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Narbonne Plage Frankreich 2015
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Durch die Lofoten

Wir sind tatsächlich um 5:15 Uhr erwacht. In der Nacht hat es stark geregnet und als wir morgens zum Fenster hinausschauen, sehen wir tatsächlich schon blaue Streifen am Himmel. Also, nix wie los, Knutschi startklar machen.

typisch Lofoten

Natürlich pipst etwa zum 47igsten Mal der Alarmton der noch herausgefahrenen Treppe, aber nachher düsen wir los. Etwas zu schnell, denn wir holen den Regen wieder ein, dafür kurz vor dem Tunnel steht ein Elch mitten auf der Strasse. Leider ohne Geweih und leider ist er auch sofort weg. Er wird nicht mit einem Wohnmobil so früh morgens an einem Sonntag gerechnet haben.
Wir verlassen die Vestrålen mit deutlich mehr Sicht wie gestern und steuern auf die Lofoten zu. Alles läuft bestens und das Wetter wird immer besser. Wir sagen uns, dass wir so lange fahren, bis es beginnt zu regnen, was am Nachmittag ja passieren soll.

Lofoten

Um vier Uhr treffen wir in Å ein, haben die ganzen Lofoten durchquert und die Sonne scheint noch immer. Gemütlich gehen wir das kleine Fischerdorf mit seinen  Stockfischköpfen (riechen herrlich) besichtigen und beraten danach, was wir noch machen sollen. Wir beschliessen, die nächste Übernachtungsgelegenheit zu nutzen und so landen wir auf dem Camping von Moskenes. Der Platz ist herrlich weit über dem Meer. Während dem Nachtessen beginnt es dann zu regnen.

Ach ja, die Lofoten. Sie sind wirklich einmalig, am besten haben uns aber die letzten drei Strecken gefallen – Hamnoya – Reine – Moskenes – Sorvagen. Vorher war es auch fantastisch, aber ehrlich gesagt, hat es ausgesehen wie in der Schweiz auf 3000m ü. Meer mit vielen Bergseen. Ich habe mir vorgestellt, dass da einzelne Berge aus dem Meer hervorragen, und dem war irgendwie nicht so. Und es hat viel weniger freie Stellplätze und Parkmöglichkeiten wie weiter oben im Norden. Ist ja auch normal, hier leben wieder mehr Menschen und der Platz ist auch beschränkt. Land und Leute haben wir sicher nicht kennengelernt heute, das ist ein Grund, später wiedermal zurück zu kehren.

Was wir morgen machen, wissen wir noch nicht. Entweder Fähre von Moskenes nach Bodø, oder von Svolvær nach Skutvik mit dem vorherigen Besuch des Wikingermuseeums. Schauen wir mal.

Reisedaten

370km - 7:10 Std
Nieselregen, bewölkt, sonnig 8 - 14 Grad
Sonnunter- und -aufgang: immer noch keine

Externe Links

Übernachtung

Moskenes - Camping***
Camping

Hoch über dem Meer

Koordinaten: 67.900055,13.0549928
letzter Besuch: 6.2014

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