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Isle of Skye 2016
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Dashcam als Fehlkauf?

Nach einem halben Jahr hätte ich mir das Geld für die Dashcam sparen können...

LUKAS LK-7900 ACE

Seit Beginn unserer Wohnmobilzeit habe ich eine Dascam fix installiert. Dashcams nehmen während einer Fahrt laufend die Bilder auf, speichern sie ab und überspielen sie, wenn sie nicht gebraucht werden. Auf meinem 64GB Speicherchip haben rund 20 Stunden Fahrt platz, bevor die ersten Bilder wieder überspielt werden.

Das Positive zuerst: sie läuft und läuft und läuft, ohne dass ich mich darum kümmere. Sie startet mit dem Motor und stellt auch erst ab, wenn wir parkiert haben. Und wenn ich mal kontrolliere, ob die Bilder drauf sind, sind sie immer da. Bei langsamer Fahrt in einer Stadt sind die Bilder wirklich gut, aber mit dem Wohnmobil halt eher selten.

Aber, es gibt einige Punkte, die ich mir anders vorgestellt habe:

  • Die Frontscheibe muss blitzblank sein, sonst sieht man jeden Spritzer und jede klebende Mücke.
  • Je nach Sonneneinstrahlung habe ich das halbe Armaturenbrett gespiegelt.
  • Die Bildqualität ist nicht wirklich berauschend, reicht nie und nimmer, um Landschaftsfotos vom Video zu nehmen. Auch Autonummern sind nur in sehr günstigen Fällen zu erkennen.
  • Die GPS-Daten und Geschwindigkeiten, die gespeichert werden sollen, dafür reicht der GPS-Empfang meistens nicht aus, ziemlich schlechter Empfang gleich unter dem Dach.

Tja, und ich dachte, ich habe eine wirklich gute und nicht ganz günstige Cam gekauft, trotzdem reicht sie meinen Ansprüchen nicht. Mein Modell: LUKAS LK-7900 ACE Dash Cam Full HD

Ach ja, und um die Bilder anzuschauen, hatte ich noch nie wirklich Zeit und meistens interessiert es mich auch nicht mehr. Nur einmal, als wir am Strassenrand ein Reh gesichtet haben, war es auf der Dascam nicht so scharf, als dass man es erkennen konnte.

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