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Marokko 2018
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Reisebericht

Fein essen im Pompeij 17.9.2014

Wir sind endgültig im Süden hinter dem Vesuv in Pompeij gelandet.

Die 400km von der Toscana bis Neapel vergehen wie im Flug. Nur bei den Mautstationen habe ich etwas Mühe, die Zahlstellen für die normalen Autos sind etwas weit unten und die für Lastwagen zu weit oben. Jedesmal hole ich mir in der Schulter fast eine Zerrung, damit ich das Ticket erreiche oder das Münz einwerfen kann...

Von unserem offiziellen Stellplatz sind es zu den Ausgrabungsstätten nur gerade zwei Kilometer. Es ist schon eindrücklich, wie die Leute vor 2000 Jahren gelebt haben, aber am meisten imponieren uns die damaligen Fussgängerstreifen (siehe Foto).

Am Abend werden wir von der Frau des Stellplatzbetreibers in ein in der Nähe gelegenes Agritourismus gefahren, wo wir typisches napolitanisches Essen geniessen.

Wieder ein perfekter Tag bei Sonne, 28 Grad, und der Vesuv bleibt momentan auch schön ruhig.

Übernachtung

Pompeij - Famiglia Amentrano ***
Italien, Stellplatz
zentral gelegen und sicher in einem Innehof. Man merkt nicht, dass man fast mittendrin steht.
Koordinaten: 40.7548, 14.4969
N 40° 45' 17.3"  E 14° 29' 48.8"
letzter Besuch: 9.2014

Vom Tirreno zum Adriatico 18.9.2014

Wir wechseln die Seite Italiens und fühlen uns im Süden zu Hause. Auch den Strassenverkehr bekommen wir in den Griff.

Durch Pompeij ist ein Fiat 500 jedenfalls besser geeignet, wie ein Fiat Ducato mit über 2.30 Breite. Aber es klappt alles und wir haben noch keinen Kratzer im Lack.

Auf der Autobahn angekommen reisen wir Richtung Abruzzen, durchqueren diese auf einer Hauptstrasse und setzen die Fahrt an der Adria-Küste auf der Autobahn fort. Die Gegend ist hügelig bis bergig, kein Meter ist flach. Irgendwie habe ich diese Berge nicht mehr wirklich in Erinnerung. Aber wieder läuft alles reibungslos, bis auf unseren ausgewählten Stellplatz. Dieser ist nämlich geschlossen, es ist halt keine Saison mehr. Aber halb so schlimm, nur einen Kilometer weiter und wir stehen 5m vom rauschenden Meer weg. Nur durch einen feinen Kiesstrand getrennt.

Da es aber schon Abend ist, packen wir unsere Fahrräder und radeln zwei Kilometer ins Dofzentrum, eine Pizzeria ist schnell gefunden und wenig später sind unsere Bäuche wiedermal kugelrund.

Übernachtung

Porto Sant Elpidio - Stellplatz ***
Italien, Stellplatz
direkt am Meer, kleiner Kiesstrand
Koordinaten: 43.22154, 13.781977
N 43° 13' 17.5"  E 13° 46' 55.1"
letzter Besuch: 9.2014

In San Marino und auf Besuch 20.9.2014

Das Wetter ist nicht wirklich schön, darum beschliessen wir, San Marino einen Besuch abzustatten und weiter Richtung Norden zu fahren.

San Marino habe ich nicht so schön in Erinnerung! Es ist auf jedenfall eine Reise wert, auch wenn wir leider die Aussicht nicht geniessen können. Die Luft ist sehr dunstig bis neblig, wir sehen weder die Küste noch bis in die Ebene hinab. Die Aussicht wäre aber sicher grandios. 

Die bergige Stadt mit ihrer Festung imponiert uns, auch wenn es etwas touristisch ist. Aber die Crostini, das Carpaco und die Lasagne schmecken herrlich. Nach drei Stunden sind wir wieder beim Parkplatz Nr. 10 für Wohnmobile, fahren weiter und machen den nächsten Zwischenhalt in San Bernardino di Lugo, dort wohnt noch immer mein alter sportlicher Leiter Giancarlo Ferretti. Ich habe ihn seit 20 Jahren nicht mehr gesehen und klingle an seinem Haus ohne Voranmeldung. Leider ist nur seine Frau zu hause, die uns warm empfängt. Giancarlo ist an einem Radrennen in Italien. Schade.

Wir fahren bis acht Uhr Abends nach Eraclea Mare. Auch dort machen wir einen Überraschungsbesuch, diesmal bei meinen Eltern, die dort in den Ferien sind. Um Mitternacht verschieben wir uns noch auf den Stellplatz bei Lido di Jesolo.

Übernachtung

Lido di Jesolo - Area Camper Don Bosco **
Italien, Stellplatz
fast wie ein Campingplatz, nur mit Wohnmobilen, sehr gross
Koordinaten: 45.52207, 12.688801
N 45° 31' 19.5"  E 12° 41' 19.7"
letzter Besuch: 9.2014

Auf dem Nachhauseweg 20.9.2014

Das Wetter wird am Meer nicht mehr wirklich sonnig, so beschliessen wir nach einem ausgiebigen Sandstrandspaziergang uns Richtung Heimweg aufzumachen.

Um die eintönige Autobahn Venedig - Mailand zu umfahren, wollen wir über den Brenner. Und da wir Zeit haben, beschliessen wir, durch die Dolomiten über Cortina d'Ampezzo zum Brenner zu fahren. Wir kennen diese Strecke noch nicht und wir sparen rund 100km. Die Strecke ist überhaupt kein Problem und abwechslungsreich. Auch der Verkehr existiert fast nicht.

In Cortina halten wir, essen nochmals so richtig italienisch zu Abend und flanieren noch durch das Städtchen. Danach fahren wir Richtung Brenner. Irgendwie finden wir von der Strasse im Dunkeln keinen passenden Übernachtungsplatz, und so halten wir erst auf dem Autobahnrastplatz vor Sterzing. Auf dem Rastplatz hat es eine grosse Fläche nur für Wohnmobile, abgesperrt vom Rest, mit Ent- und Versorgung und es hätte sogar Strom. Einfach nur perfekt. Und erstaunlich ruhig ist es grad auch noch.

Zufrieden betten wir uns zur Nachtruhe

Übernachtung

Sterzing - Autohof ***
Italien, Stellplatz
gross, Strom, Sattelit, direkt an der Autobahn, abgesperrt und erstaunlich ruhig
Koordinaten: 46.88048, 11.438480
N 46° 52' 49.7"  E 11° 26' 18.5"
letzter Besuch: 9.2014

Wieder zu Hause 21.9.2014

Nach einem kurzen Zwischenstopp in St. Anton am Arlberg, wo wir noch feine Wiener Schnitzel gegessen haben, sind wir gut nach Hause gekommen.

Kurz vor der Grenze in die Schweiz haben wir dann in Österreich noch Diesel getankt, schliesslich ist er dort vieeel günstiger wie hier zu Hause.

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