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Marokko 2017
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Am Atlantik

Wir haben es nach langer Reise geschafft

Wie immer in unserem Knutschi schlafen wir wie die Hergötter und wachen pünktlich kurz vor acht auf. Genau richtig, um das MTB-Bike-Rennen an Olympia mitzuverfolgen und den historischen 3-Fach-Triumpf der Frauen mitzuerleben. Wahnsinn! Herzliche Gratulation an alle drei!

Als die Medaillen verteilt sind, machen wir uns zu Fuss zum Amphitheater auf. Es sind wenige hundert Meter und es ist beeindruckend gross. Ist ja auch das grösste erhaltener in Gallien aus der Römerzeit. Schade nur, dass zwei Gemeindearbeiter das Gras mähen, bei ihrem Arbeitstempo werden sie mindesten heute den ganzen Tag haben und ihr roter Kastenwagen an bester Fotoposition sicher nicht wegfahren.

Es ist trotzdem sehr schön und so laufen wir dann die knapp 2km zur Pyramide de Couhard (Römisches Mausoleum aus dem 2. Jahrhundert). Der Fussweg geht ziemlich bergauf und wir kommen verschwitzt an. Aber auch hier hat es Arbeiter an dieser Felspyramide, die hinter den Abschrankungen am Arbeiten sind. Also auch hier keine Top-Fotos möglich, auch, weil der Himmel in einem eintönigen Grau ist und das Wetter gegenüber gestern schon etwas schlechter ist.

So spazieren wir wieder zurück und entschieden, das Kreuz der Freiheit hoch über der Stadt nicht mehr zu besuchen, stattdessen den Weg Richtung Atlantik unter die Räder zu nehmen.

Das Navi zeit 9 Stunden, schlussendlich werden es 7:51 Std Fahrzeit und 622km. Zu Beginn keine Autobahnen, aber durch riesige Sonnenblumenfelder und unendliche Wälder. Irgendwann sind wir in Nevers, dann beginnen die Kilometer auf den Autobahnen, es regnet schätzungsweise 20x, 20x trocknen die Strassen auch wieder ab, aber Sonne sehen wir nirgends.

Erst als wir in den Abendverkehr von Nantes kommen, diese hinter uns lassen und die letzten 20km Richtung Atlantik fahren, sehen wir blaue Fetzen am Himmel. Je näher wir unserem Zielort kommen, desto schöner wird das Wetter. Jetzt ist nur noch nicht klar, ob wir Platz auf dem anvisierten Stellplatz haben. Wir halten unsere Karte an den elektronischen Zahlkaste und werden tatsächlich reingelassen. Wir füllen nun Wasser und suchen uns einen der zwei letzten Plätze aus. (Laut Webseite hat es noch 10 freie Plätze, na gut, dann muss man etwas näher zusammenrücken).

Wir haben schnell parkiert und dann sofort los die 200m bis zum Meer. Und dann liegt es vor uns: blau, wellig, salzig. Wir haben es geschafft!

Wir machen einen kleinen Spaziergang dem Meer entlang durch die kleinen Dünen und sind momentan einfach glücklich und zufrieden. Und auch etwas müde von der langen Fahrt. Heut werden wir nichts mehr machen, nicht mal mehr kochen. Aber wir sind endgültig in den Ferien angekommen.

Übernachtung

Fromentine - La Barre-de-Monts****
Stellplatz

200m 

Koordinaten: 46.88547906863454,-2.151794207127227
letzter Besuch: 7.2021

28.7.2021 - Moin, moin! Glückwunsch, dass ihr es geschafft habt! Ihr steht in Fromentine in der Nähe der Kläranlage. Besucht Noirmoutier und Noirmoutier-sur-Ile. Die Stellplätze sind zwar grottig, aber die Insel ist schön. Passage du Gois ist auch ein Erlebnis. Vor dem Eingang zur Passage ist ein Obst- und Gemüsestand, dahinter ist die "Cueillette", wo man zu gewissen Zeiten selber Erdbeeren und Gemüse pflücken kann. Salz kaufen nicht vergessen... Viel Spaß! Alfred

Alfreed


28.7.2021 - Grüßt schon mal Frankreich von uns - wir kommen im Herbst nach. Viel Spaß und genießt die Zeit! Liebe Grüße Micha und Annette

- Micha


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