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Marokko 2017
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Reisebericht

Oberurmein 2.6.2021

Wir landen hoch oben im Heinzenberg

Nachdem wir gestern Abend unsere Abreise auf heute verschieben mussten, starten wir um 9 Uhr Richtung Bündnerland. Allerdings starten wir nur, denn kurze Zeit später müssen wir wieder umdrehen, Anita vergass ihr Handy zu Hause…

Also starten wir ein zweites Mal und tanken in der Raststätte Viamala noch Gas. Und was uns auffällt: der Diesel ist hier etwas günstiger wie bei uns zu Hause bei der Migrol-Tankstelle. Obwohl dies hier fast eine Autobahnraststätte ist, würden wir also besser hier den Diesel tanken. Gut, zu wissen.

Danach, fahren wir mit vollen Gasflaschen direkt den Berg hoch Richtung Tschappina. Unten hat es ein Verkehrsschild, das die Maximalbreite auf 2.30m beschränkt. Allerdings sehen wir die Tafel nicht (wir hätten besser genau hingeschaut, denn bis zum Stellplatz hier gibt es gar keine Breiteneinschränkungen...) und auf 5cm kommt es ja nicht wirklich an, oder? Die Strasse ist schön ausgebaut, auch das Kreuzen mit dem grossen Postauto ist ein Klacks (das ist doch 2.50m breit, oder?).

Wir fahren durch Masein, danach durch Urmein Richtung Oberurmein. Ab da wird die Strasse etwas schmaler, aber immer noch problemlos und auch nicht wirklich steil. Kurz vor Oberurmein sehen wir schon den ersten Wohnmobilwegweiser, der uns zum Stellplatz führt. Eingangs Parkplatz steht eine Infotafel mit der Parkordnung. Es gibt zwei Ebenen, wo die Womos stehen dürfen. Die obere etwas schönere, ist leider gesperrt. Je nachdem, wo sich das Vieh befindet und ob der Platz gebraucht wird, wird dieses Trasse geöffnet oder gesperrt, im Hochsommer ist es dann eher offen.

Wir parkieren bei Platz Nummer 9, wo man direkt via Payrexx mit Kreditkarte oder Twint und QR-Code bezahlen kann. Wir sind alleine auf dem grossen Platz, wer hat also gesagt, alle Stellplätze seien voll?

Das Wetter ist noch nicht wirklich sonnig und warm, also erledige ich noch schnell ein paar Arbeiten und danach erkunden wir die Gegend. Oberurmein besteht vor allem aus Ferienhäusern, Ansonsten gibt es nicht viel. Nach 500m Fussmarsch erreichen wir den Patrutgsee, ein wunderschönes Seelein mit vielen schönen Grillstellen und Bänken. Sogar einen kleinen Spielplatz gibt es, ein wirkliches Paradis auch für Kinder.

Die Patrutghütte hat heute leider auch geschlossen, aber es müsste hier wirklich schön sein, mit dieser Aussicht einen Kaffee zu trinken…

Also schlendern wir wieder zurück, und beschliessen, morgen dem Restaurant Skihaus einen Besuch abzustatten.

Inzwischen sitzen wir vor dem Womo, denn die Sonne kam wieder hervor und geniessen die Ruhe und die Aussicht. Wir werden nicht zum letzten Mal diesem Stellplatz einen Besuch abstatten.


Externe Links

Übernachtung

Oberurmein - Oberurmein****
Stellplatz

schöner Stellplatz in den Bergen. Benützung eines WCs möglich.

Koordinaten: 46.69692,9.38572
letzter Besuch: 6.2021

Tag 2 3.6.2021

auf dem Heinzenberg

Nach einer sehr ruhigen Nacht werden wir vom blauen Himmel und strahlendem Sonnenschein geweckt. Schon früh morgens ist es wärmer wie gestern den ganzen Tag lang. Also hält uns nichts mehr im Bett und wir geniessen die Sonnenstrahlen vor dem genialen Bergpanorama.

Wir frühstücken ausgiebig vor dem Womo, mit 3-Minuten-Ei (wobei auf dieser Höhe die Eier mit 4 Minuten Kochdauer genau richtig sind) und einem feinen Birchermüesli. Danach nützen wir den blauen Himmel aus und laufen nochmals zum kleinen Seelein hinauf. Fotos mit blauem Himmel, verschneiten Bergen und blauer See im Vordergrund wären eben schon nicht so schlecht…

Wir geniessen die Zeit am See auf einem Picknickplatz, lassen unsere Haut von der Sonne wärmen und geniessen den Ort.

Viel machen wir heute dann doch nicht mehr. Zum Radfahren sind die Strassen zu steil (wir haben noch keine Elektrovelos) und Anita kann noch nicht wirklich eine Wanderung machen, seit ihrer Operation ist das Laufen noch nicht wirklich angenehmen. Also geniessen wir die Aussicht, schauen den nahenden Wolken und den ankommenden Wohnmobilen zu und entschliessen, noch eine Nacht hier zu bleiben.

