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Nordkapp 2018
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Reisebericht

Glencoe und Fort William 11.9.2016

Durch die Highlands und endlich schottische Ausrüstung

Ich staune an den Schotten schon ein bisschen. Diese Nacht hat es etwa fünf Mal geregnet, dazwischen starker Wind und dann wieder trockene Abschnitte. Aber unsere schottisches Nachbarn haben pickelhart in so einem ganz kleinen Zelt direkt am See übernachtet und ein andere kam heute Morgen mit seinem Auto das ganze Tal Glen Etive hierher, packte seinen Campingstuhl aus, wärmte auf seinem Gaskocher einen Kaffee, schaute eine Stunde in den See hinaus, packte wieder zusammen und fuhr das ganze Tal zurück. Das sind die Schotten, aber überaus höflich und gesprächig. Wenn wir nur besser englisch könnten…

Da das Wetter momentan normal schottisch ist, packen wir wenig später auch zusammen und fahren das Glen Etive zurück auf die Hauptstrasse. Aber alle paar 100m müssen wir wieder halten, weil die Gegend einfach so herrlich einsam ist, machen Fotos und fahren wieder weiter. Es ist richtig schade, als wir wieder auf die Hauptstrasse kommen und die Raserei von vorne beginnt. Als wir in der Ortschaft Glencoe sind, haben wir mit gestern zusammen das gleichnamige wohl berühmteste Tal Schottlands durchquert. Die Landschaft ist echt fantastisch, auch wenn die Sonne nicht scheint, aber die schmale Hauptstrasse mit dem Gegenverkehr von Lastwagen, Bussen und anderen Womos ist echt eine Nervenprobe, nichts mit entspanntem dahinrollen wie in einem PW. Bei jedem entgegenkommenden grösseren Fahrzeug halten wir die Luft an, ob es nun auch reicht. Die Spurbreite auf den kleinen Brücken ist ungefähr 2.75m (wie ein Fiat Ducato von Spiegel zu Spiegel) und wenn ein Womo oder etwas noch grösseres daherkommt, muss ganz genau gezielt werden. Und man bedenkt, man dürfte wohl 100km / h fahren, was die meisten auch machen, aber 80 ist schon am Limit… Ich bin normalerweise ja überhaupt kein Schisser, aber da bin ich echt froh, als wir durch sind.

Wir fahren noch bis Fort William, parkieren auf dem grossen Parkplatz eingangs Dorf und machen uns zu Fuss in die Fussgängerzone. Gut zu wissen, dass heute Sonntag ist, und ich keine grosse Angst haben muss, dass meine Holde Kunigunde jeden Laden stürmen kann, wegen geschlossen. Aber weit gefehlt, alles hat offen! So dauert der Spaziergang eben doch länger und wir sind mehr drinnen wie draussen. Aber zwei Stunden später, mit je neuen Gummistiefeln, garantiert wasserdichten Plastikregenmäntel und meine Holde hat auch neue Wanderhosen sind wir nun für das schottische Wetter endlich ausgerüstet.

Wir fahren noch ein paar wenige Kilometer weiter zum Campingplatz Ben Nevis, wo wir nun das erste Mal wieder am Landstrom hängen. So kann sich meine Holde auch wieder mal schön frisieren und die Haare föhnen.

Morgen wollen wir übrigens den höchsten Berg von Schottland, ach was, von ganz Grossbritannien, erwandern. Der Glen Nevis, etwas über 1300m hoch. Hoffentlich macht das Wetter mit.

Übernachtung

Fort William - Glen Nevis Caravan Park ****
Schottland, Camping
schöner, grosser Campingplatz
Koordinaten: 56.80536, -5.073578
N 56° 48' 19.3"  E -5° 4' 24.9"
letzter Besuch: 9.2016

Schottischer Regentag 12.9.2016

Es regnet und windet, trotzdem vergeht der Tag wie im Flug

Beim Erwachen heute Morgen höre ich das Geprassel auf unserem Womodach. Ein schlechtes Zeichen, der Wetterbericht hatte wohl recht, es regnet in Strömen. Die Wanderung auf den höchsten Punkt von Grossbritannien fällt damit ins Wasser. Na ja, man musste irgendwie damit rechnen. Leider!

