Headbild
Camargue Frankreich 2015
Sie befinden sich: Blog \ Reisebericht

Abadia de Montserrat

Kloster Monserrat ist unbedingt ein Besuch wert.

Kloster Monserrat

Auf dem Parkplatz der Zahnradbahn schlafen wir sehr gut, es ist total ruhig. Wir sind nur gerade zwei Wohnmobile auf dem grossen Parkplatz, gegen 8 Uhr kommt dann der erste Reisebus mit Touristen, da die erste Bergfahrt um 8.35 Uhr losfährt. Der Ort ist wirklich ideal zum schlafen, kostenlos, ruhig und man muss nicht zuerst den Berg hoch fahren und oben auf dem Parkplatz die Parkgebühren bezahlen.

Wir lösen an der Talstation die Fahrt mit der Zahnradbahn (8:55 Uhr) hinauf und runter und auch grad oben noch die Fahrt mit der Standseilbahn Sant Joan, die noch weiter hinauf geht (insgesamt ca. 22 € pro Person ganz hinauf und wieder hinunter). Auf der Fahrt Richtung Kloster sind wir alleine im Zugwagen, im andern Wagen ist eine Gruppe Chinesen.

Basilika

Die Fahrt selber ist schon spektakulär und die Gesteinsformen sind auch eindrücklich. Oben angekommen marschieren wir sofort zum Kloster los, es sind nur ein paar Schritte und schon stehen wir vor dem sehr imposanten Gebäude mitten in den Felsen. Treppe hinauf, rein in den Klosterhof und dann sind wir in der Basilika. Es gibt zwei Eingänge, ganz rechts gibt es einen kleinen Rundgang der auch in die obere Etage führt, dieser Rundgang unbedingt machen, denn von dort oben sieht man auch direkt ins innere der Basilika mit einem super Blick. Im Mittleren Eingang hat man dann einfach Zutritt zur Basilika, wo immer um 13 Uhr auch der bekannte Knabenchor seine Kirchenlieder zum Besten gibt. Diesen Chor sollte man unbedingt hören, wenn man die Gelegenheit hat (wir wussten es erst, als wir wieder unten waren). Macht aber nichts, es ist eine der schöneren Basilikas, die wir schon besichtigt haben.

Da das Museum wegen Corona geschlossen ist, haben wir nun noch etwas Zeit bis 10 Uhr, wo die erste Fahrt des Tages mit der Standseilbahn startet. Also machen wir noch ein paar Fotos vom Kloster und da tun wir gut daran. Das Kloster wird vormittags schön von der Sonne beschienen und verschwindet je nach Jahreszeit am Nachmittag im Schatten der Felsen.

Standseilbahn Sant Joan

Als es dann 10 Uhr wird, sind wir die einzigen Fahrgäste in der Zahnradbahn. Anscheinend gehört diese Fahrt nicht zum Pauschalangebot der anwesenden Chinesen, unser Glück. Nach 8 Minuten sind wir auf 1000m.ü.M. und sind sofort von dieser Aussicht und den Felsen begeistert. Eigentlich wollten wir nun einfach zurück zum Kloster laufen, aber bei dieser Landschaft geht das einfach nicht. So marschieren wir in die gegengesetzte Richtung bergwärts. Es ist einfach herrlich, einen Blick bis zum Meer, sonnenbeschienene runde Felsformationen, blauer Himmel. Wir geniessen diese Sicht, so sehr, dass wir für einmal die Fotoapparate weglegen und nur geniessen. Seltenheitswert bei mir.

Wir wandern bis zur Ermita de Sant Joan und würden am Liebsten noch viel weiter, es sieht so toll aus. Eigentlich müsste man diesem Weg noch eine Stunde weiter folgen und am Ende des Tages bereuen wir, dass wir dies nicht gemacht haben. Hierher werden wir aber eines Tages zurück kehren…

Wir drehen und wandern nun wieder bis zum Kloster steil hinab. Nur beim Jesuskreuz von Montserrat machen wir kurz einen Halt und viele Fotos. Wir sind ganz alleine dort und können die beste Aussicht auf das Kloster geniessen.

Wieder zurück beim Kloster haben wir noch 30 Minuten Zeit, bis unsere Bahn talwärts zum Knutschi fährt, also kehren wir noch ein und trinken einen Kaffee. Hier müssen wir das erste Mal in Spanien unser Covid-Zertifikat zeigen, allerdings wissen wir nicht, ob das jetzt im ganzen Land neu ist oder ob es hier schon immer war.

Kurz nach Mittag sind wir wieder beim Knutschi und machen uns bereit, noch eine Teilstrecke zu fahren. Wir fahren heute noch ziemlich viel, diesen Blog schreibe ich nun auf der Beifahrerseite, während Anita durch Südfrankreich lenkt. Ach ja, auch die Franzosen können nicht autofahren, motzt Anita gerade…

Tipp für Kloster Monserrat

Wir würden wieder auf dem Parkplatz der Zahnradbahn übernachten (dort bei den Reisebussen, ist erlaubt) und mit dieser Bahn vormittags zum Kloster hinauf. Dann um 10 Uhr die erste Fahrt mit der Standseilbahn Sant Juan lösen und bis zum obersten Punkt fahren. Danach aber dort drei Stunden für eine spektakuläre Wanderung Zeit einberechnen und mit der Bahn wieder zurück zum Kloster fahren.

Ein Besuch des Kloster Montserrat aber unbedingt machen, nur schon wegen der spektakulären Landschaft.

3.12.2021 - Gehoert doch zuw den 100 besten Punkten…oder nicht ? Leider ear es ebi meinem Besuch nicht so leer….Ihr Gluecklichen…..kommt gut heim ! Wollte eigentlich jemand an den Grenzen jemand was von Euch..und habt ihr die Schilder fuer Frankreich an Eurem schoenen Knutschi angebracht? …oder geht ihr inkognito unter 3.5 to durch?

Werner


Diesen Artikel kommentieren oder Fragen dazu stellen