Nicht alles läuft optimal, aber wir sind gut gelaunt
Nachts um 1 Uhr werden wir wach, in unserem Womo schüttelt es so richtig. Es dauert etwas, bis wir realisieren, dass es draussen so richtig stürmt und der Wind mit ungeheurer Kraft über das Meer peitscht. Zum Glück haben wir die Stühle und alles andere schon früh abends eingeräumt. Den ganzen Tag war es praktisch windstill, aber jetzt nachts muss alles aufgeholt werden. Um 2 Uhr hat es keinen Sinn mehr, wir haben kein Auge mehr zugemacht, also parkiere ich unser Womo um und stelle es mit der Schnauze in den Wind. Sofort wird es mit dem schaukeln besser und wir können weiter schlafen.
Als wir morgens erwachen, stürmt es nicht mehr, aber der Wind bläst doch noch kräftig. Uns hält nun nichts mehr an diesem schönen Platz, wir packen zusammen und fahren Richtung Erice.
Das Wetter ist bewölkt, manchmal etwas Sonne, manchmal dunkel. Dann beginnt die Strasse zu steigen und führt mit vielen Serpentinen auf 700m.ü. M. Blöd nur, dass die Wolkendecke etwa bei 600m beginnt. Im dicken Nebel fahren wir die letzten Kilometer nach Erice, parkieren dort auf einem markierten Wohnmobilparkplatz und haben Mühe, uns zu orientieren. Im Nebel warten wir etwa eine halbe Stunde, aber er verzieht sich nicht. Also laufen wir fast blind in das Städtchen. Wir sehen echt nichts, nicht mal die Spitze vom Kirchturm, oder ist es eine Burg? Es gibt auch keine anderen Menschen hier, irgendwie sind wir in dieser Stadt ganz alleine, richtig unheimlich. Plötzlich hören wir ein paar Stimmen, aber gar nicht so einfach, aus welcher Richtung sie kommen. Nach Gehör laufen wir dann in die ungefähre Richtung und landen so in einer Pasticceria, wo ein paar einheimische Frauen ihr Kaffeekränzchen abhalten. Wir bestellen uns heisse Getränke und etwas zu essen und beraten was wir hier noch tun sollen. Sehen tun wir nichts, Läden haben keine offen, Touristen sind wir die zwei einzigen, es macht irgendwie keinen Sinn, länger hier zu bleiben.
mehr sahen wir von diesem wahrscheinlich wundervollen Platz nicht
Also laufen wir durch den Nebel zu unserem Knutschi, machen es fahrbereit und fahren die Bergstrasse Richtung Trapani runter. Irgendwann gibt dann der Nebel die Sicht wieder frei und alles wirkt sofort freundlicher. Für Erice selber können wir keine Tipps abgeben, denn gesehen haben wir genau gar nix.
Wir kommen dann problemlos durch Trapani durch und steuern das Salzmuseum der Salinen an. Auch hier, tot Hose, Restaurant macht erst am 8. März auf, das Museum selber finden wir irgendwie überhaupt nicht. Also laufen wir den ausgeschilderten, 1km langen Salzweg kostenlos ab. Das einzige positive ist die nun hervorkommende Sonne, ansonsten kann man sich diesen Ausflug zu diesem Salzmuseum sparen. Aber immerhin haben wir heute endlich mal ein paar gute Fotos im Kasten.
