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Marokko 2017
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Umdisponierung der Reise

Wir verlassen den Gardasee und schauen uns noch die Dolomiten an

Beim Frühstücken an der Sonne vor unserem Knutschi sehen wir ausserhalb des Campingplatzes Marktstände. Ich bin natürlich sofort Feuer und Flamme und überrede meine zwei Begleiter, doch den Markt zu besuchen, statt abzureisen. Meinem auferlegten Dackelblick können sie nicht widerstehen und so schlendern wir eine halbe Stunde später durch den Markt. Er ist im ganzen Städtchen Lazise verteilt, sehr viele Stände und es ist einfach herrlich. Sogar Rolf gefällt es, er kauft sogar ein paar Lederschuhe, was schon fast als Sensation zu bezeichnen ist. Ich gönne mir eine neue, gelbe Ledertasche und Johann ruiniert fast noch ein teures Paar Lederschuhe, weil er uns zeigen will, wie man echtes Leder von unechtem unterscheiden kann. Die Standbesitzerin feuert ihm einen feurigen Blick und ein paar Schimpfwörter nach, aber wir können grad noch schlichten und so passiert nichts weiter (die Schuhe waren übrigens echtes Leder…). Glück gehabt!

Wieder zurück am Knutschi, staunen wir einmal mehr, wie das Altersdiabetes von Johann auf einem sehr guten Niveau reguliert hat. Ich muss ihm unter Tags praktisch nie Insulin spritzen, mit sowas hätte ich jetzt gar nicht gerechnet.

Um 14 Uhr entscheiden wir dann doch, an das Nordende des Gardasees zu fahren. Obwohl es hier wirklich sehr schön war, wollen wir Johann doch auch noch etwas anderes zeigen.

Die Fahrt nach Turbel ist wunderschön, die Gegend wird bergiger und auf der Strasse hat es fast keinen Verkehr. Allerdings nimmt auch der Wind etwas zu und es zieht ziemlich. Und als wir nach dem vierten Campingplatz Bescheid bekommen, dass sie erst nächsten Samstag öffnen, ist Rolf etwas konsterniert. Laut Internet sollten zwei Campingplätze offen sein, sind sie aber nicht. Was machen wir jetzt?

Während der Fahrt hat Johann ein paar Male die steilen Berge angesprochen und so kommen wir darauf, dass Johann auch noch nie in den Dolomiten war (ich übrigens auch nicht), so macht Rolf den Vorschlag einen Campingplatz am Lago die Molvena zu fahren, in den Dolomiten und an einem See. Sofort sind wir einverstanden und fahren los.

Die Fahrt geht immer mehr in die Berge, die Strasse steiler aber wunderschön. Die Fahrt ist wirklich zu empfehlen, nur als wir am Lago ankommen, hat er fast kein Wasser drin. Es ist ein Stausee, aber es sieht irgendwie doch toll aus.

Auf dem grossen Campingplatz sind wir fast alleine, mit Blick auf den See und so richtig sonnig (wenn sie nicht schon hinter den Bergen verschwunden wäre, aber es ist ja auch schon halb sechs Uhr, als wir ankamen).

Uns gefällt es hier und wir machen nochmals Teigwaren zum Znacht. Denn wir haben gemerkt, bei Teigwaren langt Johann so richtig zu…

Übernachtung

Malfein - Camping Spiaggia Lago Molveno***
Camping

grosser Platz, sauber, Seesicht (2017 ist der See aber abgelassen)

Koordinaten: 46.137894,10.960482
letzter Besuch: 3.2017

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