Um 16 Uhr machen wir uns auf ins Restaurant Skihütte, das gleich neben dem Stellplatz liegt. Die sonnige Terrasse lädt zum Verweilen ein und Anbau des Restaurants ist aus Glas und Holz. Wenn man da drinnen sitzt, sitzt man fast mitten im Bergpanorama, denn auch das Dach ist aus Glas. Da dürfte es während einem Schneesturm genau gleich wohlig warm sein, wie jetzt im Frühling.

Obwohl es noch sehr früh ist, bestellt Anita ein Rindsgeschnetzeltes mit Rösti und ich Älplerknöpfli. Selbstverständlich verputzen wir alles bis auf den letzten Resten, aber eben, viel zu viel. Danach suche ich die Chefin Nora und will wissen, warum ein Wohnmobilist hierher auf den Heinzenberg kommen soll. Wie aus der Kanone geschossen kommt: «Weil es der schönste Ort der Welt ist. Grüne Blumenwiesen, weisse Berge, blauer Himmel und einen fantastischen Ausblick.» So ganz unrecht hat sie nicht, und wir wissen jetzt schon, dass wir nicht zum letzten Mal hier oben sein werden.

Danke den Skiliften Tschappina, die diesen Stellplatz ermöglichen. Wir werden sicher auch mal im Winter kommen, denn das familiäre Skigebiet könnte noch ganz toll sein. Bei uns ist dies auf alle Fälle vorgemerkt.

Jetzt verbringen wir einen ruhigen Abend im Womo. Insgesamt stehen noch fünf andere Womos hier, die den Weg hier hinauf auch geschafft haben. Oder sollen wir noch einen Verdauungsspaziergang machen?

Übernachtung

Oberurmein - Oberurmein****
Stellplatz

schöner Stellplatz in den Bergen. Benützung eines WCs möglich.

Koordinaten: 46.69692,9.38572
letzter Besuch: 6.2021

Label Wohnmobil willkommen 4.6.2021

Vom Bündnerland nach Zürich

Wieder werden wir mit Sonnenschein geweckt, aber dieses mal mit dem Wissen, dass wir nun definitiv weiter müssen. Das Frühstück wird noch genossen, danach packen wir langsam zusammen und machen uns abreisebereit.

Die Strecke von Oberurmein den Berg hinunter bis nach Thusis ist wunderschön. Die Strasse relativ breit, so dass es wirklich keine Probleme gibt. Links und rechts tausende von gelben Löwenzahnblüten in den saftigen grünen Wiesen. Einfach traumhaft.

Danach von Thusis über Chur nach Sargans. Dort stellen wir tatsächlich den Blinker und fahren noch schnell nach Hause. Für Anita ist ein Päckchen angekommen mit dem lang erwarteten Strickzeug. Und das müssen wir natürlich noch abholen. Ich selber muss auch noch eine Stunde ein paar wichtige dinge am Compi erledigen und dann sind wir wieder abfahrbereit Richtung Zürich.

Ich habe einen Platz beim Restaurant Zen in Adliswil gebucht. Dieses chinesische Restaurant hat das Label «Wohnmobil willkommen» und da wir chinesisches Essen lieben, heute unseren 10. Hochzeitstag haben, bestellte ich vorgängig bei Christin ihre Spezialität Pekingente.

Wir kommen gegen vier Uhr gut dort an, sehen die Label-Tafel schon von weitem und parkieren unser Knutschi. Da wir noch etwas früh sind, machen wir einen Spaziergang der sehr nahen Sihl entlang. Und staunen! Wir staunen wirklich! Wir merken, dass wir totale Landeier sind und vom Stadtleben keine Ahnung haben. Wir dachten, dass hier Haus an Haus steht. Dabei hat es der Sihl entlang grosse Grünflächen, sogar Bauernhöfe, grossartige Velo- und Spazierwege, sogar Outdoorfitnesscenter, Grillplätze und was weiss ich noch alles. 200m laufen und man ist draussen aus der Stadt und total auf dem Land. Irgendwie schon fantastisch.

Uns gefällt es total, aber noch viel besser gefällt es uns, als wir um 18 Uhr unseren Platz im Garten einnehmen. Rosenblätter auf dem Tisch, mit roten Herz-Dekorationen und sofort haben wir einen Hochzeitsapero in der Hand.

Danach werden wir gefragt, wie wir die Pekingente genau haben wollen. Von den drei Varianten entscheiden wir uns für die Version mit der süsssauren Sauce.