Danach fahren wir wieder weiter bis zu der Saline della Laguna Marsala. Auch hier beginnt es nicht wirklich erfreulich, immerhin ist eine Empfangsdame da, die uns begrüsst aber im gleichen Atemzug sagt, dass sie wegen Bauarbeiten keine Elektrizität haben und darum keine Tickets ausstellen und keinen Film laufen lassen kann. Es dauere noch 10 Minuten, dann ginge alles wieder. Ich bin leicht angesäuert über den heutigen Tag und wers glaubt, dass es nur 10 Minuten gehen wird, wird seelig. Wir dürfen dann die Windmühle besichtigen und auf die Terrasse rauf und jetzt echt, wirklich nur 10 Minuten später war der Strom da. Wir genossen danach einen super Dokumentarfilm in deutsch über die Salzgewinnung in der Saline. Dazu weitere interaktive Filme über die gebrauchten Werkzeuge und die Tiere in der Saline. Es war echt gut und endlich wissen wir, wie das mit der Salzgewinnung in etwa geht. Nun müssen wir uns auch nicht mehr wundern, warum es überall Wasser hat und wir fast kein Salz sehen. Die Gewinnung beginnt im April und erreicht im Juli den Höhepunkt mit der Salzernte. Da müssen wir unbedingt im Hochsommer mal hin, das muss wahrlich ein Spektakel sein, wenn hier das schneeweisse Salz von Hand und mit Schubkarre eingesammelt wird. Dieser Besuch ist unbedingt zu empfehlen und darf nicht verpasst werden! Selbstverständlich lassen wir uns dann noch über die verschiedenen Salze beraten, degustieren und kaufen dann eines für die kalten Speisen. Man merkt zwischen den weissen Salzen tatsächlich einen Unterschied, das Salz für das Spagettiwasser ist nicht das gleiche, wie für den Salat…
Höchst zufrieden fahren wir danach weiter durch Marsala hindurch nach Mazara, gehen einkaufen und suchen uns am Lungomare einen Platz zum Übernachten.
Der Platz an der Strasse ist nicht gerade top, aber wir stehen am Strand und 10m vom Meer weg. Im Sommer ist hier sicher etwas los aber jetzt ist der Strand nicht herausgeputzt, schliesslich ist noch Winter. Aber uns ist es egal, wir sehen und hören das Meer, haben Sand vor unserm Womo (in die andere Richtung zur Strasse müssen wir ja nicht schauen) und haben gute Laune. Heute gibt es dann einen selbstgemachten Tomaten-Mozarellasalat mit nur einheimischen Zutaten, sogar das Salz ist regional.
Der Tag war wie das Wetter: sehr abwechslungsreich
Anita bestimmt heute das Tempo, auch beim Aufstehen. Sie darf so lange schlafen und liegen blieben, wie sie möchte. Schliesslich feiert sie heute ihren Geburtstag. Also wasche ich schon mal das Geschirr von gestern ab und mache unser Knutschi reisefertig, so dass ich nach der Besprechung, was wir heute unternehmen sollen, bereit bin.
Auf der Karte sehen wir, dass wir ganz in der Nähe von Selinunt sind, dort gibt es einen grossen Archäologischen Park mit Überresten von griechischen Tempeln und einer ganzen Stadt. Wir beschliessen, dass wir die 30km dorthin fahren und uns überraschen lassen, denn wir haben davon schon ganz unterschiedliche Meinungen gehört: von nicht sehenswert bis sehr schön.
Die Fahrt dorthin führt uns auf der Schnellstrasse problemlos zum Parkplatz, manchmal regnet es, manchmal scheint die Sonne, ziemlich wechselhaft. Der Parkplatz ist leer und wir warten zuerst mal eine halbe Stunde in unserem Knutschi, bis sich die Wolke über uns geleert und sich verzogen hat. Denn wir sehen, dass dahinter wieder blauer Himmel im Anmarsch ist.
Beim Eingang werden wir auf Hygienevorschriften aufmerksam gemacht, wie man die Hände desinfiziert und sie waschen soll, allerdings finden wir weder Wasser noch irgend etwas anderes, das in dieser Hinsicht nützlich wäre…
Danach laufen wir die etwa 400m Richtung Tempel E (einen Namen hat der nicht). Er sieht echt imposant aus, man darf überall hinein und umherklettern, um die beste Fotoansicht zu haben. Wir sind ganz alleine und lassen die alten Säulen auf uns einwirken. Echt jetzt, es wäre schade gewesen, wenn wir nicht hier gewesen wären. Der dahinterliegende Tempel F ist nur ein riesiger Steinhaufen, wo noch ein paar ganz wenige Säule in den Himmel ragen, aber nicht gerade das, was uns jetzt begeistert.
Danach überlegen wir, ob wir die etwa 2km zur Stadt Acropoli durch den Park laufen oder zurück zum Womo und in der Anlage zum hinteren Parkplatz fahren sollen. Der Entscheid wird natürlich heute Anita überlassen und so spazieren wir bei schönstem Wetter durch den schönen Park Richtung Ruinen der alten Stadt.
