machen wir uns mit dem Velo wieder zu unserem Knutschi, Abendessen müssen wir nicht mehr. Also schmieden wir Pläne was wir morgen alles vorhaben…

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