Der letzte Erholungstag auf dieser Reise, denn morgen müssen wir wieder heimreisen.
Die Zeit vergeht viel zu schnell im gesamten Urlaub. Irgendwie kommt es mir viel weniger lang vor wie zwei Wochen. Aber wir wissen es, und darum schlafen wir aus, holen den Sonntag vor.
Es ist so schön kuschelig warm, so dass wir uns noch Zeit für die zwischenmenschliche Verständigung nehmen. Und da stellt sich wieder heraus, dass das Womobett mit dem einzuschiebenden Teil viel mehr Möglichkeiten bietet, wie das Ehebett zu Hause. Vor allem für den Mann bietet es Vorteile, meine Kundigunde widerspricht zwar, aber so scheinen Mann und Frau zufrieden zu sein (Genaueres ein anderes Mal, wenn wir die Webcam installiert haben ;-)
Nach einem Frühstück draussen am See packen wir die Fahrräder und wollen zur Burgruine Finkenstein, nur 8km entfernt. Aber es geht sehr steil berghoch und völlig verschwitzt kommen wir dann endlich oben an. Alles verlassen und geschlossen, nicht mal betreten darf man sie. Also das Beste daraus machen und ins 200m entfernte Burgcafé einkehren. Es stellt sich heraus, dass es ein kleiner Gasthof im Familienbetrieb ist. Wir sind die einzigen Gäste aber bestellen Wiener Schnitzel, schliesslich sind wir in Österreich. Es war einfach super lecker, so dass wir zufrieden die Abfahrt unter die Räder nahmen. Viel schneller wie beim Hinweg sind wir bei unserem Knutschi zurück.
Was uns auffällt: vor zwei Wochen war hier das Harley Davidson Töff Treff, vor jedem Hotel hat es eine super Harley-Skulptur, in der Mitte des Kreisels begrüsst uns ein riesiges Stahl-Töff-Fahrer, es muss also ein richtiges Töff-Mekka hier am Faakersee sein. Und wir sind mit dem Fahrrad unterwegs…
Wir kommen gut zu Hause an. Sind die Ferien wirklich schon beendet?
Morgens Nebel am Faakersee, so halten wir es nicht lange aus und machen uns startklar. Den Weg im Navi legen wir über Lienz – Italien – Brenner – Vorarlberg fest. Schliesslich bin ich diese Strecke über Lienz noch nie gefahren. Bis zur Brennerautobahn geht es gut voran, danach bis Innsbruck eine Katastrophe. Die Fahrweise ist aggressiv, unkonzentriert, einfach unrhythmisch. Ich nerve mich, aber woran kann das liegen? Weil es plötzlich so viele Deutsche Autos hat, oder wegen den Baustellen, oder den wenigen Lastwagen, so dass alle PkW´s ihren Frust an den Wohnmobilen auslassen oder woran denn?
Nach Innsbruck beruhigt sich das ganze wieder und da der Tunnel am Arlberg geschlossen ist, müssen wir über den Pass. In der Abfahrt legen wir einen Essenstopp ein und gehen Wiener Schnitzel Essen. Allerdings hat sich dieser Halt nicht gelohnt, irgendwie untypische Wienerschnitzel, einfach nicht so gut, wie normal in Österreich. Wir wären besser in Feldkirch in der Schattenburg essen, dort wären die Schnitzel riesig und super fein gewesen. Na, das war diesmal nichts, aber wenig später kommen wir schon zu Hause an und sind rundum zufrieden.
Die ganze Reise war 2829km lang und wir hatten einen sensationellen niedrigen Benzinverbrauch: 9,25 Liter / 100km. Das ist doch wirklich nicht schlecht für ein Wohnmobil von 3.5 t
Die Reise nach Kroatien und zurück war genial und unser Fazit werde ich nächste Woche veröffentlichen.
unseres Reisestrecke