Auch hier gefällt es uns wirklich gut, auch wenn wir ziemliche Vorstellungskraft brauchen, um uns die alte Stadt vorstellen zu können. Aber es sind noch grosse Überreste einer Stadtmauer (oder ähnlichem) und auch eine Front eines andern Tempels erhalten. Das schöne ist wieder, dass man überall hindurch und auch auf Steine klettern darf. Einen ganz kurzen Regenschauer warten wir im Schutz der alten Steine ab, bevor wir dann wieder zurück schlendern.
Unser Fazit: uns hat es hier wirklich gefallen und es wäre Schade gewesen, wenn wir nicht hier gewesen wären. Die 6€ Eintritt pro Person war es auf jeden Fall wert.
Es ist erst kurz nach Mittag, als wir die Karte von Sizilien wieder studieren und uns entscheiden, 80km Richtung Agrigento zu fahren und die Felsformation «Treppe der Türken» anschauen wollen. Das gute dabei, dort gibt es einen Stellplatz, der auch offen sein soll.
Also düsen wir los und können das meiste wieder auf der Schnellstrasse durch die schöne Landschaft fahren. Endlich sehen wir auch Orangenbäume, aber auch, dass unser Dieseltankwarnleuchte orange leuchtet. Die nächste Tankstelle verpasse ich, und dann werde ich langsam etwas nervös, weil lange keine andere kommt. Endlich taucht eine auf und als ich tanken will, ist angeschrieben, dass die Kreditkarten nicht funktionieren. Schöner Mist, aber es wird dann schon noch eine kommen. Kommt aber nicht, mal bis zu dem Zeitpunkt, wo wir im Bergdorf Realmonte von der Schnellstrasse müssen. Wieder so ein Dorf, wo zur Siesta an einem Samstag in März gar nichts los ist. Immerhin finden wir fast im Zentrum eine alte Zapfsäule mit Diesel. Der Pumpendruck ist aber nicht wirklich stark, wir müssen etwa 10 Minuten warten, bis wir 70 l Diesel getankt haben, mehr gibt es nicht her. Beruhigt können wir dennoch weiterfahren.
Den Stellplatz bei der Scala dei Turchi finden wir problemlos und er hat auch wirklich offen, werden wir doch vom Platzwart begrüsst. Ein wirklich toller Stellplatz mit noch tollerer Sicht auf das Meer weit unten. Es schimmert türkis, ein wundervoller Anblick, bis der nächste Regenschauer über uns niederprasselt.
Egal, als dieser 10 Minuten später vorbei ist, laufen wir die 600m zum Meer runter und am Sandstrand entlang zu den Felsen Scala die Turchi. Es sieht wirklich aus wie eine weisse Treppe, die aus dem Meer herausragt, im Sommer der perfekte Badeplatz, im Winter wie jetzt, darf man leider nicht auf die Felsen klettern, ist alles abgesperrt. Schade, aber geniessen tun wir die Sonne trotzdem.
Diese Felsen muss man nun vielleicht nicht gesehen haben, so wahnsinnig sind sie nicht. Aber der Stellplatz hier ist definitiv einen Umweg wert.
Allerdings komme ich nun etwas in Not. Ich habe Anita versprochen, dass wir heute zur Feier des Tages eine feine Pizza essen gehen. Aber ausser einer Bar hat nichts offen, auch der Platzwart kann mir keinen Tipp geben. Mist, müssen wir das Geburtstagsessen verschieben?
Als Trost richte ich nun ein kleines Aperoplättchen mit einem Glas Wein für meine Holde Kunigunde.
