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Broughton Bay England 2016
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Reisebericht

Smygehuk - am südlichsten Punkt Skandinaviens 22.3.2018

Wir sind sozusagen im Tessin des Nordens, allerdings ist der Schneesturm eher mit nördlichem Einfluss.

5:20 Uhr: Die Nacht auf der Fähre war sehr angenehm, aber auch sehr kurz. Erst um 23 Uhr waren wir mit unserem Womo als fast letztes Auto und einziges Womo auf der Fähre. Danach sind wir gleich in unsere Kabine und um halb zwölf versuchten wir zu schlafen. Schon ganz kurze Zeit später schon wieder eine Lautsprecherdurchsage: In einer Stunde legen wir an! Hä, das ging aber schnell. Mit einem Blick auf die Uhr würden wir schon um 4:18 Uhr in Trelleborg anlegen. Ich habe mir die Nacht länger vorgestellt. Bis um 4 Uhr bleiben wir in den Betten liegen, ziehen uns an und werden auch schon aufgefordert, uns zu unseren Fahrzeugen zu begeben. Vor 5 Uhr morgens sind wir im stockdunkeln und in einem gewaltigen Schneesturm auf Schwedischen Boden. Keine Passkontrolle, rein gar nix einfach weiterfahren und an der ersten Kreuzung halten wir uns rechts.

16km vom Hafen liegt der südlichste Punkt Schwedens, sogar von der ganzen Skandinavischen Halbinsel. Den müssen wir natürlich grad auch noch besuchen, denn hier gibt es auch ein Denkmal für Akka, der Leitgans aus dem Roman von Selma Lagerlöfs „Nils Holgersson“.

Die Strassen werden weisser, Sicht gleich Null, dafür kein Verkehr.

Jetzt sitzen wir auf dem Parkplatz am Meer, der Schnee und Wind peitscht um unser Womo und wir warten, bis wir etwas sehen. So früh waren wir noch nie an einem Aussichtspunkt! Anita verkroch sich noch unter die Bettdecke auf die weichen Matratzen, die auf dem Schiff waren pickelhart.

Momentan zweifeln wir etwas, ob wir die richtige Wahl getroffen haben, im März nach Lappland reisen zu wollen. Im Web habe ich nämlich grad noch gesehen, dass Rovanjemi, einer unserer Stationen, die Stadt in Europa ist, die am meisten Schnee hat: 94cm und Tromsö, eventuell ein weiteres Ziel, in dieser Rangliste an zweiter Stelle liegt. Hätten wir besser die Winterreifen drauflassen sollen? (ist ein Witz, wir haben sie drauf, auch die Schneeketten haben wir im Gepäck...)

7:00 Uhr Der Rundgang ist ziemlich kurz, es bläst ein sehr eisiger, starker Wind aber der Punkt hier ist echt schön gemacht und lädt bei besserem Wetter zum Verweilen ein. Aber weil es heute nicht so ist, werden wir in Kürze weitere ziehen.

0 Grad, eisiger Wind, Schneeregen
16km vom Fährhafen

Erster Tag in Schweden 22.3.2018

Wir haben alles, von Schneesturm und blauem Himmel bis zugefrorene Seen und peitschendes Meer

Bei schlechten Wetter kommen wir nach dem südlichsten Punkt auf der skandinavischen Halbinsel in Kaseberga an. Eingangs Dorf gibt es einen Parkplatz von wo direkt ein Fussweg zu den Ales Stenar führt. Nach etwa 10 Minuten Fussmarsch ist man auf einer schönen Anhöhe über dem Meer bei dem Steinoval in Form eines Schiffes, die ca. 600 n.Ch. aufgestellt wurden. Leider können wir diesen wirklich grandiosen Ausblick nicht wirklich geniessen, es zieht ein bitterkalter Wind vom Meer her und auch der Schneeregen macht das Ganze nicht unbedingt angenehmer.