Zuerst frühstücken wir einmal ausführlich, duschen ausgiebig bis unser Wassertank fast leer ist und danach überlegen wir im Womo, was wir machen könnten. Der Entschluss ist schnell gefasst, wir müssen doch unsere Gummi(wander)stiefel ausprobieren und auch die neue Regenjacke. Ohne diese Plastikschütze könnte man heute gar nicht raus.

Wir marschieren zum Glen Navis Besucherzentrum, und von dort den offiziellen Weg auf den Berg. Wenigstens ein Stückchen bergfeeling holen und ins Tal hinab sehen. Nach zwei Stunden sind wir wieder ganz trocken, na ja, innen ein bisschen verschwitzt, beim Womo und überlegen uns, wie es weitergehen sollte. Auch morgen wird das Wetter nicht viel besser sein. Wir werden heute Abend nochmals hier auf dem Campingplatz übernachten, abends vielleicht noch ins nahegelegene Restaurant gehen und Haggis essen. Allerdings bin ich mir noch nicht wirklich sicher, ob ich das dann auch bestelle. Die schottische Spezialität ist nichts anderes als mit Innereien und Zwiebeln gefüllter Schafsmagen.

Momentan plane ich den morgigen Tag. Wir werden nach Glenfinnan gehen und dort will ich die Dampflock fotografieren, wie sie über das Viadukt fährt, das in den Harry Potter Filmen immer zu sehen ist. Zum Glück gibt es im Internet eine Website, die den genauen Fahrplan des Jakobitter-Express anzeigt. Der Zug wird irgendwann zwischen 10:30 und 11 Uhr dort drüber fahren und am Nachmittag in die andere Richtung wieder zurück. Bei Google Earth habe ich schon mal mögliche Positionen für den Kamerastandpunkt gesucht. Ich hoffe nur, wir haben irgendwie wenigstens ein ganz klein wenig gutes Licht für die Fotos, und nicht nur Dauerregen. Heute habe ich die gemachten Fotos etwas bearbeiten müssen, damit sie dennoch etwas anschaulich wirken, denn der Regen liess nicht grad fotografische Meisterwerke zu.

Nachtrag: wir kommen jetzt grad vom Nachtessen, an die Haggis haben wir uns noch nicht getraut, da müssen wir uns langsam herantasten. Steaks waren doch zu verlockend...

Übernachtung

Fort William - Glen Nevis Caravan Park ****
Schottland, Camping
schöner, grosser Campingplatz
Koordinaten: 56.80536, -5.073578
N 56° 48' 19.3"  E -5° 4' 24.9"
letzter Besuch: 9.2016

Schottland verzaubert uns 13.9.2016

Mit den ersten Sonnenstrahlen hat uns dieses Land gefangen genommen.

Um punkt Acht fahren wir in Fort William los, denn wir wollen in Glenfinnan bereit sein, wenn die Dampflock keuchend über das Harry Potter Viadukt stampft. Und da wir noch nicht wissen, wo es einen guten Fotopunkt gibt, bin ich lieber zu früh als zu spät dran. 200m nach dem Visitorcenter gibt es rechts einen kleinen Parkplatz, perfekt für unser Vorhaben.

Bei leichten Regen mit neuen Gummistiefeln und Fotoapparat stapfen wir Richtung Viadukt. Eine halbe Stunde später haben wir unseren Fotopunkt gefunden und sind beim Wohnmobil zurück, um Stativ, Regenschirm und die restlichen Fotoutensilien zu holen. Um halb zehn wären wir dann bereit, so dass der Zug kommen kann. Blöd nur, dass der Fahrplan sagt, dass die Eisenbahn erst um 10:15 Uhr in Fort William losfährt. Nach meinen Berechnungen sollte er also etwa gegen 10:45 Uhr über das Viadukt rollen.

