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Tromso Norwegen 2014
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Wieder wurde in unser Womo eingebrochen

Und dieses Mal vor dem eigenen Haus. Traurig aber wahr.

Es ist zum verrückt werden: schon wieder fehlen uns Gegenstände aus dem Wohnmobil! Und das aus dem Wohnmobil parkiert vor dem Haus an einer Quartierstrasse in der Schweiz. Ein bisschen sind wir aber selber Schuld.

Zuerst zur Story: wir kamen Anfangs Juli aus den ersten Engadinferien zurück nach Hause. Während dem Ausladen des Womos bekamen wir Besuch von Bekannten. Also sitzen wir zusammen, reden und haben es lustig. Anderntags laden ich fertig aus, Anita muss arbeiten. Irgendwann ein paar Tage später will Anita ihr Notebook. Weil sie es im Haus nicht findet, geht sie ins Womo, aber auch dort Fehlanzeige. Ich bin mir nicht sicher, habe ich das jetzt aus dem Womo genommen und irgendwo schnell hingelegt, oder habe ich es drin gelassen. Egal, wir durchsuchen unser Haus und finden dieses Notebook einfach nicht.

Wir durchkämmen das Wohnmobil, den Keller, alle Zimmer und überall, wo es sein könnte. Und irgendwie ist auch mein Fotorucksack weg inklusive einem Zoomobjektiv und zwei Filterhalter. Etwas später merken wir auch, dass die Sportuhr von Anita nicht zu finden ist.

Schon komisch.

Wir überlegen, habe ich es irgendwo in den Ferien vergessen? Oder was könnte passiert sein? Anita behauptet, dass sie ihr Notebook bei der Ankunft im Womo noch gesehen hat. Also müssen diese fehlenden Dinger vor dem Haus gestohlen sein. Aber wir vermuten auch, dass wir die Womotüre eventuell nicht abgeschlossen hatten.

Nach etwa zwei Wochen kommen wir zum Schluss, Fotoapparat, Objektiv, Fotorucksack, Noetebook wurden vor dem Haus aus dem Womo gestohlen. Wir wissen nicht genau wann und waren auch nicht zu 100% sicher. Also haben wir unserer Versicherung nichts gemeldet.

Zähneknirschend kauften wir dann ein neues Notebook und ein neues Objektiv. Ärgernd über das, was passiert war und uns fürchterlich aufregend, weil wir das Womo nicht abgeschlossen hatten, obwohl wir ja eine so sichere Aufbautüre haben.

Dann, vor einer Woche kriegen wir ein Telefon der St.Galler Kantonspolizei. Ob wir etwas vermissten, sie hätten ein Fotoapparat gefunden, der wahrscheinlich uns gehört. Wow, was für eine Nachricht!

Also sofort ins Auto und auf den Polizeiposten. Dort liegen unsere vermissten Gegenstände, und einige mehr, schön auf einem Tisch aufgebahrt. Die Gegenstände wurden in einem Acker gefunden, achtlos hingeworfen und wahrscheinlich schon wochenlang der Witterung ausgesetzt, so schmutzig wie die waren.

Aufgrund der Fotos im noch funktionierenden Fotoapparat sahen die Polizisten die Blogadresse auf unserem Knutschi und kamen so auf die Idee, dass die Gegenstände mir sein könnten. Vielen Dank den Beamten! Aber ich musste diese dann doch noch enttäuschen: weder das Tablet noch der DVD-Player gehörte uns, also war noch mindestens eine andere Partei in den Fall verwickelt. Denn in unserer Gegend sind anscheinend noch mehr Gegenstände aus unverschlossenen Fahrzeugen gestohlen worden. Und was positiv ist: es wurde auch eine DNA-Spur nachgewiesen, die einer polizeibekannten Person gehört.

Aber jetzt mal ehrlich: wie bekloppt kann man sein, wenn man Notebook, Fotoapparate und Objektive klaut und diese dann einfach wegwirft? Dann hätte man diese Dinger ja auch einfach im Womo liegen lassen können!

Jetzt läuft ein so bekloppter Gauner herum und das einzige, das er hat, ist eine blaue Polar Sportuhr.

Ach ja: ALLES funktioniert noch, Objektiv, Festplatten, Fotoapparate. Wenn das mal keine Qualität ist! Und ich werde in Zukunft alles mit meiner Adresse versehen, man stelle sich vor, wenn der Fotoapparat nicht mehr funktioniert hätte oder keine Fotos drauf waren…

Und nochmals eines: Die Beamten waren sehr zuvorkommend, professionell, kompetent und schnell. Herzlichen Dank dafür. Und wem aus unserer Gegend im Juli einen Fotoapparat, Tablet und einen DVD-Player aus einem Fahrzeug gestohlen wurde, soll sich bei mir melden, die Polizei kann diese Gegenstände nicht zuordnen.

