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Drombeg Stone Circle Irland 2019
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Ein Hoch auf Island

Unglaubliche Insel

Uns gehen die Superlativen aus! Heute ist unser letzter Tag auf Island, die Fähre legt um 20 Uhr Ortszeit ab (22 Uhr Schweizer Zeit). Aber bis dahin geniessen wir das Land noch so, wie es am typischsten ist: in einem öffentlichen Bad!

In Egilsstadir soll es ein ziemlich neues Bad geben und da wir nach dem Ausschlafen genügend Zeit haben, der Weg zum Hafen nur noch 30 km ist genehmigen wir uns ein Bad im Vök Baths, das direkt am See Urriðavatni liegt.

Da das Bad erst um 12 Uhr mittags öffnet, stehen wir punkt 12 Uhr beim Eingang und betreten dann als erste heutige Gäste dieses Bad. Und es ist absolut genial. Wassertemperatur zwischen 37 und 41 Grad in verschiedenen Pools und zwei sind direkt in den See hinein gebaut. Es ist unglaublich, vor allem, weil wir die erste Viertelstunde alle Pools für uns ganz alleine haben. Das Bad ist wirklich nicht überlaufen! So geniessen wir die Zeit hier mit direktem Blick auf den See, und nicht nur das, wir tauchen natürlich auch noch in den See ein bei 12 Grad Wassertemperatur aber dann sind wir ganz schnell wieder im warmen Wasser von 40 Grad, was viel, viel angenehmer ist.

Etwas später genehmigen wir uns einen Drink an der Wasserbar und sind einfach nur glücklich. Es waren unglaubliche vier Wochen in Island, wir haben so viel erlebt, gesehen und erfahren, dass wir es als wundervolles Wohnmobilland in Erinnerung halten. Und das allerbeste: wir haben noch nicht alles gesehen, also haben wir einen Grund, hierher zurück zu kehren.

Nach über 2 Stunden im warmen Wasser verlassen wir eingeweicht das Bad, packen im Knutschi unsere Sache für die Fähre zusammen und fahren nach Egilsstadir an eine Tankstelle. Schliesslich müssen wir unser Knutschi noch schön sauber reinigen, damit wir dann überall wieder einen guten Eindruck machen.

Danach machen wir uns auf die letzten 30 km auf Island, von insgesamt 3800km. Zuerst steil den Berg hoch, wir geniessen nochmals die Aussicht auf die grosse Ebene, bevor wir bei 5 Grad in den Bergen Richtung Meer abfahren. Die Fähre sehen wir schon von weitem und wir kommen um halb vier am Hafen an. 

Noch haben wir schön Zeit, um uns ein Mittaesseng kochen zu können, schliesslich müssen wir noch den Kühlschrank leeren, bevor wir auf der Fähre das Gas abdrehen müssen.

Und wie fast immer bei uns beim Warten auf der Fähre, mitten im Kochen bewegt sich plötzlich unsere Wartekolonne vorwärts. Wir kommen urplötzlich in den Stress, sind mit vollem Maul am Checkin-Schalter kurz vor der Fähre. Schnell räumen wir alles zusammen, drehen das Gas ab, würgen die Resten hinunter, packen für die Fähre fertig und kontrollieren zweimal, ob wir für die dreitägige kommende Kreuzfahrt alles beieinander haben. Und dann, als alles ok ist, müssen wir wieder eine Stunde warten, bis wir dann doch auf die Fähre fahren können. Und auch schon fast Standard: wir bekommen mit unserem Womo von allen 400 Fahrzeugen natürlich den Platz ganz zuvorderst an der Fähre. Man kann dreimal raten, wer in Dänemark dann als letztes vom Schiff fahren wird…

Nun sitzen wir in unserer Kabine, sind eingerichtet, sehen noch auf Island herab und träumen von unseren vergangen Ferien.

In den nächsten Tagen erscheinen dann Blogeinträge über die Islandferien, Packlisten, Tipps, etc. etc. bis wir am 1. Oktober in Dänemark ankommen. Ab dort geht es dann in drei tagen nach Hause.

Island, wir verneigen uns vor dir und dass du so bleibst. Und an die Isländer: sorgt auch um den Tourismus und dass es zu keinem Overtourismus kommt.


Externe Links

28.9.2022 - Sooo schade, sind Eure Ferien zu Ende! Ich habe mich jeden Abend auf Euren Blogeintrag gefreut...

Siro


28.9.2022 - Hallo Anita und Rolf, schön, dass ihr so tolle Islandferien verbringen durftet. Das Lesen euerer Beiträge hat uns viel Freude bereitet und uns auch ein wenig an der Reise teilhaben lassen. Danke. Nun wünschen wir euch noch eine ruhige , entspannte Heimreise. Liebe Grüsse aus Buchs, Astrid und Hansuli

Hansuli


29.9.2022 - Liebe Anita, lieber Rolf - Wir werden eure Reiseberichte auch vermissen. - Nun wünschen wir euch erst einmal eine ruhige See für die Überfahrt. - Dann für die letzten Kilometer gute Fahrt in die Schweiz. - Lieb's Grüessli, auch von Renate -

- Michael


29.9.2022 - Das war wohl volle Absicht: "Mittaesseng" Danke für den lockeren Reisebericht. Ist eine grosse Freude durch euch an euren Reisen Teil zu haben. Ein riesen Dankeschön! Martin

Martin


29.9.2022 - Liebe Anita, liebe Rolf Wie immer , wenn ihr unterwegs seid, verfolgen wir euren Blog.Es war jeden Abend spannend, zu lesen, was ihr erlebt habt. Tolle Berichte und sehr schöne Bilder. Wir wünschen euch eine gute Heimfahrt und grüssen aus Italien.

Ruth & This


30.9.2022 - Salü Anita und Rolf. Eigentlich haben alle schon geschrieben, was zu sagen ist….. Trotzdem auch von uns ganz herzlichen Dank, dass ihr uns auf die Reise mitgenommen habt!!! Nicht allen ist es es möglich solche Reisen selber zu unternehmen, umso schöner wenn man mitlesen und mitschauen kannn. DANKE und kommt gut nach Hause. F und A

Fredy Meile


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