Unsere ersten Erfahrungen in Sizilien
Wir sind zwar erst eine Woche auf Sizilien, aber dennoch finde ich es an der Zeit, kurz ein bisheriges Fazit zu ziehen. Dies vor allem, weil wir nun mit Fragen überhäuft werden. Falls wir nicht alle persönlich beantworten, bitten wir um Entschuldigung, schliesslich haben wir Urlaub…
Der Virus existiert auch auf Sizilien und ist bei den einheimischen durchaus ein Thema, aber keinesfalls artet es in Panik aus. Die Sizilianer sind da eher pragmatisch, schliesslich haben sie schon die Mafia überlebt und besiegt. Eigentlich merkt man nichts von diesem Virus, in einem grossen Einkaufscenter werden die Kassiererinnen gezwungen, eine Mundmaske zu tragen. Allerdings merkt man ihnen an, dass sie nicht dahinterstehen und ziemlich leger damit umgehen. Vor dem Antritt der Fährfahrt mussten wir einen Zettel ausfüllen, wo wir bestätigen mussten, dass wir kein Fieber und keine Krankheitssymptome aufweisen, die auf diesen Virus schliessen könnten. An einigen Orten wird auf Hygiene hingewiesen, Hände waschen etc. Ansonsten merkt man eigentlich nichts. Obwohl einige Einheimische meinen, dass viele Campingplätze und Restaurant nun verspätet öffnen, da sowiso zu wenige Touristen auf der Insel seien. In den letzten Jahren hätten um diese Zeit schon mehr Betriebe die Saison gestartet.
Update: 8.3. 12:00 Uhr
Alle Sehenswürdigkeiten haben nun ab sofort geschlossen. Wir können weder alte Tempel noch sonstige Museen besuchen.
Es haben noch nicht viele geöffnet, auch wenn die Webseiten etwas anderes suggerieren. Will man sicher sein, sollte man vorher anrufen. Allerdings ist es problemlos möglich, frei zu stehen. Selten hatten wir so viele Möglichkeiten gefunden, direkt am Meer zu stehen. Die Sizilianer stört dies in der Nebensaison überhaupt nicht.
Ich schätze mal, dass mindestens 80% momentan noch geschlossen sind. Es ist also gar nicht so einfach, irgend etwas zu finden, wo man gut essen kann.
Sizilien ist zum grossen Teil nicht schmutziger wie der Rest von Italien. Wir finden sogar, es ist sauberer wie in Griechenland auf dem Festland. Man muss sich also nicht wirklich fürchten, dass man im Abfall versinkt. Allerdings gibt es Strecken, die sind krass schlimm. Da werden Müllsäcke haufenweise deponiert, es stinkt und sieht scheusslich aus. Zum Teil sehen da ganze Haltebuchten wie eine Müllhalde aus. Absolut unwürdig für ein Westeuropäisches Land. Aber eben, das sind gewisse Strecken eher auf den kleineren Strassen ausserhalb grösserer Ortschaften, aber zum Glück nicht der Normalfall. Krass war bisher die Strecke von Monreale ausserhalb Palermos über die Berge nach Patiniccio, einfach nur ecklig.
Zum Glück haben wir ein Trenn-WC, mit der normalen WC-Kassette hätten wir bisher Mühe gehabt, den Inhalt richtig zu entsorgen. Es sind eben noch nicht viele Campingplätze offen. Der Haushaltsmüll ist weniger ein Problem, auf den leeren Parkplätzen vor Sehenswürdigkeiten hat es meist Müllcontainer oder Papierkörbe, wo man seinen Müll nicht gerade sackweise entsorgen kann. Auch haben wir schon einige Müllabfuhrcamions gesehen, die auf ihrer Tour waren und wir ihnen dann einen Sack mitgaben. Wasser füllen war bisher auch kein Problem, es gibt Brunnen/Quellen, wo die Einheimischen ihre Wasserflaschen füllen, da haben wir auch schon unseren Wassertank wieder aufgefüllt. Auf dem gratis Landkarten-App Maps.me z.B. sind diese Trinkwasserstellen blau markiert.
Griechische Tempel und Kirchen machen bisher anzahlmässig am meisten her, aber wir finden, es ist alles sehr schön herausgeputzt und bisher lohnt es sich meistens. Dazu werden wir aber mehr sagen können, wenn wir wieder zu Hause sind und schon mehr gesehen haben.
Der Verkehr läuft ausserhalb der grossen Städte recht gesittet ab. Die Geschwindigkeiten sollte man grossenteils einhalten, sahen wir bisher doch schon zwei mobile Radarfallen auf 50 km/h Strecken ausserhalb von Ortschaften. Also besser nur 10km/h zu schnell fahren wie dauernd 30. Es gibt Strassen, die ziemlich gut sind und andere. Schachtdeckel sind eher 5cm tiefer als der Rest des Asphalts, aber das ist fast normal.