Kurz vor der Vorspeise präsentiert uns die Chefin die ganze Pekingente, sieht total knusprig aus und steigert unsere Neugierde ins unermessliche. Wir hatten noch nie eine ganze Pekingente und freuen uns nun, was kommen wird. Zur Vorspeise gibt es knusprige Entenhaut serviert mit Pfannkuchen, Lauch, Gurken und Sojabohnensauce. Echt jetzt, extrem knusprige Haut, überhaupt nicht fettig, wie wir schon verschiedentlich von Pekingenten gehört haben (also, wir haben das nicht von Enten gehört, aber gelesen, dass ein Menu Pekingente schon ziemlich fettig sein kann). Mit der Sauce und den Zutaten schmekct es wirklich sehr raffiniert. Die chinesische Serviertochter muss uns aber noch zeigen, wie man diese Pfannkuchen richtig belegt und einwickelt, bis wir es dann drauf haben und alles ratzeputz leer essen. Es ist so fein, dass wir glatt vergessen, dass noch eine Hauptspeise kommt.

Danach kommt dann die Ente mit Ananas (süss-sauer). Wir essen, bis wir fast platzen, aber am Hochzeitstag darf man das doch, oder?

Anita und ich müssen unbedingt dieses chinesische Restaurant weiterempfehlen. Es ist wirklich sehr gut und Christin und das Personal sehr freundlich. Wir reden dann noch ziemlich lange über ihre Erfahrungen mit WohnmobilDinner und sie freut sich, dass sie nun mit «Wohnmobil willkommen» weitermachen darf. «Die Wohnmobiltouristen sind so unkomplizierte Leute, es ist einfach schön. Und wir haben das Gefühl, dass wir mit WohnmobilDinner viele neue Gäste auch aus der engeren Umgebung gewonnen haben» meinte sie.

Nach dem Gespräch parken wir unser Womo noch um, nämlich genau vor den Haupteingang. Hier ist es schon ruhiger, als hinten auf dem Parkplatz direkt an der vielbefahrenen Bahnlinie.

Für uns war es ein richtig schöner Abend, den wir nicht so schnell vergessen werden.

Label Wohnmobil willkommen: in der Schweiz gibt es momentan 72 Restaurants, die dieses Label haben. Bei diesen Restaurants kann man Essen und darf danach mit dem Wohnmobil übernachten.

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Saint Ursanne 5.6.2021

Ein Besuch der drittältesten Jura-Stadt

Morgens fahren wir von Adliswil Richtung Basel. In Kaiseraugst müssen wir noch etwas abladen und fahren danach weiter Richtung Jura. Unser Ziel haben wir noch nicht wirklich definiert, beschliessen aber unterwegs, nach Saint Ursanne an die Doubs zu fahren. Dieses bekannte Städtchen liegt auf der Grand Tour of Switzerland und ist im Kanton Jura ein Tourismusmagnet. 612 lebte hier der Einsiedler Ursicinus, ein Gefährte des heiligen Kolumbans, daher trägt das Städtchen auch diesen Namen.

Vor vielen Jahren als Radprofi flitzen wir an der Tour de Suisse über den Kopfsteinpflastern durch die Ortschaft, aber seither war ich nie mehr hier. Also endlich einmal Zeit, genauer hinzuschauen.

Der Stellplatz ist auf dem Parkplatz eines Firmengeländes, kostet für zwei Personen 14.- pro Nacht und liegt etwa 400m südlich von der alten Doubsbrücke Porte Saint-Jean entfernt. Auf der vierbogigen Brücke thront noch immer die Statue von des Brückenheiligen Johannes von Nepomuk. (Dieser Heilige gilt als Schutzpatron von Böhmen, Bayern, Salzburg, Seckau, Correggio, Prag, Banat und Santander, auch beschützt er Beichtväter, Priester, Schiffer, Flößer und Müller, er steht für das Beichtgeheimnisse und für Verschwiegenheit, schützt vor Wassergefahren und ist der Schutzpatron der Brücken. Also sehr vielbeschäftigt).

Das Städtchen ist frisch herausgeputzt, fast die gesamte Pflästerung der Strassen ist neu gemacht, die Häuser neu renoviert. Einzelne Gerüste stehen noch, man ist also noch am Arbeiten.

Wir schlendern die Hauptstrasse entlang, gerade viel läuft diesen Samstag Nachmittag nicht. Danach besuchen wir die Stiftskirche, die seit dem 12. Jahrhundert eine bewegende Geschichte hat. Immerhin stürzte sie nach einem Erdbeben zusammen und blieb während über 100 Jahre eine Ruine, bevor sie Mitte des 15. Jahrhunderts wieder aufgebaut wurde. Der Kreuzgang mit Hof ist klein aber fein und alleweil einen Besuch wert.

Das das Wetter nicht wirklich mitspielt, erreichen wir unser Knutschi grad wieder, bevor es von oben losschüttet.

Anita kocht uns einen feinen Znacht, den wir dann mit viel Lust verspeisen. Danach machen wir Pläne, was wir im Jura ohne Sonne noch alles anstellen könnten.

Wer hat eine Idee?