Ales Stenar, die Steine in Schiffsform und eine Verrückte

Wir beschliessen weiter zu fahren und ich überlasse Anita das Steuer. So kommen wir dann wieder gut voran und plötzlich wird auch das Wetter immer besser. Plötzlich haben wir Sonnenschein und blauer Himmel, genau in diesem Moment überholen wir einen LKW mit der Aufschrift: Das Leben will gefeiert werden! Genau so ist uns zumute und uns geht es unheimlich gut. Wir lieben Schweden und die leeren Autostrassen, das defensive Fahren und die wunderschöne Gegend.

das Wetter wird besser

Gegen 15 Uhr landen wir dann in Vadstena auf einem wunderschönen Stellplatz mit direkter Sicht auf den Vätternsee und gleichzeitig auf das imposante Schloss. Wir haben es wiedermal perfekt getroffen. Auf dem Stellplatz sind zwar die Wasseranschlüsse abgestellt, aber ebenso auch der Kartenzahlautomat, wir stehen hier also gratis, wunderschön und sogar mit Strom.

Selbstverständlich machen wir einen Spaziergang und besichtigen heute den dritten Ort, aber der erste bei schönem Wetter. Der Vätternsee ist bis weit aussen dick mit Eis bedeckt und auch der Schlossgraben wäre jetzt für etwaige Angreifer kein Problem mehr. Es ist ein echt beeindruckender Platz und auf einer Schwedentour unbedingt Besuchens wert.

Keine Strasse, sondern ein Fluss

Da unser Kühlschrank irgendwie mit Gas nicht mehr geht, mussten wir heute viel Fleisch essen, damit es nicht schlecht wird. Allerdings haben wir jetzt gemerkt, dass der Kühlschrank mit Landstrom kalt wird, also haben wir irgendwo ein Gas-Problem. Aber eben, es ist nicht so dringend, denn Kühlen können wir hier fast überall…

Für das, dass wir noch keine 24 Stunden in Schweden sind, haben wir schon echt viel gesehen...


Übernachtung

Vadstena - Stellplatz ****
Schweden, Stellplatz
sehr schön gelegen, direkt am See und beim Schloss
Koordinaten: 58.44554, 14.880748
N 58° 26' 43.9"  E 14° 52' 50.7"
letzter Besuch: 3.2017

Kupfermine in Falun 23.3.2018

Kennt ihr das: wart schnell einen Moment, ich muss aufs WC! ?

Wir schlafen wieder sehr gut auf unseren neuen Matratzen und haben nachts auch kuschelig warm, obwohl wir die Heizung nur auf Stufe eins haben. Nachts wurde es diesesmal nur -1 Grad. Am Vätternsee ist es neblig, also hält uns hier nichts mehr. Aussen Thermomatte entfernen, innen den Iso-Vorhang, alles zusammenräumen und ich sitze schon angeschnallt auf dem Fahrersitz. „Wart mal noch schnell, ich muss noch aufs WC“ tönt es plötzlich. Kein Problem, wir haben es nicht eilig. Als ich dann endlich den Zündschlüssel drehen darf, drehen auch die Räder, aber am gleichen Ort. Mischt, klar, es ist eisig, aber topfeben und ich komme nicht mal vom Stellplatz weg. Kann so was sein und wir wollen noch bis ans Nordkapp? Auch der zweite Versuch schlägt fehl. Aber schon kommt mein Wohnmobilnachbar und schiebt seine Antirutschdinger unter meine Vorderräder. Damit komme ich problemlos weg. Ich bedanke mich sehr und wir schwatzen noch ein paar Minuten, obwohl wir uns gegenseitig nicht verstehen. Schwedisch beherrsche ich einfach nicht. Allerdings ist klar, solche Antirutschmatten muss ich auch haben.

einer von vielen zugefrorenen Seen

Wir fahren weiter, der Nebel verschwindet und irgendwo sehen wir ein Einkaufszentrum. Sofort steuern wir den Parkplatz an und ich will grad losstürmen da tönt es: Wart mal schnell, ich muss noch aufs WC. 

