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Marokko 2017
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Von Posada nach Cala Ganone

Wir fahren an der Ostküste weiter Richtung Süden

der Stadtstrand von Gala Canone

Allerdings kommen wir nicht richtig vorwärts, es ist einfach zu schön. Es fing schon morgens an, da mussten wir den naturbelassenen Strand vor dem Campingplatz ausprobieren. Einfach nur herrlich und das Wasser so richtig schön warm nach meinem Geschmack. Ich werde noch eine richtige Wasserratte, was ich auf meine alten Tage nie und nimmer gedacht habe. Trotz Sandstrand ist das Wasser glasklar! Auch muss ich da keine Angst für Haifischen, Seeungeheuern und Quallen haben, es sieht alles nämlich ganz friedlich aus…

Gegen Mittag räumen wir dann zusammen und verlassen unseren Campingplatz Ermosa, aber nicht ohne noch vorher zu Ent- und Versorgen. Man weiss ja nie, was kommt.

Der SS125 folgen wir dem Meer Richtung Süden. Die Strecke ist wunderschön, berghoch und bergrunter und ohne viel Verkehr. Allerdings sehen wir das Meer relativ selten, hat es doch vielfach noch einen Hügelzug zwischen der Strasse und dem Meer. Die Insel ist hier viel bergiger, wie ich mir das vorgestellt habe. Auch etwas schade finden wir, dass es praktisch entlang der Strasse nirgends Haltebuchten gibt, wo man sich die Gegend in Ruhe anschauen kann. Der Zustand der Strasse ist sehr gut nur bei der Passage eines riesigen Marmorsteinbruchs wird es etwas staubig. Aber gewaltig, wie dort die schönsten Steinbrocken aus dem Fels gehauen werden. Aber auch dort finden wir keinen Platz um anzuhalten, ohne dass wir von einem riesigen Trax aufgeladen werden…

Entlang der Strecke gibt es viele Hinweise zu Agriturismo, die einen Wohnmobilstellplatz anbieten oder auch Tafeln zu einem Camperservice zum Entsorgen. Die Auswahl finde ich nun hier wesentlich grösser, als ich sie auf dem Web recherchiert haben.

Unser Tagesziel erscheint nach einer Tunneldurchfahrt in der Höhe, wor wir endlich eine Haltebucht und einen schönen Überblick über das Meer mit der Ortschaft Gala Canone geniessen. Die steile Abfahrt ans Meer wird noch eine Belastungsprobe für die Bremsen bei dieser Hitze, aber alles geht gut und wir sehen eine Tafel zum Stellplatz Palmasera.

Das Tor ist noch wegen Siesta zwischen 12:30 und 14:30 Uhr geschlossen, aber diese 10 Minuten Wartezeit benützen wir, um den Platz zu inspizieren. Auch hier gibt es noch genügend freie Stellplätze und wir bekommen pünktlich zur Öffnungszeit einen nach Campingwart „Premiumplatz“ am Schatten. Wie wenn wir das nötig hätten, ist es doch nur knapp 30 Grad.

Nach unserer Siesta machen wir uns zu Fuss auf den Weg ins Städtchen. Das einzig sehenswerte ist der Hafen, wenn ein Touristenschiff am anderen, ein Schlauchbot nach dem anderen, von den Ausflügen zur Grotte Bue Marino und dem Strand Cala Luna zurückkommen. Es ist sonst wirklich nicht wahnsinnig sehenswert.

Aber da wir morgen auch diese Grotte besichtigen wollen, holen wir noch verschiedenste Informationen ein und beschliessen bei einem Drink, dass wir morgen eher zuerst mit dem Fahrrad 4km bis nach Cala Fuili und danach in einem 40 Minütigen Fussmarsch zur Grotte gelangen. Man könnte auch mit dem Womo bis zu diesem Strand Cala Fuili fahren, allerdings habe ich Angst, dass es dort für unser grosses Womo keinen Parkplatz hat.

Auf dem Rückweg vom Städtchen kaufen wir noch ein und liegen jetzt in unseren Campingstühlen vor dem Womo. Selber kochen oder das Ristorante auf dem Stellplatz besuchen?

Übernachtung

Cala Ganone - Palmasera***
Stellplatz

schattig, eingangs Städtchen, ca. 1km bis zum Hafen, keine Meersicht, abends geht die Sonne früh hinter den Bergen unter, darum schön kühl

Koordinaten: 40.279583,9.629863
letzter Besuch: 7.2017

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