Pruntrut überrascht positiv 6.6.2021

auch wenn ich mich kurz nerve

Unser Urintank ist morgens voll, also müssen wir weiter. Eine Entsorgungsstation ist nur wenige Kilometer Richtung Pruntrut auf der Autostrasse. Also fahren wir dorthin, entleeren unser Abwasser und Urintank und denken, wenn wir ja schon mal hier sind, können wir Pruntrut anschauen. Wir wissen, dass es in der Nähe des Schlosses einen Stellplatz gibt und das Schloss sehen wir schon von weitem. Also schlagen wir jene Richtung ein und fahren dann direkt darauf zu. Vor dem grossen, runden Turm sehen wir eine Womotafel, die geradewegs in der Schlosswiese steht. Wow, der Stellplatz liegt direkt unter dem Turm an der grossen Mauer. Ist ja klar, dass wir hier grad mal unser Knutschi parken. Selbstverständlich zahle ich grad via Twint mal die 14.- und dann beraten wir, wie es weitergeht.

Pruntrut

Durch einen Prospekt werden wir auf den «Circuit secret Porrentruy» aufmerksam, eine Geheime Tour durch Pruntrut. Tönt spektakulär und das Beste: man kann diese Tour alleine mit einem Schlüsselbadg machen und so verschiedenste Sehenswürdigkeiten sehen, wo man sonst alleine nicht hinkommt. Leider funktioniert die Webanmeldung nicht, aber nicht so schlimm, beim Tourismusbüro kann man sich anmelden und dann direkt von dort aus starten.

Also laufen wir die 10Minuten ins Zentrum der Altstadt und melden uns an, also, wir würden gerne. Ich werde etwas säuerlich, denn dass Büro hat am Sonntag zu. Super, und wie sollen wir jetzt auf diese Tour? Anscheinend habe wir alte Infos erhalten, aber warum ist ein Tourismusbüro am Sonntag zu, wenn es am meisten Touristen hat?

alles verschiedenste Lilien

Na, ich rege mich schnell wieder ab und wir laufen einfach so durch Pruntrut. Wir sind überrascht, es ist wirklich schön, viele kleine Läden (die heute Sonntag geschlossen sind) mit verschiedensten Produkten, nicht einfach so die normalen Souveniershops, sondern wirklich coole Dinger, die man nicht oft sieht. Viele kleine Beizchen, verwinkelte Strässchen und dazwischen die alten «Abwassergässlein», schmale enge Gassen, wo man die Abfälle einfach aus den Fenstern warf. In den Gässchen lebten Schweine, und weil Schweine nie rückwärtslaufen, mussten die Gässchen so breit sein, dass sich ein Schwein (ein Wildschwein ist das Wappentier von Pruntrut) auch drehen konnte.

Schweinegasse

Danach schauen wir uns den Botanischen Garten an und schlendern zurück Richtung Schloss. Aber schon jetzt wissen wir, dass wir nicht zum letzten Mal hier waren. Pruntrut überrascht uns sehr positiv.

Unten am Schloss haben wir etwas Mühe, den Eingang zu finden, aber es geht wirklich durch eine Haustüre in ein Haus, das nur aus einem alten hölzernen Treppenhaus besteht. Und die Treppe knirscht so stark und laut, dass wir Angst bekommen, sie könnte zusammen brechen. Aber wir kommen gut oben an, danach geht es durch einen Mauergang und dann in einem Rundturm vier Stockwerke die Treppe hoch und erst dann kommen wir im Schlosshof an.

Aufstieg zum Schlossturm

Selbstverständlich klettern wir auch noch die Treppen zum Turm hoch, wo wir weit unten unser Knutschi sehen. Die gesamte Besichtigung ist kostenlos und toll gemacht. Unbedingt empfehlenswert.

Wieder in unserem Knutschi beschliessen wir, einfach hier zu bleiben und auch hier zu übernachten. Das ist so eine tolle Stadt, die hat es einfach nicht verdient, dass wir hier schon wieder wegfahren… Für uns lohnt sich ein Stopp in Pruntrut viel mehr, wie in Saint Ursanne, auch wenn letzteres bekannter ist.

Übernachtung

Pruntrut - Schlosswiese****
Stellplatz

direkt vor dem Schlossturm auf einer Wiese, in den Sommermonaten ein temporärer Stellplatz

Koordinaten: 47.418902,7.071381
letzter Besuch: 6.2021

Untertags 7.6.2021

Wir fliehen vor dem Nebel

Am Fusse des Schlossturms schläft es sich gut. Auch kommen wir problemlos aus der feuchten Wiese weg und die Stimmung an Board ist echt gut.

morgens gute Laune

Kurz vor der Autostrasse entleeren wir nochmals und dann fahren wir Richtung Westen. Unser Ziel heute: den Lac des Brenets. Das Wetter ist nicht prickelnd, sondern wird noch schlimmer. Nach einer halben Stunde stecken wir im Nebel, stockdichter Nebel, Sichtweite ca. 30m. Zum ersten Mal schalte ich am Womo unsere Nebellampen ein.

