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Griechenland 2017
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Fazit: Atlantikküste Frankreich

In der Hochsaison mit dem Wohnmobil

Wir hatten 10 Tage Ende Juli Anfangs August Zeit und entschlossen uns, an die Atlantikküste nach Frankreich zu fahren. In der Gegend von Nantes bis nach Bordeaux. 

Anfahrt

Die Anfahrt beträgt von uns ca. 1100km, die Atlantikküste etwa 500km und die Heimfahrt wieder 1200km. Fährt man Hinweg auf der Autobahn kommen ca. 95€ Autobahnmaut (mit dem Wohnmobil) und der Rückweg kostet ca. 120€.

Sehenswürdigkeiten

Wir haben nicht viele Dinge besichtigt, da wir einfach nicht viel Zeit hatten und es an vielen Orten während der Hochsaison viele Leute hatten. Es gibt also noch sehr viel mehr zu entdecken und zu besichtigen.

Sandstrände

Fast die gesamte Küste besteht aus einem riesigen Sandstrand, mehrere hundert Kilometer lang und meistens auch sehr breit. Egal wo man an die Küste fährt, es hat praktisch immer einen Sandstrand. Uns persönlich hat der breite Naturstrand Plage de Saint-Nicolas bei Verdun-sur-Mer sehr gut gefallen. Zu Fuss muss man die Dünen überqueren und einige Meter (ca. 500m) zu Fuss zurücklegen, bis man am Wasser steht, aber dadurch hat es auch während der Hochsaison nur wenige Leute (im nördlichen Teil ist es ein sehr dünn besiedelter FKK-Strand)

Dune du Pilat

Etwas südlich von Bordeaux liegt die höchste Wanderdüne Europas. Eindrücklich, über 100m hoch, 500m breit und fast 3km lang. Es lockt in der Hochsaison aber unmengen Touristen an und einen Parkplatz mit dem Womo zu ergattern, grenzt fast an ein Wunder.

Städte und Dörfer

Uns hat La Rochelle sehr gut gefallen, vom Stellplatz bis ins Zentrum sind es keine 3km. Bei uns war dort am Hafen sehr viel los, hübsche Beizchen, viele Einkaufsläden und eine schöne Kulisse am Hafen.

Bunker und Militär

Während dem zweiten Weltkrieg rechnete das Deutsche Reich mit einer Invasion an der Atlantikküste und nicht in der Normandie. Darum gibt es hier an jedem Strand Bunkeranlagen. Die Batterie côtière des Arros ist noch ziemlich gut erhalten und setzt sich aus 

Stellplätze

Es gibt Unmengen von Stellplätzen in allen Kategorien. Man muss wirklich keine Angst haben, keinen Übernachtungsplatz zu finden. Allerdings gibt es nicht allzu viele, die direkt am Meer liegen, das heisst, ein kleiner Fussmarsch über die Dünen oder durch ein Wäldchen ist meistens nötig, Meersicht ist fast nie vorhanden. Daneben gibt es auch alle paar Kilometer mindestens einen Campingplatz.

Unser Schluss

Wir werden diese Gegend ganz sicher nochmals mit dem Wohnmobil bereisen, aber sicher ausserhalb der Saison. Es muss hier auch im Winter sehr spannend sein, werden die Temperaturen wegen dem Golfstrom selten unter 10 Grad kalt. Und dann gibt es kilometerlange Sandstrände, die man ganz alleine hat und fast überall die Möglichkeit, zu Übernachten.