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Broughton Bay England 2016
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Erste Kilometer mit 14 Tonnen und 12 Gängen

Die erste Fahrstunde mit einem grossen Lastwagen war nicht mal ganz so schwierig, wie angenommen.

Lastwagencockpit

Klar, es gibt einige Dinge, die ganz anders sind, der Ablauf des Anfahrens oder auch das Bremsen mit Retarder- und Betriebsbremse ist schon etwas anderes. Auch 12 Gänge hat man nicht immer… Aber im Grossen und Ganzen ging es schon ganz gut, klar, er ist gross und schwer, passt kaum in die eine Strassenhälfte aber das Fahren ist dann doch nicht so ein grosser Unterschied zu unserem Knutschi . Schliesslich gehen nun die anderen PW’s in Deckung und von den anderen Brummis wird man nun gleich behandelt wie einer von ihnen, nix mit „ich bin stärker, geh aus dem Weg“.

Eigentlich echt krass, dass ich nun mit so einem Gefährt lerne und den Führerschein machen will. Das hätte ich mir früher nie vorstellen können. Als Jugendlicher hatte ich nicht mal die Mopedprüfung gemacht, Motoren waren mir suspekt. Autofahren lernte ich auch nur unter Zwang, da ich wegen den Radrennen überall hin musste, ohne Führerschein unmöglich. Und jetzt lerne ich Camion fahren!

Die Ansichten und Prioritäten verändern sich in einem Leben unheimlich. In der Schule war ich früher in Französisch und Englisch eine echte Niete, dass ich später mal fliessen französisch und italienisch Sprechen kann, hätte ich mir nie erträumen lassen. Ebenso campen: Hotels waren das ein und alles und mit dem Wohnmobil in den Urlaub, echt unvorstellbar. Und jetzt mit 50 lerne ich noch Camion fahren, nur dass ich vielleicht später, wenn wieder eine neue Idee kommt, ein grösseres Womo fahren kann.

Im Leben darf man einfach niemals nie sagen!

20.12.2016 - Fast schon philosophische Gedanken, Rolf, kann ich sehr gut nachvollziehen... Gruß Wolfgang

- Wolfgang


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