Dabei habe ich heute extra nicht die schnellste, sondern eine besonders schöne Route ausgesucht. Aber es bringt so gar nix. In Saignelégier sind wir noch immer so dicht in der Suppe, dass es nicht mal etwas nützt, wenn wir vom dortigen Stellplatz ein Foto machen. Wir beraten, was wir machen sollen. Hier bleiben in der Suppe hat keinen Sinn, unsere geplante Route zu fahren, ebenso wenig. Eine Schiffahrt auf dem Lac des Brenets ist sowieso sinnlos. Was machen wir?

Asphaltminen

Nach kurzer Beratung entschliessen wir uns, direkt ins Val de Travers zu fahren und dort die Asphaltminen zu besichtigen. Dort stört der Nebel wenigstens nicht. Wir kämpfen uns dann weiter mit null Sicht, erst in der Gegend von La-Chaux-de-Fonds wird es etwas besser. Ab hier läuft es wieder zügig und so kommen wir wenig später in La Presta an. Es stehen noch drei andere Womos da (die hatten bei diesem Wetter wohl die gleiche Idee) und lösen im Restaurant die Eintrittsticket. Es ist 13:30 Uhr und wir haben Glück, die einzige Führung heute startet um 14 Uhr.

Parkplatz bei den Minen

Wir haben keine Ahnung, was auf uns zukommt und darum lauschen wir dann der zweisprachigen Führung sehr gespannt. Wir lernen schon zu beginn, dass Teer und Asphalt nicht dasselbe ist, Teer in der Schweiz verboten ist und nur noch asphaltiert wird. Wir fassen Helm und Taschenlampe und werden in einer Gruppe von ca. 16 Leuten zum Eingang der Minen geführt.

Eingang zur Mine

Der gesamte Rundgang dauert ca. 80 Minuten, kostet pro Person 16.- CHF und ist zu empfehlen. Uns hat es sehr gut gefallen, man bekommt viele Informationen über eine seltene Art von Minen. Die Steine voll Asphalt werden aus der Mine gebrochen, dann zerkleinert und auf 180 Grad erwärmt. Dadurch wird das Gestein flüssig und in Blöcke von 25 kg gegossen. Diese Blöcke werden dann später mit Kies und anderen Mittel gemischt und unsere Strassen asphaltiert. Wobei, dies früher so gemacht wurde, heute ist der Asphalt synthetisch hergestellt, dreimal billiger, aber dafür minderer Qualität. Der Preis war dann auch der Grund, warum die Mine 1986 nach über 200 Jahren Abbau geschlossen werden musste.

Der Rundgang in der 8 Grad kalten Mine ist wirklich eindrücklich, auch, weil es keine fix installierte Beleuchtung hat. Mit Taschenlampe geht es in den Berg und Belüftung, Minenfahrzeug etc. funktioniert noch alles. Es war bis zum Ende der Mine noch Vorschrift, mit einer Karbitlampe in die 100km langen Gänge einzusteigen. Elektrische Taschenlampen zeigen nämlich nicht an, wann einen Sauerstoffmangel auftritt. Genau darum gab es während all den Jahren nur zwei Tote: Jünglinge sind nur mit Taschenlampe eingestiegen und dann erstickt.

Nach dieser Besichtigung beraten wir wieder, wohin es nun gehen soll. Der Creux du Vans ist nur 20 Fahrminuten weg. Sollen wir dort ins Restaurant ein Fondue Bourguignonne essen gehen? Aber zuerst will ich noch den Stellplatz in Môtier besichtigen, denn dieser ist nur 5km von unserem Standort weg und ich habe keine Infos und keine Fotos von diesem Platz.

Als wir dort im Wald ankommen, beschliessen wir aber gleich, hier auf dem Parking du Chateau zu bleiben. Sehr ruhig, alles Grün rundherum und wir sind die Einzigen hier. Was will man noch mehr?

Sollen wir jetzt noch zum Cascade de Môtier wandern?

Übernachtung

Motier - Parc du Chateau****
Stellplatz

etwas schräg, sehr ruhig und kostenlos. Ohne Infrastruktur

Koordinaten: 46.9009,6.61000
letzter Besuch: 6.2021

Hoch über dem Genfersee 8.6.2021

Tour de Gourze

La Tour de Gourze

Das Val de Travers ist ja nicht unbedingt als die Gegend bekannt, die am meisten Sonnenstunden aufweist. Das bewahrheitet sich auch heute. Es regnet ziemlich häufig und darum packen wir nach dem Ausschlafen auf dem ruhigen Stellplatz zusammen und beraten uns. «Ich glaube, ich habe bisher den Genfersee noch nie richtig gesehen» sinniert Anita plötzlich laut vor sich hin. Na dann, werden wir das heute nachholen. Allerdings ist dieses Seeufer nicht gerade bekannt, für sehr viele Stellplätze.