So, und nun geht es weiter in den Süden
Ab sofort sind auf Sizilien allen Sehenswürdigkeiten geschlossen
Das ist nun etwas blöd. Heute konnten wir weder das Tal der Tempel noch die Mosaike der Villa Romana besuchen, alles ist wegen des Virus geschlossen. Jetzt sind alternativen gefragt, oder ein Strand mit Liegestuhl...
Update folgt.
Nun sind wir tatsächlich wegen des Virus zu einer Planänderung gezwungen und können nicht alles besichtigen.
Heute ist Sonntag, darum geniessen wir die Sonne vor der Abfahrt etwas länger wie üblich. Wir lassen uns nicht stressen, aber schliesslich wollen wir noch das Tal der Tempel in Agrigento besuchen. Es soll ein Muss sein, wenn man schon mal hier ist. Allerdings war ich schon 1994 hier und fuhr die Rad-WM, allerdings endete die für uns Schweizer im totalen Fiasko, keine einzige Medaillen gewannen wir, und Augen für Tempel hatte ich dazumal auch nicht, also höchste Zeit, das nachzuholen.
Auf dem Parkplatz leuchtet die Tafel in grosser grüner Schrift «libre» aber sofort kommt ein Sizilianer hergestürmt und sagt uns, dass der Parkplatz geschlossen ist. Also zurück und irgendwo im Gedränge ein Parkplatz finden. Mit unserem grossen Womo gar nicht so einfach bis wir dann das Gefühl haben «wir haben nun schon so viele Tempel und alte Steine gesehen, dass wir das eigentlich nicht nochmals brauchen» und fahren dann weiter durch die Stadt auf dem Berg. Schon wieder sehe ich die Tempel hier nur beim Durchfahren.
auch hier angebrannt, geschlossen
Durch das hügelige Inland fahren wir auf guten Strassen Richtung Enna und dann auf schmaleren Wegen nach Piazza Armerina, wir wollen dort die berühmten Mosaike in der Villa Romana bestaunen. Die ersten Abbildungen von Frauen in Bikini, allerdings waren dies Sport- und keine Badekleider. Der Parkplatz auch hier sehr gross und leer, sogar ein Bereich für Camper gibt es. Also schön parkieren und zu Fuss zum Eingang schlendern. Auch hier wird uns die Eingangstüre vor der Nase zugeschlagen und der Eingangswärter sagt «Scusa, chuidi, virus». Auf einem Zettel lesen wir dann, dass alle Museen, Archelogischen Städten etc. wegen des Carona-Viruses ab sofort geschlossen sind. Schöner Mist! Als ob das in den weitläufigen Anlagen ohne Touristen etwas nützen würde.
Aber egal, wir können nichts ändern und beraten, was wir machen könnten. Einzige Idee: zurück zum Meer fahren, Liegestühle hervornehmen und chillen. Also fahren wir 70km zurück zur Küste und landen dann auf einem Campingplatz wo es viele Überwinterer hat. Wir richten es uns gemütlich ein und machen einen ausgedehnten Spaziergang auf dem Sandstrand, geniessen den blutroten Sonnenuntergang und sind doch zufrieden. Die Fahrt durch das grüne Sizilien heute, mit blühenden Mandelbäumen hat uns gut gefallen. Nichts zu meckern, ausser dass hier im Süden der Müll auf in den Ausstellbuchten schon ziemlich zunahm. Heute Morgen vor der Abfahrt veröffentlichte ich noch einen Blogbeitrag mit Inhalt «keine Coronapanik auf Sizilien und fast kein Müll». Da habe ich doch nicht wirklich ins Schwarze getroffen. Allerdings muss ich auch sagen, dass ausserhalb dieser Parkbuchten entlang der Strassen der Müll nicht wirklich schlimm ist, einfach bei diesen Parkbuchten, die als Mülllagerungsstätten missbraucht werden, nicht hinschauen….
unseres Reisestrecke