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Hammerfest Norwegen 2018
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Rund um den Thunersee

Aber mit dem Velo

man sieht, wer der Koch war

Wir wurden gestern vor dem Güggel (Hahn (ein männliches Huhn)) gewarnt, dass dieser die Uhr nicht lesen könne und hin und wieder etwas zu früh seine Hühner weckt. Es könne also sein, dass wir heute Sonntag früh aus den Federn müssen. Aber anscheinend kennt der Güggel wenigsten die Wochentage und bleibt am Sonntag für die Messe schön still. Wir haben nämlich rein gar nichts gehört, muxmäuschenstill hier auf dem Hof «Beim Wald» (uns wird später gesagt, der Güggel habe um 4 Uhr das erste Mal gekräht).

Irgendwann erwachen wir aber doch, das Wetter ist noch ziemlich gut und so machen wir uns bereit für eine Velotour. Wir wollen rund um den Thunersee fahren, etwas mehr wie 60km und da uns gesagt wird, dass es um 14:55 Uhr zu regnen beginnt (es begann dann aber erst um 15:05Uhr) machen wir uns um elf Uhr auf den Weg. Zuerst alles schön runter Richtung Thun (eine sehr schöne Stadt, aber wir kennen sie schon) und fahren dann zügig dem See entlang.

unterwegs am Ufer des Thunersee

Irgendwann dann nicht mehr ganz so zügig, denn die Beine schmerzen schon ein bisschen. Anita ist seit Jahren wieder das erste Mal auf dem Rennvelo, für mich ist es immerhin dieses Jahr schon die zweite Ausfahrt.

Die Strecke gefällt uns sehr und als wir auf der anderen Seite an den Beatus Höhlen vorbeikommen (ist nicht optimal mit dem Womo, es gibt schon ohne Womos ein ziemliches Verkehrschaos) sind wir doch schon ein wenig angeschlagen. So retten wir uns in Gunten in das dortige Strandbad und essen einen riesigen Wurst-Käse-Salat.

Danach nehmen wir die letzten 20km in Angriff, am Schluss dann wieder etwas Berg hoch zu unserem super schönen Stellplatz. Anita muss noch etwas beissen für die letzten Höhenmeter, aber Hut ab vor ihrer Leistung. Und dies ohne Training! 

Kurz nach unserer Ankunft beginnt es dann wirklich zu regnen, schade, können wir den schönen Garten von Dora vor dem prächtigen Bauernhaus nicht mehr wirklich geniessen, wir verziehen uns in unser trockenes Knutschi.

Anita liest in ihrem Buch und erholt sich, ich mache noch etwas Büroarbeiten und beginne dann mit dem Abendessen. Da Anita heute so eine gute Leistung zeigte, bin ich an der Reihe mit kochen. Allerdings sieht man dies am Resultat an, bei Anita sieht es schon professioneller aus und schmeckt auch leckerer. Wie macht sie das nur?

Wir bleiben diese Nacht auch nochmals hier und sind gespannt, ob wir wenigsten morgen den krähenden Hahn hören.


Übernachtung

Längenbühl - Gürbetal****
Stellplatz

Sehr schöner Platz mit Aussicht und netten Betreibern

Koordinaten: 46.758146,7.541624
letzter Besuch: 8.2020

3.8.2020 - Oh, wir waren gestern auch am Thuner See und in Beatenberg unterwegs. Dann waren wir noch schön baden im frischen Wasser - schade dass wir uns nocht gesehen haben......und wenn ein Päuschen machen wollt in Hiba, ihr wisst ja wo ihr mich findet.........

- Michael


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