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Klippen beim Durdle Door England 2016
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Jahresrückblick 2019

Ein paar Gedanken und einige Fakten zu unserem Wohnmobil-Jahr

Dieses Jahr haben wir einiges für unsere Sicherheit auf Wohnmobilreisen getan. Wir besuchten einen Samariterkurs, um uns grundlegende Kenntnisse bei Herzinfarkt und anderen gesundheitlichen Zwischenfälle auf Reisen zu rüsten. Auch ein Fahrsicherheitstraining für Wohnmobile besuchten wir und zuletzt bauten wir noch Prik-Stop bei der Fahrertüre ein, um gegen das einfache Aufbrechen der Fiat-Türe gesichert zu sein.

Unser Knutschi haben wir nicht noch viel mehr ausgebaut. Es bekam eine Lithiumbatterie und neue Solarpanels. Dazu bekamen wir das Quitschen der Blattfedern hinten in den Griff, ein neuer Keilriemen für die Klimaanlage und vier neue Sommerreifen.

Bei den Reisen stach natürlich unsere einmonatige Irlandrundreise entlang dem Wild Atlantic Way heraus, eine der schönsten Womoreisen die wir je unternommen haben. Auch der zweimalige Ausflug ins Engadin bleibt in bester Erinnerung, ebenso anfangs Jahr, wo wir in Balderschwang eingeschneit wurden. Wir hatten allerdings schon Jahre mit mehr Reisen und mehr Übernachtungen im Wohnmobil (70 Übernachtungen im 2019).

Bei den Zugriffen der Webseite haben wir nun wohl für eine Schweizer Reisewebseite den Zenit erreicht. Wir erreichten über 70% mehr Benutzer wie letztes Jahr, der monatlicher Durchschnittlich beträgt rund 32'000 User, in Spitzenmonaten erreichten wir sogar über 40'000 Leser, was für einen Reiseblog mit Zielpublikum Schweiz schon bemerkenswert ist. Wohl auch darum wurden wir zum populärsten Schweizer Reiseblog 2019 erkürt.

Am meisten Aufsehen erreichten wir mit unserem Beitrag, dass man mit geliehenen Fahrzeugen nicht nach Italien fahren soll. Damit erreichten wir innerhalb nur 48 Stunden rund 8000 Personen. Kein Wunder also, dass dies der meistgelesenste Beitrag 2019 war, er wurde rund 14'000 mal aufgerufen. Auch unseren Beitrag zur Gewichtsreduzierung am 1. April wurde sehr viel gelesen…

Es gibt aber auch Dinge, die zum Nachdenken anregen. Es gibt merklich immer mehr Wohnmobilisten und Camper, dadurch wird es zunehmend schwieriger, schöne Übernachtungs- und freie Stellplätze zu finden. Die Reiseziele müssen diesem Trend ganz einfach angepasst werden. In den Sommerferien schnell an die Mosel oder die Nordsee liegt nicht mehr drin, ohne dass man Angst haben muss, keinen Übernachtungsplatz mehr zu finden. Was bleibt, sind die Destinationen auf Inseln, wegen den Fährkosten fahren viel weniger Camper dorthin oder auch Ziele, die ausserhalb des Fokus der Allgemeinheit liegen: die östlichen Länder oder etwas weiter weg von Wasserflächen.

Aber noch eines gab mir 2019 zu denken. In der Schweiz haben wir Meinungsfreiheit und theoretisch darf jeder seine Meinung kundtun. In der Praxis sieht das aber nicht mehr so aus. Viele Menschen getrauen sich nicht mehr, ihre Meinung zu äussern. Das haben wir anhand des Beitrages über die «Rettung» des Eidg. Schwingfestes erfahren, wo wir den Sensationstourismus und Überfremdung gegenüber Tradition thematisierten. Auf den öffentlichen Kanälen wurden wir ziemlich angefeindet, aber auf den privaten Kanälen erhielten wir extrem viel Zuspruch. Heisst unter dem Strich aber eben, dass es Themen gibt, wo man seine eigene Meinung nicht mehr getraut, öffentlich zu sagen. Das zeigt sich auch bei dem diesjährigen Umweltthema. Entweder verleugnet man die Klimaerwärmung oder man fordert unrealistische Massnahmen. Warum ist ein ganz normaler Dialog nicht mehr möglich? Warum nur noch extrem rechts oder ganz links?

Der ganz normale gesunde Menschenverstand ging 2019 ein ganz klein wenig verloren. (Aber nicht unser, oder?)


30.12.2019 - Liebe Anita, Lieber Rolf, vielen Dank für Eure jeweils tollen Berichte und Informationen! Wir konnten schon öfters davon profitieren. 'Motzcheibe' gibt es überall, aber wir lassen uns unser schönes Hobby nicht vermiesen und einen Maulkorb verpassen schon gar nicht. In dem Sinn: macht weiter so, bleibt gesund und munter und berichtet auch im 2020 von Euren Erlebnissen. Wir freuen uns darauf! E guete Rutsch und alles Gute im 2020 Grüsse aus dem Baselbiet Madeleine und Heiner P.S. Bis bald am Lesertreffen in St. Gallen!

- Madeleine


31.12.2019 - Lieber Rolf, liebe Anita Ich kann Madeleine nur zustimmen. Gemotzt wird überall. Für kritische Aussagen, auch wenn sie noch so konstruktiv sind, gewinnt man nie einen Preis. Häufig drückt auch der Neid durch... Wir haben im Oktober unser erstes Wohnmobil gekauft (davor waren wir mit dem Wohnwagen unterwegs) und sind auf eure Seite gestossen, die uns sehr hilfreiche Tipps und immer wieder interessante und erfrischende Beiträge gibt. Lasst euch von den Motzern nicht unterkriegen und macht weiter so, Wünsche euch viele tolle Womo-Erfahrungen im 2020 und freue mich auf eure nächsten blog Beiträge. Beste Grüsse Claudia

Claudia


31.12.2019 - Lieb er Rolf, liebe Anita, auch ich bin eine eifrige Leserin eures Blogs. Täglich schaue ich nach, ob es etwas Neues zu lesen gibt. Ihr schreibt unterhaltsam und inspirierend. Eure Ratschläge und wohnmobiltechnischen Beiträge haben uns schon geholfen. Mein Mann wird dann jeweils durch mich über das Gelesene informiert. Wir machen seit bald 4 Jahren mit unserem Wohnmobil kürzere und längere Reisen, aber lange nicht so viele wie ihr. - E guete Rutsch und ein gesegnetes 2020 mit vielen neuen, spannenden Reisen und Berichten! Esther aus dem Zürcher Oberland

Esther Aeschbacher


31.12.2019 - Von Wohnmobilist zu Wohnmobilist, es war ein durchwegs buntes, gutes Jahr, eure Bilder und Beiträge sind immer ein Stimmungsaufheller für uns. Möge es 2020 auch so werden, in diesem Sinne, Prosit 2 0 2 0! Herzliche Grüße aus dem steirischen Zirbenland :)

- Richard


1.1.2020 - Hallo Anita und Rolf, alles gute im neuen Jahr ,Gesundheit ,viele Reisen und tolle Begegnungen mit interessanten Menschen.. Bis bald in St.Gallen ... Alex und Barbara

Schwendener


1.1.2020 - Wir wünschen allen WOMO - Driver eine unfallfreie Fahrt ins 2020 mit viel erfreulichen Abenteuer und bleibenden Erinnerungen !!! Grüsse aus Wil

Thoberman


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