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Nordschottland 2016
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Flops und Pannen in Island

ein paar ganz wenige hatten wir doch

Grundsätzlich, wir hatten fast keine Flops und noch weniger Pannen, darum könnte dieser Artikel sehr kurz werden.

Stativsack

Unsere grösste Panne: Anita nähte mir vor der Reise eine tolle Tasche, wo ich mein Fotostativ ans Fahrrad montieren konnte und mir so während der Fahrt nicht in den Weg kam. Dieser Sack hat aber keine einzige Fahrt überlebt, durch das Gerüttel ist schon auf der ersten Fahrt die Befestigung ausgerissen. Schade, können wir aber nun optimieren.

Remifront

Auf der Fahrerseite hat die Halterung der Remifront die Schüttelei nicht überlebt. Das Schwarze Plastikding vorne ist gebrochen. 

Schrauben

Durch das Gerüttel dreht es uns im Innenbereich immer die genau gleichen zwei Schrauben raus. Das war natürlich auch in Island so und wir mussten diese beim Tritt hinten unten jeweils wieder anziehen.

Satellitenschüssel

Muss man erst gar nicht mitnehmen, in Island hat man mit einer mobilen Sat-Schüssel auf dem Womo keinen Empfang, also zu Hause lassen. Und übrigens braucht man ein TV gar nicht, man sieht den ganzen Tag so schöne Dinge, da ist man Abends erledigt… Nur gut, haben wir unsere Schüssel vor der Reise demontiert.

Markise

Markise braucht man, wenn die Sonne scheint oder um den Regen abzuhalten. Wenn in Island die Sonner hervorschaut, dreht keiner die Markise raus, man geniesst die Sonnenstrahlen sehr und schwitzt auch nicht vor sich hin. Wenn es regnet, windet es meistens, also wieder kein Grund, die Markise auszudrehen. Könnte zu Hause gelassen werden.

Gaskasten

Der Gaskasten muss unten eine offene Gasaustrittsöffnung besitzen. Wir haben dazwischen immer mal wieder etwas im Gaskasten gelagert, manchmal Flaschen, Saucen oder einfach kleine Gaskartuschen. Durch die Schotterpisten drang viel Staub in den Gaskasten ein und darum waren die verstauten Dinge wirklich sehr, sehr dreckig. Nicht ganz optimal.

Bargeld

Wir haben auf der gesamten Reise gerade mal für 14 Euro Bargeld benötigt. Alles andere ging problemlos mit der Kreditkarte. Also nicht zuviel Isländische Kronen Wechseln.

Navi

Zuerst schauen, ob auf dem eigenen Navi auch die Karte von Island installiert ist. Wir fuhren immer ohne Navi und mit Karte.

Dörfer und Städte

wegen diesen muss man sicher nicht nach Island. Wirklich schön und mit Geschmack sind sie kaum. Allerhöchsten die Kirche ist jeweils schön zu fotografieren, aber der Rest...

Nachtleben

Ein Nachtleben gibt es ein ziemlich intensives, vor allem in Reykjavik. Wenn aber um 22 Uhr noch nichts los ist, nicht verzagen, ausharren oder später gehen. Viele Isländer gehen erst um Mitternacht oder 2 Uhr in den Ausgang. Darum ist bis 10 Uhr morgens auch fast nichts offen und fast nur Touristen auf der Strasse. Allerdings die Restaurants schliessen dann schon sehr früh, vor allem im September.

Bankkonto

das wird nach der Reise einen neuen Tiefstand haben, denn es ist wirklich teuer, sogar für uns Schweizer. Dazu aber mehr, wenn wir die Reiseabrechnung gemacht haben.