Es kommen immer mehr Leute, Touristen aus Asien und Europa, Eisenbahnliebhaber aus England und alle kommen mit Fotoapparat oder Smartphones und warten. Inzwischen hat es zu regnen aufgehört und um 11:10 Uhr dringen die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken. Fünf Minuten später braust dann der Zug an um nach zwei Minuten wieder zu verschwinden. Aber echt, diese zwei Minuten haben sich gelohnt, der Zug sieht wirklich so aus wie der Hogwart-Express aus Harry Potter und dann dieses Viadukt, wie es eben im Film vorkommt. Aus Nervosität ruiniere ich fast meine vorher sorgfältig getesteten Fotoeinstellungen, aber ich knipse wie wild drauflos. Einige Fotos sind sogar ganz gut geworden…

Nachdem der Spuk vorüber ist, gehen wir noch auf der anderen Strassenseite das schottische Denkmal am See anschauen (oder ist es das Meer?), aber irgendwie reisst es uns nicht mehr vom Hocker, das vorher ist einfach noch in unseren Knochen drin.

Wenig später fahren wir weiter Richtung Mallaig. Das Wetter wird immer schöner, der Himmel blauer, das Licht besser und dadurch auch die Landschaft sehr, sehr eindrücklich. An vielen Orten halten wir an einer der unzähligen Parkbuchten und machen Fotos. Um halb zwei kommen wir dann in Mallaig an der Fährstelle an und müssen leider erfahren, dass alle Fähren voll sind und wir erst auf die 18:10 Uhr Fähre kommen. Ist aber nicht schlimm, wir haben ja ein Womo. Nur am Hafen kann man nicht parkieren, wir müssen etwas zurück ans Ende des Dorfes vis-à-vis des Hafens und dort hat es wunderbare Womoparkplätze direkt am Meer.

Wir erledigen unsere Einkäufe, schlendern durch das Dorf mit den vielen Touristen (der Dampflockzug ist am Bahnhof hier und die Fahrgäste haben zwei Stunden Aufenthalt, bevor er zurückkehrt).

Schnell ist es anfangs Abend und wir auf der Fähre Richtung Sky. Das Licht ist traumhaft, als wir auf Sky ankommen, wir könnten schreien vor Schönheit. Anita macht während dem Fahren Foto über Foto und als ich ca. nach 15 km einen Wegweiser zu einem Parkplatz sehe, biegen wir kurzentschlossen ab. Eine Meile fahren wir über eine Schotterpiste, bis wir an einem wirklich einsamen Parkplatz inmitten der Natur ankommen. Wow, hatten wir Glück, das ist der perfekte Übernachtungsplatz!

Ein kurzer Spaziergang mit Fotoapparat im Sonnenuntergang und dann beginne ich draussen zu grillen, während Anita drinnen ein feines Risotto kocht.

Es war ein wunderbarer, perfekter Tag und wenn wir jetzt morgen nochmals solch ein Wetter haben, sind wir richtige Glückskinder!

Übernachtung

Drumfearn - Kinloch Forest ****
Schottland, frei
herrlich ruhig, ein bisschen schräg, liegt nicht im Wald, keine Meersicht
Koordinaten: 57.17806, -5.800211
N 57° 10' 41"  E -5° 48' 0.8"
letzter Besuch: 9.2016

Old Man of Storr und Quiraing 14.9.2016

Für Frühausfsteher ist Schottland nichts, darum für uns bestens geeignet.

Morgens beim Erwachen regnet es wieder, wieder ein Grund, länger liegen zu bleiben. Etwas später schaue ich noch in den Wetterprognosen nach: am Nachmittag sollte es trocken bleiben. Hoffentlich stimmt das auch. Um halb zwölf fahren wir weiter Richtung Norden. Als wir in der Ortschaft Portree vorbeikommen, regnet es noch immer Bindfäden. Ein Grund also, anzuhalten, Ortschaft anschauen und ein paar Einkäufe zu machen. Weiterfahren im Regen macht irgendwie keinen Spass, die sicherlich wunderschöne Gegend sieht man kaum, Fotos werden sowiso nichts.