Wir nehmen das kleine Ausflugsrestaurant «La Torre de Gourze» ins Visier, eventuell eignet es sich für das Label «Wohnmobil willkommen», aber die Zufahrt muss ziemlich steil und eng sein. Also müssen wir das doch selber mal anschauen.

Über St.Croix hinunter nach Yverdon, dann bei Lausanne an den Genfersee und kurz danach wieder den Berg hoch. Weil wir aber noch etwas früh dran sind, stoppen wir kurz am Lac de Bret bevor wir von «hinten» her Richtung Restaurant fahren. So können wir nach Karte das steilste Stück umfahren.

Noch geht alles reibungslos, aber die letzten 500m haben es in sich, schmales Strässchen, maximal 3.5t Gewicht erlaubt und 22% steil. Zum Glück haben wir kein Gegenverkehr, aber mit unserem Knutschi auf den nassen Strassen brauchen wir etwas Schwung. Wir kommen schlussendlich problemlos hoch, parkieren direkt vor dem alten Turm «Torre de Gourze» und sind überwältigt von der Sicht auf den Genfersee. Wirklich toll, auch wenn das Wetter noch immer nicht wirklich gut ist.

Zuerst regnet es noch zwei Stunden, bevor wir zu Fuss auf eine Erkundungstour aufbrechen. Es ist wunderschön hier oben und vom Turm hat man einen unglaublichen Rundblick! Gewitter voraus, Sonne links hinten Richtung Genf, Bewölkt Richtung Jura.

Danach probieren wir natürlich das Restaurant aus. Auf der Speisekarte ist Fondue das teuerste Gericht für 20.- CHF.  Und da es auch auf der Fahne vor dem Haus ein Fondue zu sehen ist, nehmen wir an, dass es die Spezialität des Hauses ist. Also nehmen wir das volle Programm: Aperitif, Salat, Fondue und am Schluss noch einen riesigen Dessert. Wir platzen schon fast, als wir immer noch auf der Terrasse sitzen, mit wunderschönem Blick auf den See. Es wäre genau die richtige Location für das Label «Wohnmobil willkommen». Die netten Wirtsleute überlegen es sich noch, denn das Parkplatzangebot an schönen Weekends ist dann doch etwas knapp für noch zusätzliche Womos.

Aber wir schlafen heute hier, denn es ist Dienstag, regnerisch und nicht viel los hier oben zwischen Genfersee und -Himmel.

Füchse und Hasen 9.6.2021

Wir kommen im hintersten Emmental an

Die Fahrt das steile Strässchen hinunter ist einfacher wie rauf. Es geht also gut und bald sind wir wieder auf der Hauptstrasse. Zuerst fahren wir Richtung Bulle, dann den Jaunpass hinauf und hinten wieder hinunter. Vorher ein kurzer Halt beim Stellplatz in Charmey und in Jaun. Es ist einfach toll, wie überall in der Schweiz neue Stellplätze erschaffen werden. Alleine dieses Jahr schon 53. Und von weiteren habe ich Kenntnisse, die noch entstehen.

Jaunpass

Aber ich bin abgeschweift: Im Tal der Bernerseite geht es den Jan hinunter und dann Richtung Thun, rechts Richtung Emmental. Eines wohl der urchigsten Gegenden der Schweiz, mit grossen Bauernhöfen, welliger Landschaft und vielen Kühen.

Unser Ziel ist der Stellplatz hinter Trub auf dem Viehschauplatz vor Fankhaus. Bevor wir dort sind kreuzen wir aber noch die Tour de Suisse, wo heute ein Schweizer die Etappe gewonnen hat. Herzliche Gratulation!

Auf dem schönen Stellplatz sind wir die einzigen, zwei grosse Bauernhöfe und einige Kühe. Wir laden unsere Fahrräder ab und radeln einen Kilometer zu einem Bio-Hofladen. Dort wird kurz eingekauft und dann fahren wir schon wieder zurück. Die Wolke sieht ziemlich bedrohlich und schwarz aus.

Kurze Zeit später bricht das erwartete Gewitter über unser Knutschi los und wir verstehen das eigene Wort im Wohnmobil nicht mehr. Es dauert länger als erwartet, so lange, bis wir unseren restlichen Einkauf auf morgen verschieben.

nach dem Gewitter


Wir machen es uns drinnen gemütlich, Anita häckelt an unseren Womo-Aufbewahrungsboxen weiter (mittlerweile die Dritte. Die Dinger sind echt praktisch, passen genau auf unsere Ablage und schützen unseren Inhalt perfekt) und ich erledige noch ein paar Büroarbeiten.

Ach ja, die nette Betreiberin des Stellplatzes hat uns vom nebenliegenden Bauernhof noch einen kurzen Besuch abgestattet und uns noch ein paar Tipps gegeben. Diese Dinge probieren wir dann morgen aus, wenn das Wetter endlich mal etwas besser wird.