Es hat hier vier grosse Einkaufszentren, aber bei keinem sieht man aussen an, was es drinnen hat. Beim ersten nur Lebensmittel, beim Zweiten Lebensmittel und keine Antirutschmatten, beim Dritten Gartenmaterial und beim vierten Elektronik. Etwas weiter weg sehen wir ein weiteres Center mit dem Namen Biltema. Von Aussen auch nicht ersichtlich, was es drinnen verbirgt. Aber ein wahrer Traum: ein riesiger Baumarkt ohne Baumaterialen, aber Werkzeuge, Campingartikel, Bootszubehör, Hauhaltsartikel, einfach alles. Vom Anker für Boote bis Abdeckplannen für Schneescooter, Campinggeschir, Wasserkanister, einfach ALLES und noch viel mehr. Dort finden wir dann auch die Antislirmatta, genau die gleichen, wie mein schwedischer Helfer am Morgen. Die müssen einfach gut sein! Als wir endlich wieder draussen sind und ich den Motor starten will: Wart noch einen Moment, ich muss noch aufs WC.

die neuen Antiruschmatten

Etwas später haben wir ein kurzes Stück Autobahn und auf einem kleinen Rastplatz mit den roten WC – Häsuchen hat es in Schweden jeweils auch eine Toilettenentsorgung für Womos. Ich muss dort endlich wieder mal unseren Urinbehälter leeren. Und als ich dann grad noch den Wassertank füllen will, merke ich, dass ich keine Giesskanne dabei habe. Ok, kann man ja mal vergessen. Also beschliessen wir, beim nächsten Biltema wieder zu halten. Kurz vor dem Abfahren: Wart mal schnell….  Das kann ja nicht wahr sein! Warum können Frauen nicht auf die Toilette wenn die Blase voll ist? Ich meine ganz voll und sie dann ganz, aber wirklich ganz leeren? Dann sollte das doch einige Stunden reichen, oder? Natürlich denke ich das nur und sage: „ok, Liebling, mach nur“.

Kurze Zeit später sehen wir einen weiteren Biltema wo wir dann auch noch stoppen und ich mir einen super sensationellen faltbaren Wasserkanister kaufe, viel Besser wie jede Giesskanne. Vor der Abfahrt muss ich dann auch mal noch auf das WC und mache eine stinkwichtige Sitzung. Und dann hat es kein Klopapier auf der Rolle! Gibt es denn so was? „Sorry, habe ich das nicht gesagt?“

Bergwerksgebäude

Irgendwann kommen wir dann doch noch in Falun an und fahren auf den Stellplatz bei der Kupfermine. Selbstverständlich machen wir einen Spaziergang um die Mine, wo über 1000 Jahre lang im Tagbau Kupfer gewonnen wurde. Das Loch ist auch entsprechend gross, denn im 17 Jahrhundert lieferte diese Mine 2/3 des gesamten Kupferbedarfs weltweit. Nebenprodukte des Bergbaus ist das rote Farbpigment Falunrot, das zu Schwedens Nationalfarbe wurde und tausende von Häusern so gestrichen worden sind. Diese Farbe wird hier noch immer produziert. Leider hat das Museum im Winter nur an den Wochenenden offen, einen Besuch liegt daher nicht drin.

es hat schon noch Schnee

Jetzt machen wir es uns gemütlich und ach ja, der Kühlschrank funktioniert auch wieder.

  • Kilometer: 309km
  • Benzinverbrauch 9,6l / 100km
  • Temperatur: -1 bis 6 Grad

Übernachtung

Falun - Kupfermine ***
Schweden, Stellplatz
einfach, ruhig, direkt bei der Mine, kein Strom
Koordinaten: 60.60190, 15.614709
N 60° 36' 6.9"  E 15° 36' 53"
letzter Besuch: 3.2018

Erste Zweifel über unseren Entscheid 24.3.2018

Heute kommen erste Zweifel auf, ob wir es bis ans Nordkap schaffen

Zuerst läuft alles reibungslos. Wir fahren über schöne Strassen durch Schweden. Links Fichten- und Birkenwälder, rechts Birken- und Fichtenwälder. Wir beschlossen gestern noch, Walter und Anette in Selbu zu besuchen. Selbu liegt in Norwegen und ist für uns eigentlich kein Umweg, auch, weil wir dort dann grad auch noch LPG-Gas tanken können. Je weiter nördlich wir kommen, desto weniger Gas-Tankstellen gibt es. Und wenn es so richtig kalt ist, reicht unser Gasvorat für etwa 8 Tage, also sind wir um jede Tankstelle froh.