Nach einer kleinen Siesta, denken wir auf einmal, dass es doch besser ist, weiter zu fahren, die Aussicht auf einem Parkplatz ausserhalb des Dorfes ist allemal schöner als hinter der Baustelle, wo wir jetzt stehen. Also weiter.

Schon einige Kilometer später sehen wir den Parkplatz vom gossen Bruder der Hinkelsteine von Obelix, ein riesiger Felsen, der wie ein Hinkelstein aussieht und über 50m hoch ist und Old Man of Storr heisst. Wir parken am Strassenrand wie alle anderen auch und machen es uns im Knutschi bequem. Solange der Regen auf das Dach prasselt, haben wir nicht unbedingt Lust, die Wanderung zum Old Man of Stor zu unternehmen.

Irgendwann weit nach 14 Uhr wird das Geprassel auf dem Dach etwas weniger, die Sicht etwas besser. Wir haben nun schon lange dem Nichtstun gefrönt und beschliessen, doch noch die Wanderung zu unternehmen, dick eingepackt mit Pelerine und Wanderschuhen.

Der Weg führt steil nach oben immer den Hinkelstein im Blickfeld. Wir schwitze und merken fast nicht, dass es inzwischen nicht mehr regnet. Nun ist es natürlich angenehmer, ohne Regenschutz den Berg hoch zu wandern. Oben am Felsen beschliessen wir, noch weiter nach Norden und hinauf zu gehen, denn die Fotos vor dem Felsen sind uns noch nicht spektakulär genug.

Ganz oben auf einem schönen Plateau sind wir ganz alleine, super Blick auf das Meer und die Berge dahinter, auf der Seite der Old Man of Storr. Es ist fantastisch hier oben und als dann noch für ca. drei Minuten die Sonne hervorkommt, ist das Glück perfekt.

Auf dem Rückweg marschieren wir nun hinter dem Felsenzahn durch und sind um 16 Uhr wieder bei unserem Knutschi. Ich bin zufrieden, denn einige Fotos sind sicher gut geworden und dann kann ich trotz Regen hier doch noch einige zeigen.

Wir beschliessen, weiter bis nach Staffin zu fahren und von dort die kleine Strasse nach Quiraing zu nehmen. Oben auf dem Pässchen hat es einen Parkplatz, wo man sicher übernachten kann, habe ich auf Google Maps gesehen.

Die Strasse dort hinauf ist sensationell, schön schmal aber dank den vielen Ausweichbuchten kein Problem. Die Gegend ist extrem schön und unser Herz springt vor Freude. Oben angekommen ist schnell parkiert, Fotoausrüstung geschnappt und umhergezogen. Ein Foto nach dem anderen ist im Kasten, eins besser wie das andere und wir können uns nicht satt sehen.

Und dann plötzlich, wie aus dem nichts, überall Midges, die kleinen Mücken die beissen. Ich habe das Gefühl, sie kriechen in meine Ohren, überall in den Haaren und nur mit den Armen fuchteln bringt absolut nichts. Da die Sonne auch weg ist und heute bestimmt nicht mehr kommt, zurück ins Womo und uns verbarrikadieren.

Fotos anschauen, auswählen und Blog schreiben, die täglichen Arbeiten. Abendessen lassen wir heute aus, wir haben uns den ganzen Tag mit Kleinigkeiten vollgestopft.

Wir hätten den perfekten Standort für einen fantastischen Sonnenaufgang, aber hoffentlich sehen wir die Sonne morgen überhaupt.

Ach ja, das Fazit für heute: Insel Sky ist unbedingt ein Muss und extrem schön!