Übernachtung

Fankhaus - Viehschauplatz****
Stellplatz

perfekt, sonnig, ruhig, ohne Infrastruktur

Koordinaten: 46.96164,7.9013939
letzter Besuch: 6.2021

Der Bub von Trub 10.6.2021

Ich fühle mich wieder ganz jung.

vor dem Löwen in Trub

Das Zirpen der Grillen und das Vogelgezwitscher weckt uns morgens ziemlich früh. Und als wir dann die Augen aufschlagen: wolkenloser Himmel. Endlich können wir es mal vor dem Wohnmobil geniessen. Wobei, es ist so schön, dass ich eine kleine Joggingrunde absolviere. Zuerst ein paar 100 Meter Richtung Fankhaus, dann über die Brücke und auf der anderen Seite der Trueb (Bach) alles dem Wanderweg nach Richtung Dorf Trub. Kurz vorher drehe ich aber wieder um, denn ich bin schon etwas müde. Als ich nach 6km wieder beim Womo bin, richtet Anita draussen gerade das Frühstück an: Rührei mit Tomaten und Zwiebeln.

Langsam sind wir nämlich mit dem Essen ausgeschossen und wir fahren danach zum Einkaufen 7km nach Trubschachen. Zuerst in die Kamblyfabrik und kaufen einen Sack gesunder Guetzli, danach zum Volg um noch den Resten einzukaufen.

über eine der vielen Holzbrücken

Auf dem Heimweg geht dann alles leicht aufwärts und etwas weiter vorne zweigen wir links ab ins Dorf Trub. Trub wurde 2019 als schönstes Dorf der Schweiz gewählt. Das ist aber nicht der Grund unseres Besuchs von Trub. Als Kind habe ich hier schon meine Ferien im Löwen mit meinem Grossvater verbracht, wirklich erinnern kann ich mich aber nicht mehr. Ich weiss nur noch, dass ich jeweils in der Gartenterrasse einen Coupe Romanoff gegessen habe.


Vor dem imposanten Berner Gebäude parken wir unsere Velos und überbringen Hulda und Hans die Grüsse von der gesamten Sippe Järmann aus dem Thurgau. Selbstverständlich sind dann sofort meine Grosseltern Emma und Ueli das Thema. Und als wir dann auf der Angebotstafel in weisser Schrift auf schwarzen Grund gross «Coupe Romanoff» lesen, ist klar, dass wir sofort einen bestellen, das heisst, für jeden einen, macht zwei.


Ich fühle mich nun sofort 45 Jahre jünger und nach und nach kommen auch wieder mehr Erinnerungen hoch. Eine Einkehr im Löwen Trub ist übrigens unbedingt zu empfehlen!

Danach nehmen wir die restlichen 5km unter die Räder bis wir wieder bei unserem Knutschi sind.

Uns geht es so richtig gut, wir sitzen vor unserem Womo, geniessen die Sonne, drehen die Markise raus (ja das dürfen wir, auch wenn es hier ein Stellplatz ist).

Wir sinnieren, was wir zu Abendessen kochen sollen, schauen noch etwas auf der Landkarte rum und sehen nur 5km weiter ins Tal hoch, dass dort noch eine Mettlenalp als Restaurant angegeben ist. Wir sehen uns in die Augen, 5km, das wäre zu Fuss eine Stunde. Wenn wir aber nochmals das Rad nehmen, können wir den Rückweg Tal abwärts fahren. Der Hinweg könnte aber alles aufwärts gehen, wie steil haben wir aber keine Ahnung. Nach einer kleinen Beratung wagen wir die Fahrt ins Ungewisse. Es ist schlussendlich weniger steil, wie wir gedacht haben, leicht aufwärts und erst die letzten 300m wird es etwas steiler. Aber wir schaffen es ohne anhalten zu müssen.

Und als wir dann in der Gartenwirtschaft sitzen, die Speisekarte anschauen, ist es dann ein kleiner Schritt, gleich noch das Abendessen zu bestellen. (ist unbedingt auch ein Ausflug wert). Wir sind übrigens richtig zufrieden mit uns, dass wir diese Fahrt auch noch gewagt haben. Zurück dem Knutschi müssen wir nicht einmal eine Pedalumdrehung machen, wir können alles sausen lassen und sind wenige Minuten später mit Schwung bei unserem Knutschi.

Mettlenalp

Hier geniessen wir noch die letzten Sonnenstrahlen, bevor sich die Sonne hinter dem Hügel verabschiedet (19:15 Uhr). Dann ziehe ich mir eine Jacke an, hole meinen Laptop und schreibe den Blog. 8m vor mir zwei kleine Kälbchen mit ihren Kuhglocken am Gras fressen und irgendwo im Grass unzählige Grillen, die wieder einen riesen Lärm machen. Natur pur, aber wehr sagte, dass die Natur leise ist? 

