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Dingle Irland 2019
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Wischmopp statt Bürste

Und die Keramikveredelung sieht man noch immer

mit Mopp viel einfacher

Unser Knutschi glänzt strahlend sauber. Anita und ich haben den ganzen Samstag an unserem Wohnmobil herumgeputzt. Es war dringend nötig, hat es doch schon gelitten auf den engen Strassen in England. Und wir waren fünf Wochen unterwegs, ohne es ein einziges Mal zu waschen. Es ist so richtig dreckig.

Zuerst fahren wir in eine Waschanlage, um mal alles grob abzuspritzen. Bei der ersten Waschanlage konnten wir wohl problemlos Platz finden, aber es gab nur eine Wasserdüse und keine Bürste. Und ohne Bürste wird es sowieso nicht sauber. Also fahren wir noch zu einer Anlage, wo es auch eine Bürste hat. Also wird es mal Aussen mit viel Wasser abgebürstet. Danach fahren wir nach Hause, und machen weiter.

Und nun wird mit warmem Wasser und Bürste das Womo nochmals in Ruhe nachgereinigt. Anita schaut mir zu und sagt dann plötzlich: «Willst du das nicht mit einem Bodenmopp machen? Geht doch sicher viel besser!» Und als Beweis holt sie ihn gleich inklusive dazugehörigem Lappen und gefüllten Wasserkessel.

Und so probiere ich es aus und bin begeistert. Es geht viel einfacher, weniger Kraft und wird erst noch sauberer. Einfach perfekt. Auch auf dem Dach kann ich mit dem ausziehbaren Stiel mit zwei verschiedenen Leiterstandorten das ganze Dach erreichen. Und besonders elegant: ich komme auch unter die Solarpanels. Es geht wirklich perfekt mit diesem Mopp, er fasst mehr Wasser, man kann verschiedene Lappen benutzen und die Kraft wird auf der Fläche gut verteilt. Er gehört ab sofort zu meinen Standardwaschutensilien. Allerdings gibt es den Nachteil, dass bei den Rundungen oder bei bevorstehenden Teilen es nicht so gut geht. Also an den Kanten und Rundungen vorher mit Schwamm vorreinigen und danach wird alles perfekt.

Nanoversiegelung

Keramikveredelung: nach 6 Monaten ist der Unterschied noch zu sehen

Heute vor genau einem halben Jahr habe ich zu Testzwecken unsere hintere Garagentüre am Wohnmobil Keramik veredeln lassen. Was ich nicht geglaubt habe: man sieht den Unterschied auch noch nach unserer Englandreise ganz deutlich. Wir erlebten Regen, Sturm und viele Sträucher, die wir dank den engen Strassen gestreift haben. Und die Türe sieht wirklich noch fast wie neu aus und das Wasser perlt noch immer. Der Dreck geht viel schneller und einfacher weg, wie beim Rest des Womos. Wirklich erstaunlich, nach 6 Monaten. Momentan bin ich schon soweit, dass ich auch unsere Haube und das Dach ziemlich sicher veredeln lassen werde. Aber zuerst muss mal alles richtig sauber werden.

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