Auf den Inlandsvägen Richtung Norwegen tönt es dann vom Navi so: der Strasse für 124km folgen. Sind die 124km und die Ortschaft durch kommt die nächste Anweisung: folgen sie dieser Strasse für 145km. Links Fichten- und Birkenwälder, rechts Birken- und Fichtenwälder. Nur der Schnee ist manchmal mehr und manchmal etwas weniger. Die Strassen sind aber Schwarz geräumt, also das heisst, die Hauptstrassen. Will man links und rechts abzweigen ist entweder gar nicht geräumt, will heissen, die Strasse ist unter ca. 50cm Schnee oder dann eben nur weiss. Zum Glück müssen wir aber auf der Hauptstrasse bleiben. Der Schnee links und rechts wird immer höher, wir durchkreuzen ein schwedisches Skigebiet wo es aber mehr Schneemobile wie Skifahrer gibt.

stundenlang...

An der Grenze zu Norwegen kontrolliert uns niemand, wir könnten da voll durchrasen, wenn sich nicht der Strassenbelag schlagartig ändern würde. Statt auf Asphalt fahren wir nun auf einer dicken Schnee- und Eisschicht, es sieht rutschig aus und durch die hohen Schneemaden auf der Seite wird es auch enger. Das kann doch nicht sein, dass wir schon auf der Höhe Trondheim schneebedeckte Strassen haben! Es sind noch 1700km bis ans Nordkap, wie sollen wir je da hochkommen?

Die Geschwindigkeit nimmt ab und meine Sorgen zu. Vielleicht war es doch ein Fehler, dass wir um diese Jahreszeit in den Norden fahren wollen? Werden wir mit unseren Winterpneus, die schon den Sand von Marokko drauf haben, es bis ans Nordkap schaffen?

und die schönen Rastplätze sind nicht geräumt

Auf einem kleinen Parkplatz stoppen wir und bewundern die Gegend. Der kommt mir irgendwie bekannt vor. Ist das nicht genau der gleiche Parkplatz, auf dem wir vor vier Jahren im Schneegestöber vom Juni übernachtet haben? Aber klar, es scheint so, dass wir hier nur immer bei Schnee durchfahren.

Nun geht die Strasse aber wieder den Berg Richtung Trondheim hinunter, die Temperatur wird wärmer und der Schnee verschwindet von der Strasse. Es wird doch noch alles gut und wir müssen nicht die gesamten restlichen Kilometer auf Schnee fahren.

aber es ist sehr schön

Nach 18 Uhr treffen wir dann in Selbu ein und werden freudig empfangen. Wir richten uns vor dem Haus mit Sicht auf den Selbusjøen ein und quatschen dann den ganzen Abend bis tief in die Nacht, während dem wir vergeblich auf Nordlichter warten.

Hätte heute nicht sein sollen, aber es war trotzdem sehr schön.

  • 525km
  • 10,1 l /100km Diesel
  • 0 – 7 Grad

Ach ja, aus dem normalen Radio kommt in Norwegen wirklich nix, die haben nur noch DAB+

Eis an und unter den Rädern 25.3.2018

Wir sind nun endgültig im skandinavischen Winter in Östersund angekommen

Morgens verquatschen wir mit Anette und Walter den ganzen Vormittag und als wir nach dem Mittag endlich abfahren wollen, kommen wir nicht weg. Die Einfahrt ist zu steil (oder einfach schlecht geräumt)…;-) Aber Walter holt seine Schneefräse hervor und befreit vor dem Knutschi den Platz vom Schnee. Ich hätte am liebsten selber mit der Schneefräse etwas herumgefräst, aber einem Einheimischen nimmt man sein Werkzeug nicht weg.

Beim zweiten Versuch klappt es dann knapp und wir können uns mit vielen Tipps wieder auf die Reise machen. Walter und Annett waren vor zwei Jahren im Hochwinter mit ihrem Womo am Nordkap und da hat er als fast Norweger mehr Erfahrung wie wir.

