schön, aber etwas nervig
Anita erwacht heute mit einem geräderten Körper, so wie ich mich die letzten Tage gefühlt habe. Sie hat wenigstens kein Fieber, bekommt es dann Abends aber auch noch. Mir hingegen geht es heute wieder wunderbar und ich bin wieder voll da.
So entgeht es mir nicht, dass wir heute morgen nur -2 Grad haben, also auch nicht Gefahr droht, dass der Abwassertank oder sonst etwas super schnell zufriert. So mache ich Anita den Vorschlag, sie soll doch im Womo eine heisse Dusche nehmen, das tut doch sicher gut. Danach fühlt sie sich tatsächlich besser, und weil es ihr so gut tut, gönne ich mir diese Wellnessbehandlung grad auch noch. Als wir dann am Aufräumen sind, leeren wir grad noch das erste Mal auf dieser Reise den Feststoffbehälter unserers Trenn-WC’s. Das neue und zu Hause vorbereitete Substrat wird danach wieder eingefüllt und keine 15 Minuten später ist unser WC wieder bereit für die nächsten 4 – 5 Wochen.
Als wir gerade fertig sind, fliegt seelenruhig nur 10m von uns weg ein Seeadler an uns vorbei. Der fliegt extra langsam, nur um uns zu trätseln (gibt es dieses Wort in Hochdeutsch oder nur Schweizerdeutsch? Und wenn ja, wie ist das richtige Wort im Hochdeutschen?), da wir mit unseren Fotoapparaten überhaupt nicht bereit sind. Das wusste der ganz genau!
Als wir fertig sind, läuft gerade die Fähre in den Hafen ein. Was, jetzt schon? Es ist 10:45 Uhr und die Fähre legt um 11:10 Uhr ab. Also eine genaue Punktlandung für uns. Nur noch schnell Wassertank füllen. Aber das geht so gähnend langsam, Tropfen um Tropfen fliesst gefühlt vom Wasserhan durch den Schlauch. Langsam werde ich nervös, schon 3 Minuten um und immer noch erst beim ersten Strich der Füllstandsanzeige. Es kann doch nicht sein, dass wir nun die Fähre verpassen. Wir müssen uns entscheiden: was ist wichtiger, ein voller Wassertank oder die 11:10 Uhr Fähre? Wir wählen den Wassertank, eine Fähre fährt auch später noch. Aber dann, genau um 11 Uhr ist der Tank endlich voll, Schlauch auspusten, in die Garage werfen, Wasserdeckel auf den Tank, ans Steuer, Knutschi starten und dann mit Vollgas, na ja, ist alles 30 Zone, wo man nicht vom Fleck kommt (aber die Bussen sind in Norwegen so hoch ohne Toleranzabzug, dass wir uns strickt daran halten). Und kriechen so langsam eilig an den Fähranleger. Aber wir schaffen es tatsächlich noch auf die Fähre, Schwein gehabt.
Es geht keine halbe Stunde und wir kommen in Fiskebøl auf den Lofoten an. Nach dem Fähranleger direkt rechts auf die kleine Strasse ohne Nummer Richtung Straumnes. Es ist hier wieder eine andere Welt, wir sind quasi alleine unterwegs, die Strasse zwischen Meer und steilen Bergen, typisch Lofoten halt. Wir geniessen die langsame Fahrt mit verschiedensten Wetterstimmungen und hey, wer hat gesagt, auf den Lofoten liegt kein Schnee? Alles weiss, soweit das Auge sieht.
Bei Rolf's Bar (nicht meiner) machen wir einen kurzen Zwichenstopp. Es wäre der ideale Übernachtungsplatz, aber es ist erst Mittag, noch etwas früh. Dafür machen wir Fotos von den gegenüberliegen weissen und von der Sonne beschienenen Inseln Litløya und Gaukværøya.
So fahren wir weiter, gehen noch einkaufen und dann in der Gegend vom Gimsøystraumen suchen wir einen Übernachtungsplatz. Ein grosses Schild Bobilparking Lofoten zeigt uns den Weg links hinab zum Meer. Wir fahren das Strässchen herunter und stoppen bei der kleinen Reception. Die (wahrscheinliche) Betreiberin (sie sitzt in einem Auto mit dem Logo des Stellplatzes) ist gerade in einem Gespräch mit einer einheimischen (auf Hundespaziergang) beschäftigt, unterbricht dieses Gespräch für 10 Sekunden und ruft uns zu : «closed in winter» und redet mit der Hundebesitzerin weiter.
