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Finnland 2018
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Im Urlaub ohne Wohnmobil

Ich verreise drei Tage und dies ohne Wohnmobil, wird hart ist aber wahr

Mit Anita auf dem Piz Palü

Seit wir das Wohnmobil haben, ist es erst das zweite Mal, dass ich nun ohne Wohnmobil vereise. Am Dienstag starte ich zu einer Besteigung des Doms, des höchsten Berges, der ganz in der Schweiz steht.

Beim Kauf des Wohnmobils war ein wichtiges Argument, dass wir auf unseren Bergtouren das Wohnmobil als Ausgangspunkt nehmen können. Nur bis jetzt kam es anders, als wir gedacht haben. Seit Beginn unserer Wohnmobilkariere haben wir keine wirkliche Bergtour mehr gemacht, irgendwie keine Zeit, irgendwie lieber ins Ausland unbekannte Gegenden erkunden, irgendwie lieber bequem im Womo sitzen, irgendwie war das Wetter nie perfekt, irgendwie…

Aber diese Woche hat mich unser Bergvirus wieder gepackt. Die Besteigung des 4545m hohen Doms steht auf dem Programm. Blöd nur, dass dieser im Wallis steht und da fährt man mit der Eisenbahn einfach viel schneller und bequemer hin wie mit dem Womo. Alles nützt nichts, egal wie ich es drehe und wende, unser Womo bringt da keinen Vorteil. Aber ich falle nun nicht in eine Sinneskrise, es gibt tatsächlich Reisen, wo das Womo nichts bringt. Aber zum Glück sind solche Momente ziemlich rar.

Doch noch schnell zum Programm mit meinem Kollegen: Dienstag werden wir bis zur Domhütte auf knapp 3000m aufsteigen, Mittwoch den langen Aufstieg über Gletscher zum Gipfelkreuz und wieder zurück zur Hütte. Mittwoch Abstieg und Fahrt nach Hause.

Und dann berichte ich, wie es war.

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