Headbild
Marokko 2017
Sie befinden sich: Blog \ Reisebericht

Whitby Abby

Bei blauem Himmel erleben wir die Klosterruine von Graf Dracula

Nach der Besichtigung von Flamborouge fahren wir auf schmalen Strassen Richtung Norden. Viele Kurven, rauf und runter und bei jedem Auto das entgegenkommt habe ich Angst um meinen Rückspiegel. Aber es geht alles gut, da man hier mit dem Lenkrad an der Strassenkannte fährt, hat nützt man jeden Zentimeter am Strassenrad aus.

Etwas später kommen wir wieder auf eine Hauptstrasse, die etwas breiter ist und wir kommen dann etwas entspannter an.
Eine Meile vor der Whitby Abby zweigen wir rechts Richtung Meer zum Whitby Abby Hollidaypark ab, ein schöner Campingplatz auf den Klippen über dem Meer. Schnell ist eingecheckt, Knutschi aufgestellt und wir bereit für die Besichtigungstour.

Zu Fuss geht’s es immer hoch über dem Meer dem ausgeschilderten Fussweg Richtung Whitby Abby. Schon von weitem sehen wir die Ruine und nach nur 30 Minuten stehen wir am Eingang und lassen uns auf englisch überreden, den 9-Tage-Heritage-Touristpass für zwei Personen zu kaufen. Für zwei Personen mit 53£ eigentlich noch recht happig, aber alles kostet Eintritt und wir können so die Sehenswürdigkeiten dieser Organisation gratis benützen, auch deren Parkplätze. Jeweils für zwei Personen kosten Whitby Abby schon 15£ und später in unserer Reise wird Stonhenge auch nochmals etwa 35£ kosten. Also haben wir den Pass schon bald amortisiert.

Whitby Abby

Das Besuchercenter ist nicht gross, es interessiert uns auch nur am Rande, da wir bei diesem schönen Wetter nach draussen wollen. Die alte Ruine ist ziemlich eindrücklich, auch wenn sie von weitem noch grösser ausgesehen hat. Alles schön gepflegt und wenn man sich vorstellt, wie hier früher gebaut wurde… Allerdings bin ich etwas enttäuscht, gruselig sieht sie bei solch Sonnenschein und blauen Himmel nicht aus.

Also wieder nach draussen und zum Friedhof, den wir erspäht haben. Bei diesem alten Friedhof sind die Grabsteine aus dem 18 Jahrhundert und sehen ziemlich schief in der Gegend rum. Es sieht top aus, allerdings gibt es fast keine wirklich guten Fotos mit Grabsteinen und Whitby Abby.


Viele Engländer benützen diesen Ort aber, um sich zu erholen, die Ruhe zu geniessen und über die gesamte Stadt von Whitby mit ihrem Hafen zu blicken. Hier hat übrigens der grösste Entdecker James Cook das Segeln gelernt…

Auch den Spaziergang zum Campingplatz zurück geniessen wir in vollen Zügen und können uns von den Klippen auf das Meer nicht wirklich satt sehen.

Übernachtung

Whitby - Whitby Holiday Park****
Camping

30min der Küste entlang bis zur Abby

Koordinaten: 54.486429,-0.590062
letzter Besuch: 6.2016

Werbung   siehe Blogeintrag

Blog-Suche

Artikel Stichwörter