Wir stehen da wie begossene Pudel und drehen sehr mühsam unser Knutschi im Tiefschnee. Danach haben wir Mühe, das Strässchen wieder nach oben auf die Hauptstrasse zu kommen. Ich bin etwas angesäuert, warum könnte man das nicht schon oben beim grossen Wegweiser hinschreiben, closed? Ich bin sicher nicht der Einzige, der da für nichts runtergefahren ist. Irgendwie habe ich das Gefühl, das ist Lofoten like, die werden im Sommer so einen grossen Umsatz machen, da sind sie im Winter nicht auch noch auf Gäste angewiesen. Etwas weiter vorne stoppe ich und konsultieren auf dem Web einen Campingplatz, der auf einem Wegweiser 2.5km angibt. Auf der Webseite steht ganz klar, keine Reservierung notwendig und wörtlich «Der Campingplatz ist offen». Also nix wie hin, da auch dieser mit toller Aussicht direkt am Meer liegt.
Aber als wir dort ankommen, nix geräumt, closed. Es nervt schon ein bisschen, aber sie haben es hier einfach nicht nötig, nicht mal, um die Webseite aktuell zu halten.
Wir haben momentan grad den schönsten Sonnenuntergang-Abendstimmung, und so entscheiden wir, die 15km nach Henningsvaer zu fahren, dort gibt es vor dem Städtchen einen grossen Parkplatz, den wir kennen und wo übernachten erlaubt ist. Und gleichzeitig haben wir volle Sicht auf den Sonnenuntergang.
Dort angekommen legt sich Anita hin und ich mache den Rest, also inklusive kochen und Abwasch! (und Pflege von Anita)
8:12 Uhr Sonnenaufgang
16:22 Uhr Sonnuntergang
8:10 Std. Tageslänge
92 km
Was jetzt?
Wir sind nun an einem Wendepunkt angekommen: ein absoluter Traumtag mit Sonne und Neuschnee und das auf den Lofoten. Sogar den meist fotografierte Fussballplatz der Welt konnten wir bei perfekten Bedingungen ablichten. Wir haben bisher das Nordkap erreicht, Nordlichter vor dem Meer und dem Nordkap-Globus gesehen, in Eiswasser gebadet, mit einem Eisbrecher gefahren. Gestern Nacht leuchteten während Stunden Nordlichter über unserem Knutschi, wir sind nicht mal mehr nach draussen, sondern haben von innen hin und wieder zugeschaut. Total überheblich - aber harte Realität. Wie soll es denn jetzt weitergehen? Schöner kann es einfach nicht werden. Wir haben heute wieder so tolle Fotos gemacht, für uns der absolute Traum. Besser? Für uns unmöglich.
Was für Fotos soll ich denn ab morgen veröffentlichen? Landschaftsbilder gibt es keine schöneren mehr, Nordlichtfotos wird ebenfalls schwierig. Kommen jetzt in den nächsten Tagen Fotos von unseren Menus? Gehen wir vermehrt auswärts essen? Schreiben wir über Gaumenfreuden? Momenten breitet sich eine gewisse Leere aus, wie nach einem grossen Erfolg im Sport. Ziel erreicht, was jetzt?
Ich muss es nun gleich wie damals als Sportler machen: wenn ein Ziel erreicht ist, sofort ein neues Ziel fassen, sonst gewinnt die Leere. Wir sind nun am Ziele evaluieren, die Ziele dürfen nun auch etwas kleiner sein, aber Hauptsache, sie sind da.
Die dick von Schnee eingepackten Bäume Schwedens sehen, mit einem Hundeschlitten durch ein Winterwonderland gleiten, Langlaufen im Herzen Skandinaviens, endlich einen Fisch beim Eisfischen fangen, etc. etc. Es hat also nicht lange gedauert, bis wir neue Ziele gefunden haben. Und Elche im Winter haben wir immer noch keine gesehen, also auch das kommt noch dazu.