Übernachtung

Staffin - Quiraing ****
Schottland, frei
oben an einem Pässchen, super Aussicht
Koordinaten: 57.62840, -6.289645
N 57° 37' 42.3"  E -6° 17' 22.7"
letzter Besuch: 10.2016

Schlechtwetterprogramm 15.9.2016

Regentag in Schottland auf der Isle of Sky

Es war nix mit dem Sonnenaufgang. Alles hätte gestimmt, super Gegend und gut gelaunt, obwohl ich extra um 6 Uhr aufgestanden bin. Aber es hätte nicht sein sollen, dicke Wolken verhüllen den gesamten Himmel, aber immerhin regnet es nicht. Trotzdem mache ich ein paar Fotos und warte auf irgendein Wunder, dass doch plötzlich die Sonne kommt.

Es sollte nicht sein, der Himmel in einer einheitlichen grauen Suppe und diffuses Licht. Ich kehre zum Wohnmobil zurück, wo wir frühstücken und alles ein bisschen aufräumen. Nach dem Duschen fahren wir los mit dem Ziel Neist Point, ein Leuchtturm auf dem äussersten Zipfel von Sky.

Die kleine Strasse quer durchs Land zwischen Staffin und Uig ist der absolute Traum. Nur die einsame, schöne Gegend, viele Schafe und sonst einfach nichts. Dieser Abschnitt ist schon Wahnsinn bei schlechten Wetter, wie muss der denn sein, wenn die Sonne scheint? Sogar zwei schöne Übernachtungsplätze lokalisieren wir, der eine kurz bevor es nach Uig hinuntergeht ganz eben und mit Blick über das Meer. Diesen Punkt müssen wir uns merken und haben ihn darum in unsere kleine Stellplatzdatenbank eingetragen.

Das Wetter wird immer schlechter, darum steuern wir kurzerhand Dunvegan Castle an. Wieder mal ein Schloss besichtigen, aber etwas Besseres fällt uns gerade nicht ein. Na ja, als Schlechtwetter Programm ganz ok, aber bei Sonne würde ich da nicht allzuweit fahren dafür. Gut, wir sind eben nicht so die Kirchen, Museen und Schlösser-Typen. Auch durch den anscheinend einmaligen Garten wandern wir bis wir wieder an unserem Knutschi sind.

Das Wetter wird noch schlechter und kurz vor Neist Point sehen wir gar nichts mehr. Dort auf dem Parkplatz sind wir nicht mal ausgestiegen, denn die Sicht beträgt keine 30m.

Anita kocht uns jetzt mal was Leckeres und ich habe es mir gemütlich gemacht. Warten auf bessere Zeiten.

Irgendwann steigen wir dann doch aus unserem Womo in den Nebel und den Nieselregen. Wir laufen auf dem Touristenpfad Richtung Leuchtturm Neist Point. Als wir 200m vom Leuchtturm entfernt sind, hört der Regen auf und es wird etwas heller, also schnell Fotoapparat bereit machen und abdrücken. Leider ist dieser Spuk schon ein paar Minuten später wieder vorbei und es tropft wieder. Nach einem Rundgang durch die Fastruine rund um den Leuchtturm stapfen wir in unseren Gummistiefeln wieder zum Wohnmobil. Wir packen zusammen und fahren 10km zurück nach Dunvegan und fahren dort auf den kleinen Campingplatz am Meer. Das Schild an der Einfahrt "full - only tent" beunruhigt uns ein bisschen. Aber das wichtigste wäre eigentlich nur, dass wir unsere Toilette leeren könnten, dann macht es uns auch nichts aus, weiter zu fahren und frei zu übernachten. Hier findet man wirklich immer einen Platz.

Allerdings haben sie noch genau einen Platz frei aber ohne Strom. Das macht uns nichts aus und wir bleiben für diese Nacht hier.

Und während ich diese Zeile schreibe, wird es vor dem Womofenster plötzlich noch hell. Es regnet zwar noch, aber es scheint, als ob sich die Sonne kurz vor dem Untergehen doch noch zeigen könnte...

Übernachtung

Dunvegan - Kinloch Campsite ****
Schottland, Stellplatz
direkt am See
Koordinaten: 57.43180, -6.579141
N 57° 25' 54.5"  E -6° 34' 44.9"
letzter Besuch: 9.2016

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