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Krka Nationalpark Kroatien 2015
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Caves of Diros und ein Platzregen

Wir besichtigen die Höhlen nun doch und sind absolut begeistert

Wir erwachen bei Meeresrauschen und machen mit Schwimmen unseren Frühsport. Das Meer ist einfach fantastisch und ganz ruhig. Am Nachmittag ist Regen angesagt, also nutzen wir die Sonne noch, solange wie es geht. Aber sie verschwindet einfach nicht und so machen wir uns bei Sonnenschein doch noch auf, die Höhlen von Diros zu besichtigen. Zuerst waren wir unschlüssig, denn wir haben schon einige Tropfsteinhöhlen besichtigt und schlussendlich ist es ja doch immer etwas das gleiche.

Aber es ist unsere erste Höhle, die wir mit kleinen Booten durchfahren können. Es ist absolut einmalig und wir sind echt froh, haben wir diese Tour gemacht. Es ist echt beeindruckend, wie sich die Höhle jeweils im glasklaren Wasser spiegelt und man jede Realität verliert, was jetzt über und was unter dem Wasserspiegel liegt. Wir sind so begeistert, dass wir diese Höhlen sogar in unsere Website die 100 schönsten Orte mit dem Wohnmobil aufnehmen werden.

Die Höhlenbootsfahrt startet

Eine halbe Stunde dauert die Besichtigung und es gibt atemberaubende Fotos. Nach fünf Minuten Spaziergang sind wir auch schon wieder an unserem Strand beim Womo. Wir haben eine total volle Toilette und müssen darum heute einen Campingplatz ansteuern. Es wäre dann schon mal noch eine Überlegung wert, unsere Toilette umzubauen, so dass wir länger autark stehen können wie jetzt. Nach drei Tagen ist jeweils Schluss wegen der Toilette und einfach irgendwo in die Pampa kippen, machen wir eben nicht. Unsere Freunde Selina und Marc haben in ihrem Van von kurzem ihre Toilette auf Komposttoilette umgebaut, eventuell etwas, das bei uns irgendwann auch ansteht.

unterwegs

Am jetzigen Küstenabschnitt gibt es gerade einen einzigen Campingplatz, also steuern wir den an und haben so heute auch nur 50km zu fahren. Wir kommen dort gut an, die Reception hat bis 18 Uhr geschlossen und so stellen wir uns selbständig auf einen Platz.

Gegen Abend laufen wir dann vom Campingplatz die 300m bis zum kleinen Sandstrand des Dorfes mit all den kleinen Tavernen. Anita darf noch shoppen gehen und welch eine Überraschung (!) sie findet doch tatsächlich ein hübsches Kleidchen, das ihr perfekt passt! Danach suchen wir uns eine gediegene Taverne und bestellen so nahe am Meer einen Fisch durch die Empfehlung des Hauses. Kaum ist der griechische Salat als Vorspeise serviert, fegt ein riesiges Gewitter über den Ort. Es schifft in Strömen und es beginnt zu winden. Mischt, wir haben noch die Markise draussen, also spurte ich die 300m (oder waren es doch 500m?) zum Campingplatz, drehe unsere Markise rein, hole meine Regenjacke und einen Schirm, ziehe meine Sandaletten aus und sprinte wieder zur Taverne zurück.

das griechische Gewitter

Ich bemerke erst jetzt, dass da die Strassen keine Schächte haben und ein riesiger Sturzbach der Strassen entlang fliesst und bei nächster Gelegenheit auf den schönen Sandstrand und ins Meer. Ich komme durchnässt an, aber genau rechtzeitig, um das Abendessen noch richtig geniessen zu können.

lecker

Vollgegessen und durchnässt machen wir uns dann auf den Heimweg und geniessen nun unser Knutschi auch mal von innen, während draussen noch immer der Regen auf das Dach plätschert. Macht ja auch nichts, dass der Campingplatz nun nicht ganz top ist…

Übernachtung

Stoupa - Camping Kalogria**
Camping

gut gelegen, nicht top von der Optik

Koordinaten: 36.849226,22.258826
letzter Besuch: 9.2017

29.9.2017 - Eure Berichte machen immer "gluschtig" zum Reisen. Wir machen es mit unserer Toilette so, dass das Klopapier in ein Säckli neben der Toilette kommt. So ist die Toilette einfacher zum leeren und es hat viel mehr Platz für das Wesentliche. Das Säckli entsorgen wir dann regelmässig in einem Abfallkübel. LG

carol


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