Das allergrösste Ziel ist aber nun, dass Anita endlich auch wieder zu 100% auf den Damm kommt, sie musste heute leiden und konnte diesen genialen Tag nur mit leichtem Fieber geniessen. Ich kann ihr ganz genau nachfühlen. Darum werden wir es morgen etwas ruhiger angehen, weniger Kilometer mit dem Womo machen, ausschlafen.
Die bisherig spektakulären Bilder fordern Tribut, in unseren Köpfen, bei unseren Kräften. Man sieht jeden Tag so viel neues, so viel Schönes, dabei hat man Angst, etwas zu verpassen. Auch geniessen kann anstrengend sein.
8:08 Std. Sonnenaufgang
16:32 Std. Sonnuntergang
8:24 Uhr Tageslänge
116 km
und ein teurer Übernachtungsplatz
In den nächsten Tagen ist auf den Lofoten wieder starker Wind angesagt. Nichts für uns, denn unser Windtrauma haben wir noch nicht besiegt. Wir müssen also schauen, wie wir heute von den Lofoten wegkommen können. Das Einfachste wäre, die Fähre nach Bodø zu nehmen, aber diese fährt erst abends um 19 Uhr und macht einen Zwischenstopp auf Værøy und ist um 23 Uhr in Bodø. Blöd nur, dass ab 22 Uhr Sturm und hoher Wellengang angesagt ist – nichts für Anita in ihrem jetzigen kränklichen Zustand und gar nix für einen Umweg übers offene Meer nach Værøy. So etwas kann ich Anita heute nicht zumuten, also bleibt nur der Landweg von 220 km nach Lødingen und dort die Fähre nach Bognes. Diese Fähre fährt ca. alle 90 Minuten und man hat keine Strecke übers offene Meer. Wir entscheiden uns für diese Option, da wir dann von Bognes auch relativ schnell im Landesinneren sein könnten.
So machen wir unser Knutschi abfahrbereit und starten den Motor schon um 8:30 Uhr. Anita hat gut geschlafen und ihr geht es nun auch viel besser als gestern.
Wir fahren auf frisch geräumten Straßen los, es ist ein ähnliches Gefühl, wie wenn man morgens als Erster auf einer neuen Skipiste ist. Es ruckelt nix, alles sieht strahlend weiß aus, und das Gefühl ist einmalig. Wir durchfahren die ganzen Lofoten, können die Fahrt genießen, denn wir sind nicht gezwungen, Fotos zu machen – alles schon mal gesehen und mindestens schon fotografiert. Es sind unzählige Gruppen unterwegs, die wahrscheinlich einen Fotokurs gebucht haben. An jeder schönen Stelle stehen zehn Fotografen mit Stativen und Objektiven und knipsen. Unglaublich, wie viele Leute hier solche Kurse gebucht haben. Und es sind nicht immer die gleichen …
Nach 50 km beginnt es zu schneien, und es hört nicht mehr auf, bis wir auf der Fähre sind. Die Landschaft wird in frische Watte gepackt – die Straße auch.
Beim Wikingermuseum in Bøstad machen wir einen Stopp und wollen das Museum wieder einmal besuchen. Allerdings öffnet es erst um 11 Uhr, und wir sind 45 Minuten zu früh. Warten? Nein, wir haben noch viele Kilometer vor uns, und so fahren wir gemütlich weiter. Exakt nach 220 km kommen wir am Fähranleger an, und gemäß Fahrplan fährt um 14:30 Uhr die nächste Fähre. Also haben wir noch schön Zeit für einen Kaffee und eine heiße Schokolade.
Etwas später fahren wir dann in den Bauch der Fähre, und wie üblich hier muss man nix vorreservieren oder Tickets kaufen. Alles läuft elektronisch und automatisch ab. Und weil wir vom Sommer noch mit dem Ferrypass registriert sind, kriegen wir auch noch automatisch 50 % Rabatt. Schon auf dieser Fährfahrt sind die Wellen ziemlich hoch, und es bestätigt uns, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben und die Fähre nach Bodø nicht genommen haben.
Jetzt stehen wir wunderschön, nur wenige Kilometer nach Ankunft der Fähre, direkt am Meer auf einem kleinen Rastplatz an einer kleinen Straße – richtig perfekt für eine erholsame Nacht und einen ruhigen Abend.
