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Mont Ventoux Frankreich 2015
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Stromproblem

Wir haben fast nix mehr

unser Badetuch bringt irgendwie auch nicht mehr Strom

Na ja, auch heute sind wir in der Schlangenbucht geblieben. Warum auch weg fahren, wärmer wird es nicht mehr und schöner direkt am Meer auch nicht. Also genossen wir den heutigen Tag noch hier am Meer und in der Sandbucht. Dieses Mal hat es Anita erwischt, als sie plötzlich anfing, Sandburgen zu bauen, d.h. keine Burg, sondern ein Wellnessbereich für ihre Füsse. Aber irgendwann wurde auch dieses Bauwerk von den Wellen weggespült.

Aber wir müssen mit unserem Strom etwas haushälterisch umgehen. Die Kaffeemaschine will unterhalten werden und auch meine Onlinesitzung von heute Nachmittag (ja, etwas Arbeit muss leider immer wieder sein) saugte die Batterie des Laptops und des Handys leer. Unsere Solarpannels auf dem Dach bringen horizontal bei der tiefstehenden Sonne fast nichts mehr. Der Sonnenwinkel ist hier tagsüber bloss noch 20 - 28 Grad, also sehr tief. Die Pannels bringen so nur noch eine Leistung von (1,5 Ah) gegenüber dem Hochsommer (von Mitte März bis Mitte Oktober geht es tipptopp). Und wir verbrauchen täglich ca. 35 Ah.

behelfsmässig

Zum Glück habe ich unsere flexiblen Panels angeschraubt, so kann ich sie auf dem Dach lösen und wir stellen PET-Falschen darunter, damit sie ein etwas günstigeren Winkel zur Sonne haben. So bringen sie zwar doppelt so viel, aber das Doppelte von sehr wenig ist auch noch nicht der Hit. Aber besser wie nichts. 

Besser wäre nun die mobilen Solarpannels, die aufgestellt und genau zur Sonne ausgerichtet werden können. So ausgerichtet bringen diese gleichviel Leistung wie im Hochsommer, für die Wintermonate also eindeutig die besser Wahl wie die fix montierten. Allerdings sind wir mit unseren immer noch sehr zufrieden, haben wir auf unserer Reise bisher erst zweimal am Landstrom gestanden und sonst immer nur von der Batterie gelebt. Während einer Fahrt tagsüber wird unsere Batterie vom Motor mit ca. 15Ah geladen (ohne Ladebooster) und damit kamen wir bisher ganz gut zurecht, auch wenn wir nicht so viel gefahren sind.

das würde schon viel mehr bringen

So haben wir diese Reise bisher problemlos und ohne Stromsparen durchgebracht, Anita musste auch nie auf die Kaffeemaschine verzichten und ich konnte jederzeit Laptop, Fotoapparate, Tablets und Handy laden.

Auch wissen wir, dass wir diese Nacht noch problemlos überstehen werden und morgen zieht es uns sowiso weiter. Drei Tage an einem Ort ist nun wirklich genug. Das hat es bei uns schon lange nicht mehr gegeben, aber es ist ja wirklich schön hier bei diesem tollen warmen Wetter.

unser Ausblick

Unser Ziel wird das Kloster Monserrat in der Nähe von Barcelona sein. Es liegt total im Gebirge und muss wahnsinnig schön aussehen. Es gibt also morgen auch noch einige Kilometer zu fahren, aber irgendwann müssen wir diese ja auch zurücklegen.


Externe Links

Übernachtung

Cañada de Gallego - Schlangenbucht*****
Stellplatz

kein Strom, keine Einteilung, Ver-Entsorgung, direkt am Meer

Koordinaten: 37.53097,-1.381458
letzter Besuch: 11.2021