18.10.2019 - Leute, - was für eine Story, und das mitten in der Schweiz. - Nun ja, nicht ganz in der Mitte. Nichts desto trotz ist das doch traurig. - Gehören wir jetzt auch zu den Risikoländern? Da muss ich wohl unserer Mobi zuhause auch besser sichern. Traurig, traurig. - Danke für die Warnung - Gruss,

- Michael


19.10.2019 - Echt grauslig, dass man anscheinend in der vermeintlich sicheren Schweiz auch ständig damit rechnen muss, ausgeraubt zu werden. Mein Womo steht auch draussen (aber in Zürich) und ich rechne eigentlich schon damit, dass da sich mal jemand dran versucht. Vor einem Jahr wurde bei uns nämlich während wir schliefen (!) zu Hause eingebrochen. Uhr weg, iPad und mein Rucksack weg. Zum Glück kam der Gauner nicht in unser Schlafzimmer. Am Morgen gegen 7 Uhr merkten wir dann, dass jemand da war, da die Terrassentür offen stand. Sie wurde aufgebrochen. Lautlos. Der Schock sitzt tief. Daraus gelernt habe ich, dass ich KEINE Wertsachen im Womo zurücklasse. Es ist praktisch leer. Klar, das Navi oder den TV könnte man rausreissen, aber das hat keinen emotionalen Wert für mich und ersetzt die Versicherung. Der Schaden am Fahrzeug ist natürlich ärgerlich und das mumme Gefühl, sein Womo draussen stehen zu lassen. Aber während man pennt, überfallen zu werden, ist schon nochmal eine andere Nummer (die ihr ja auch schon durchgemacht habt auf dem vermeintlich sicheren Campingplatz)... Sehr toll, dass die St. Galler Polizei sich so bemüht hat, die Besitzer des Diebesguts zu finden. Bei uns ist leider nichts mehr hervorgekommen. Es war vermutlich eine organisierte Bande, die schon längst über alle Berge weitergezogen ist. Was werdet ihr nun machen? Allenfalls einen Einstellplatz mieten? Für mich ist das momentan keine Option, da zu teuer bzw. zu weit weg.... Liebe Grüsse, Corina

Neko


19.10.2019 - Was nun ? Einbruch oder Diebstahl? Wurden denn das Schloss oder die Türe aufgebrochen? Oder war effektiv gar nicht abgeschlossen?

Fred


4.11.2019 - Hallo Rolf, echt ärgerlich, es ist ja nicht nur der Verlust, es kommt noch eine Menge Zeitaufwand mit dazu, und manches lässt sich ja auch nicht Ersetzen. Wir haben uns eine WiPro eingebaut, das ist auch keine Garantie, zumindest geht beim Öffnen der Türen oder Fenster der Alarm los und, gleichzeitig erhalten wir die Meldung auf unseren Handy‘s, bei Abwesenheit kann ich diese Meldung and bestimmte Personen weiterleiten. Unterwegs und auch auf einem Stellplatz notiere ich mir immer eine Tel. No. In der Nähe des Fahrzeuges, sowie der Polizei damit die Möglichkeit besteht jemanden zum Nachsehen zu Bewegen (der/die Nachbarn sind da keine Garantie). Bei einem Alarm mit dem WoMo hier zu Hause während wir im Ausland waren, fuhr die Polizei Streiffe vorbei und meldete „alles Ok“. Nach der Rückkehr stellt ich fest das sich einer der Sensoren gelöst hatte. Mit dem Smart Phone kann ich die Anlage / Status prüfen sowie ein- und ausschalten und die Geo Position prüfen. All dies ist keine absolute Sicherheit aber hilft.

Tony


5.11.2019 - Hoi Zäme Wie macht ihr das, wenn ihr auf dem Campingplatz z.B. kurz duschen geht - schliesst ihr euer WoMo immer ab? Wir waren bis anhin etwas nachlässig, weil wir einen (mittelgrossen) Hund haben, der sicher bellen würde...... aber Diebe sind ja dreist..... Merci.

Sonia Porlezza


5.11.2019 - Hallo Sonia, in dieser Hinsicht waren wir auch nachlässig, tagsüber ist noch nie etwas weggekommen. In Zukunft passen wir aber besser auf, wir sind in der Realität gelandet...

Rolf


9.11.2019 - Hallo Rolf und Anita Das ist wirklich Pech. Ich betreibe das Hobby Campen nun sei gut 43 Jahren und hatte mit Ausnahme eines draussen geklauten Gasanzünder vor Jahren in Pakistan noch nie Probleme. Man wird dadurch vielleicht nachlässig. Werde mich zukünftig vorsichtiger verhalten. Jedenfalls wende ich deine Idee des Sichern der Fahrerkabine mit den Gurten bereits an. Viele Grüsse Fredi

Fredi


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