Aber etwas möchte ich allen Winterreisenden auf den Lofoten noch mitgeben: Übernachtet nicht auf dem Parkplatz in Reine am Hafen! Der Stellplatz ist dort nämlich nicht geräumt, man kommt mit dem Wohnmobil also nicht auf den riesengroßen, leeren und nicht genutzten Platz. Man kann nur vorne auf den Parkplatz mit der automatischen Nummernerkennung fahren. Allerdings ist es ein Ding der Unmöglichkeit, die Parkgebühren dort in Erfahrung zu bringen. Nicht mal, wenn man sich in der App registriert hat, findet man heraus, was es ungefähr kostet – es erscheint nur der Hinweis, dass die Parkgebühren beim Verlassen des Parkplatzes abgerechnet werden.
Und unsere Gebühren für 15 Stunden betrugen happige 65 CHF!
8:07 Uhr Sonnaufgang
16:22 Uhr Sonnenuntergang
8:15 Uhr Tageslänge
234 km
4:17 Std.
54 km/h
9,1 Liter
Zwischengeschichte: der Streit geht weiter
Der Fachmann wunder sich, der Laie staunt. Schon wieder ändert sich die Kosten auf dem Nordkapp, so wie in den letzten Jahren regelmässig alle paar Monate.
Der Streit um die Zugangsgebühren am Nordkap geht in die nächste Runde. Erst sollte gezahlt werden, dann wieder nicht – und jetzt? Der Staatsverwalter für Troms und Finnmark hat den jüngsten Beschluss der Kommune Nordkapp, der der Hotelkette Scandic das Kassieren von Gebühren erlaubte, für ungültig erklärt. Die Kommune muss das Thema nun erneut beraten.
Touristenmagnet mit Eintrittspreis?
Das Nordkap ist die wohl bekannteste Touristenattraktion Nordnorwegens. Viele, die es bis dorthin schaffen, sind bereit, für den Zugang bis zum berühmten Globus und zur Nordkaphalle zu zahlen. Betreiber des Geländes ist die Hotelkette Scandic, die es von Rica Eiendom gepachtet hat. Die eigentliche Besitzerin, die staatliche Institution Finnmarkseiendommen (FeFo), hat Rica Eiendom mit der Verwaltung betraut.
Wer darf am Nordkap verdienen?
In der Kommune Nordkapp, die nach dem markanten Felsen benannt ist, gab es in den letzten Jahren unterschiedliche politische Ansichten. Einige wollten sicherstellen, dass mehr von den Einnahmen in der Region bleibt. Andere betonten, dass jemand sich um die Attraktion kümmern muss. Wieder andere pochten auf das Jedermannsrecht, das freien Zugang zur Natur garantiert.
Rückblick: Das Hin und Her um die Gebühren
2020: Die Kommune verbietet Scandic, für den Zugang zum Plateau Geld zu verlangen. Der Betreiber klagt – und verliert. Für die Nordkaphalle darf aber weiterhin Eintritt erhoben werden. Bis dahin musste jedes Fahrzeug einen Eintritt zum Nordkapp-Plateau bezahlen. Kein Tourist hat sich darüber aufgeregt. Ab da musste man nur noch für dein Eintritt in die Nordkap-Halle Eintritt bezahlen, will man also einen Kaffee trinken gehen oder den Shop anschauen, muss zuerst bezahlt werden.
2024: Eine neue politische Mehrheit erlaubt Scandic erneut, Gebühren für den Zugang zu kassieren. Dagegen klagt die Organisation Forum for natur og friluftsliv (FNF) Finnmark, die bemängelt, dass Outdoor-Organisationen nicht angehört wurden und die Entscheidung nicht ausreichend begründet war.
2025: Der Staatsverwalter hebt den Beschluss auf. Begründung: mangelnde Analyse und unzureichende rechtliche Grundlage.
Das Ergebnis: Bis auf Weiteres dürfen am Nordkap keine Gebühren für den bloßen Zugang zum Plateau verlangt werden. Wie es weitergeht, liegt nun wieder in den Händen der Kommune.