Wo könnte man es schöner haben?

Übernachtung

Fankhaus - Viehschauplatz****
Stellplatz

perfekt, sonnig, ruhig, ohne Infrastruktur

Koordinaten: 46.96164,7.9013939
letzter Besuch: 6.2021

Marokkanisch im Urnerland 11.6.2021

Wir landen auf dem Stellplatz Geisssticki

Schweren Herzens packen wir nach unserem Frühstück an der Sonne zusammen. Wir müssen leider diesen schönen Fleck verlassen, wollen wir doch weitere Gegenden erkunden. Zuerst noch den Abwasch, dann die Campingstühle wieder gut in der Garage verstauen, von den Keilen fahren und diese einräumen und dann sind wir startklar. Wir fahren gemächlich durch das Emmental ins Entlebuch, dort dann Richtung Luzern und Gotthard. Wir haben noch kein festes Ziel, wollen aber heute oder morgen auf den Oberalppass und dann runter Richtung Chur.

Auf der Gotthardautobahn lesen wir plötzlich das Schild Gurtnellen. Ruedi vom Stellplatz Geisssticki hat doch eine neue, öffentliche Entsorgungsstation erstellt, oder? Also setzen wir den Blinker und wollen uns diese noch anschauen und gleich auch ausprobieren. Unser Abwassertank ist ziemlich voll und Frischwasser haben wir auch nicht mehr viel.

Beim Abzweiger fällt uns die blaue Womotafel auch grad auf. Sieht top professionell aus und genau so, wie es sein müsste. Aber, diese Tafel gibt es doch in der Schweiz gar nicht und schon gar nicht an einer Kantonsstrasse. Aber das wissen ja nur wir, oder? Auf alle Fälle sieht der Stellplatz noch genau so einladend aus wie letztes Jahr und das Schild zur Entsorgungsstation sieht man auch schon von weitem.

Top gemacht und sehr zweckmässig. Nach dem Entsorgen fahren wir zur Frischwasserstation 50m weiter und überlegen uns, sollen wir gleich hier bleiben? Der Entschluss ist dann schnell gefasst, wir parkieren unser Knutschi direkt an der Reuss, füllen Wasser auf und Anita und ich wissen, dass wir das Womo heute keinen Meter mehr bewegen.

Und dann kommt auch Ruedi schon strahlend zu uns und schon sind wir in einem Erfahrungsaustausch. Der Stellplatz hier ist genauso alt wie Wohnmobilland Schweiz und wir haben uns gegenseitig immer mit Infos versorgt. Als dann endlich alle News ausgetauscht sind, machen Anita und ich uns auf einen kleinen Spaziergang entlang der Reuss. Oben am Stellplatz über die Brücke und dann alles an einem schönen Wanderweg entlang Tal abwärts. Bei der nächsten Brücke überqueren wir den Fluss nicht, sondern bleiben auf der linken Seite. Hier folgen wir dem alten Wanderweg zwischen Reuss und Eisenbahn-Gotthardlinie. Es ist ein richtig, wenig gegangener, alter Säumerpfad. Allerdings merken wir dann einen Kilometer später, warum er wenig begangen ist. Er hört nämlich auf. Nach einem Felssturz vor einigen Jahren wurde der Wanderweg auf die andere Seite der Reuss verlegt und dieser Weg geschlossen. Also drehen wir wieder um, ist aber nicht schlimm, denn wir geniessen den Weg auch so.

Wir sitzen nun vor dem Womo, direkt neben der Reuss. Das Flussrauschen ist ziemlich laut, aber allemal besser wie eine Autobahn oder Eisenbahnlinie.

Dann packen wir unsere Tajine aus und feuern das Stöffchen an. Während dem die Kohlen langsam heiss werden, wird die Tajine in Wasser eingelegt, danach mit etwas Olivenöl beträufelt und über die Kohlen gestellt. Anita füllt die Tajine mit Pouletfleisch, Zucchetti, Peperoni, Zwiebeln, legt darauf in streifen geschnittene Karotten und zuoberst die Tomaten. Das Ganze wird mit dem letzten Resten unserer marokkanischen Tajine Gewürz bestreut (wir müssen unbedingt Nachschub in Marokko besorgen) und dann zugedeckt. 

Nun haben wir eine Stunde Zeit, bis wir dann das Abendessen beginnen können. Natürlich wird noch mit anderen Wohnmobilisten geredet, es sind immerhin neun Womos hier.

Danach verputzen wir unser Essen bis auf den letzten Resten und sind rundum zufrieden. Wer hätte morgens im Emmental noch gedacht, dass wir abends im Urnerland marokkanisch essen?

Externe Links

Übernachtung

Gurtnellen - Geissticki***
Stellplatz

mit viel Herzblut und guter Infrastruktur direkt an der Reuss

Koordinaten: 46.730644,8.625110
letzter Besuch: 5.2022

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