Allerdings sein erster Tipp um LPG zu tanken an einer Shell-Tankstelle am Flughafen schlägt fehl, LPG gibt es dort keines mehr. Aber ein paar Kilometer weiter gibt’s noch eine Zweite bei einer Autogarage, die wir dann auch finden. Aber diese Säule akzeptiert unsere Kreditkarten nicht, wir können machen, was wir wollen, es fliesst kein Gas. Da ist guter Rat teuer. Die nächste kommt erst in Alta und das ist in Nordnorwegen. Zur Not würden wir es bis dahin mit 1 1/2 Flaschen Gas irgendwie schaffen, aber das ist ja nicht unbedingt der Zweck, dass wir überall Gas sparen müssen. Also fahren wir zur ersten Tankstelle zurück und fragen. Aber sie können nicht helfen, Gasflaschen könnten sie uns anbieten, aber das nützt uns momentan noch nix und diese könnten wir überall auftreiben. Wir fahren wieder zur kaputten LPG-Säule vier Kilometer weiter und versuchen nochmals unser Glück. Wir haben tatsächlich Glück, ein junger Norweger steht grad da und will in seinem Auto wegfahren. Wie es sich herausstellt, ein Angestellter der per Zufall hier ist.

an der LPG-Tankstelle

Ich erkläre ihm mit fliessend Norwegisch, dass die Säule nicht tut. Er schaut etwas ungläubig und probiert dann unsere Kreditkarte. Nachdem er feststellt, dass unsere Kreditkarte defekt ist, probiert er nun seine und diese funktioniert zum Glück auch nicht. Nun schaut er verdutzt drein und fragt uns, ob wir fünf Minuten Zeit hätten. Er geht ins Büro und startet die gesamte elektronische Anlage neu und siehe da, danach wird unsere Kreditkarte anstandslos akzeptiert und wir können voll tanken.

Es fühlt sich in Skandinavien mit vollem Gastank gleich viel besser an und so fahren wir gut gelaunt weiter Richtung Schweden zurück. Es schneit, aber die Strassen sind geräumt und nass. Es geht ziemlich gut vorwärts, wir überschreiten die Grenze zu Schweden und passieren immer noch bei Schneefall Are, dort wo jeweils die Skirennen stattfinden. Nun sinkt die Temperatur dann ziemlich schnell auf -5 Grad und so setzt sich der Schnee an und nicht nur dass, wir fahren die letzten 60km auf einer richtigen Eisschicht, Bremsweg schätzungsweise 500m. Zum Glück geht fast alles geradeaus und es ist sehr übersichtlich. Von den Schweden, die uns überholen lassen wir uns nicht jagen denn einige fahren auch schön brav hinter uns her und überholen auch nicht, wenn sie könnten. Wir haben also anscheinend für die Verhältnisse ein gutes Reisetempo.

ziemlich übersichtlich...

Unser Tagesziel ist Östersund, wo es eine Übernachtungsmöglichkeit direkt am zugefrorenen See und doch fast mitten in der Stadt gibt. Bis wir dort sind müssen wir aber noch einige Kreisel meistern und bei einer Ampelanlage mit steigender Strasse schwitze ich ein wenig, ob wir da überhaupt je wieder wegkommen. Aber ganz sachte geht es und wir kommen gut auf dem Parkplatz am See an.

...aber arschglatt

An unserem Knutschi haben sich überall vereiste Plastiken gebildet, die schönste ist am Raddeckel und die faszinierendsten an der Seite. Die kleinen Eiszapfen schauen alle nach vorne in die Fahrtrichtung! Sowas habe ich echt noch nie gesehen.

  • 266km Tagesstrecke
  • 10,0 l Dieselverbrauch
  • +1 bis -5 Grad (diese Nacht solle es -12 Grad werden)

Nachtrag: auch früher abfahren hätte nix gebracht, die E14, die wir gefahren waren, war vorher wegen einem Erdrutsch gesperrt. Wir haben so allerdings nichts mitbekommen...

Übernachtung

Oestersund - beim Bahnhof/See ***
Schweden, Parkplatz
direkt am See und im Winter geräumt
Koordinaten: 63.17782, 14.630928
N 63° 10' 40.2"  E 14° 37' 51.3"
letzter Besuch: 3.2018

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