Ab sofort muss also keine Parkplatzgebühren mehr bezahlt werden, vor zwei Wochen mussten wir noch bezahlen…
auftanken
Wir haben heute vorgenommen, endlich einen Ruhetag anzukassieren. Wir haben es dringend nötig, um all die Eindrücke verarbeiten zu können. So fahren wir heute exakt 50km in einer Stunde und sind schon um 11 Uhr auf einem sehr schönen Stellplatz im Örtchen Innhavet. Die Stellplätze finde ich übrigens jeweils auf der Webseite von bobilplassen.no. Wir richten uns ein, stecken wieder einmal Strom an unser Knutschi und machen dann den ganzen Nachmittag gar nix. Das heisst, Anita kann sich endlich mal etwas erholen und den ganzen Nachmittag ruhen. Ich lege mich auch mal für ein paar Minütchen hin und zack, schon schlafe ich wie ein Stein mitten am Nachmittag. Wir haben diese Erholung nötig. So viele Eindrücke, so schöne Gegenden und so schönes Wetter, das zerrt einfach an den Kräften. Dann schlage ich mal nach, was der Schlaf eigentlich bewirkt beim Menschen. Unter anderem steht da beim Gehirn und Gedächtnis: Schlaf hilft, Erlebtes zu verarbeiten und Erinnerungen zu festigen. Das Gehirn räumt unnötige Informationen aus und sortiert Wichtiges. Was wurde wohl bei mir in dieser Stunde Nachmittagsschlaf sortiert? Und welche Informationen wurden gelöscht? Ich denke, dass ich noch alles von vor dem Schlaf weiss: wo wir sind, wie ich heisse, wohin wir wollen und was wir machen.
Aber wir sind beide wie tilt. Die Anspannung ist verflogen, wir lassen uns gehen und können uns so langsam doch noch erholen. Wir hätten eigentlich viel früher Erholung einbauen sollen, aber mal ehrlich, wir sind in den Ferien, da ist doch alles Erholung!
Egal, ich freue mich nun aber schon auf morgen, was gibt es Neues zu entdecken? Hat es in den norwegischen Bergen wieder mehr Schnee wie hier im Norden am Meer? Fahren wir morgen schon bis nach Schweden?
Mit dem Blog warte ich bewusst, bis es etwas später ist. Sonst kommen die Nordlichtfotos wieder nicht im Beitrag drin vor, denn auch gestern konnten wir wieder einige fotografieren. Aber weil sie eben erst nach der Veröffentlichung des Bloges eintrafen, sind sie wieder nicht publiziert. Jetzt trete ich alle halbe Stunde vors Womo und schaue in den Himmel, aber genau heute regt sich nichts. «Hoffentlich siehst du nichts, sonst muss ich auch wieder nach draussen» ist das einzige, was ich von Anita zu diesem Thema höre.
(Ach ja, wer Interesse hat, unseren Youtube-Kanal zu abonnieren, kann das gerne machen: https://www.youtube.com/@KnutschisWomoblog Wir werden in Zukunft noch einige Strassenvideos da veröffentlichen.)
Und weil ich sonst hier nichts zu schreiben habe, kommen wir endlich mal zum Thema essen! Ja genau, heute gab es Rösti mit Spiegelei aus den vorigen Gschwellten, die wir vorgestern zum Raclette hatten. Gestern Abend gab es Spagehetti Bolognese (keine Resten) und davor Pouletsgeschnetzeltes SüssSauer mit Reis. Immer selber gekocht, es wird also wieder mal Zeit, dass wir auswärts essen gehen.
Ansonsten halten wir uns wirklich gut mit dem Essen, beim Einkaufen kaufen wir weniger Süsses wie normalerweise und ein Sack Chips reicht inzwischen eine ganze Woche und nicht nur einen Abend. Wir haben dazugelernt. Ob das die Waage auch merkt, wenn wir nach Hause kommen?
Ansonsten ist auch der heute Tag wieder viel zu schnell um. Obwohl die Tage nun schon sehr viel länger sind wie anfangs Reise, heute schon 8:35 Stunden.
7:53 Uhr Sonnenaufgang
16:28 Uhr Sonnenuntergang
8:35 Std. Tageslänge
50km
0:59 Std.
50 km/h
10,4 Liter
unseres Reisestrecke