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Stellplatz Orkney Inseln 2016
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Schöne Heimfahrt und Autowäsche

Wir geniessen auch die letzten Kilometer

gut zu Hause angekommen

Wir werden durch einen blutroten Sonnenaufgang geweckt. Ich glaube, das ist das erste Mal auf dieser Reise, oder? Gemächlich packen wir zusammen und starten dann endlich gegen neun Uhr für die restlichen 560 Kilometer, für unser Knutschi ein Klacks!

Wir durchqueren auf einer Hauptstrasse ein Gebirgszug, der wirklich schön ist und ich noch nie von ihm gehört habe: das Granitmassiv Morvan. Wald an Wald, Strasse hoch und wieder runter, bis die Region dann ins Weingebiet Dole übergeht. Rebberge soweit das Auge reicht und in JEDER(!) Parzelle ein weisser Kastenwagen, mit einem Rebbauer, der einen schwarzen, rauchenden Rollofen hinter sich herschiebt und die abgeschnittenen Triebe verbrennt. Ich habe keine Ahnung von Weinanbau, aber anscheinend ist jetzt Saison, um die Reben zu schneiden, wenigstens für den Dole!

Noch das letzte Mal in einer Boulangerie unsere täglichen „Petit Pains au Chocolats“ kaufen bevor wir auf dem Rückweg das erste Mal auf die Autobahn kommen, an einer Raststätte unser LPG-Gas auffüllen (27 Liter für die gesamten 10 Tage) und über Besaçon und Müllhausen wieder in die Schweiz einfahren. Die Autobahngebühren in Frankreich sind recht happig, ca. 10€ pro 100km, da hatten wir auf dem Rückweg nicht nur weniger Kilometer und eine schöner Gegend, sondern auch noch sehr viel Autobahngebühren gespart.

In der Schweiz ist der Verkehr wieder hektischer und auch zähfliessender, aber wir sind dennoch schon um 16 Uhr wieder zu Hause. 10km bevor wir ankommen, sind wir mit unserer Wohngegend auch sehr zufrieden, wir sehen von der gesamten Reise die höchsten Berge, haben mit 16 Grad am wärmsten und auf der Wiese liegt auch noch am meisten Schnee (ca. 3cm). Aber ganz zu Hause ist dann der Schnee weg und der Föhn bläst uns warm um die Ohren.

Der perfekte Zeitpunkt, noch unser Knutschi zu waschen. Vorher ging es ja wegen der eisigen Kälte nie, in Frankreich hatte ich die Bürste nicht dabei und jetzt im Föhn geht das ideal. Das Waschen nach der Heimkehr hat ja nichts mit Stolz und Ehrgeiz zu tun sondern man pflegt sein Womo und sieht grad auch, ob es noch irgendwelche Beschädigungen hat, die man bis zum Start der nächsten Reise noch flicken sollte. Und ganz ehrlich, ein sauberes Womo vor dem Haus macht schon ein anderer Eindruck, wie so eine Dreckskarre…

2.2.2017 - Hallo Anita und Rolf Herzlich willkommen in der Heimat. Vielen Dank für den tollen Reisebericht habe ihn mit Spannung Erwartet und mit Freude gelesen. Und nochwas😳 ja Euer Knutschi Glänzt wieder wie neu . Gruess aus Amriswil

Willi Zwicky


2.2.2017 - Hallo ihr Beiden. Per Zufall bin ich auf Eure toll gestaltete und informative Seite gestossen. Sie hat mich mit Eurer aktuellen Reise richtig gepackt. Tolle Bilder und gute Texte. Wäre am liebsten mitgefahren 😂. Wir sind seit drei Jahren dem Campervirus verfallen. Haben viele Kilometer mit gemieteten Camper hinter uns gebracht. Eine Runde um Island, Holland, Luxembourg, Belgien und letztes Jahr Ostseeküste Deutschland. Nun wünsche mir nichts sehnlicher als ein eigenes WOMO. Macht bitte weiter so. Kann es gar nicht erwarten, wieder neue Reiseberichte von Euch zu lesen. Härzliggi Griess Dani

- tschuu


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